Aktuelles Recklinghausen

Eine Delegation aus Bytom informierte sich über erfolgreiche Projekte in Recklinghausen.
Im Mittelpunkt des Besuchs einer vierköpfigen Delegation aus Recklinghausens polnischer Partnerstadt standen der Erfahrungsaustausch zur Revitalisierung ehemaliger Zechenflächen und erfolgreiche Beispiele des Strukturwandels in Recklinghausen.
Internationaler Austausch zur Stadtentwicklung
Der Besuch knüpfte an ein erstes Treffen im Juni in Bytom an. Dort wurde das mit europäischen Fördermitteln unterstützte Projekt „Skarpa“ vorgestellt. Auf einer ehemaligen Bergbaufläche hat sich ein Kletterverein angesiedelt. Weitere Projekte zur Entwicklung des Standorts sind bereits geplant.
Der Austausch zwischen beiden Partnerstädten soll künftig intensiviert werden. Neben den Stadtverwaltungen sollen dabei auch engagierte Bürger und lokale Akteure stärker eingebunden werden.
Recklinghausen zeigt gelungene Nachnutzung
Für die Gäste hatte das städtische Institut für Integration und interkulturelle Begegnungen BRÜCKE gemeinsam mit weiteren Fachbereichen ein vielseitiges Besuchsprogramm organisiert.
Stationen waren unter anderem das Trainingsbergwerk Hochlarmark, das Fördermaschinenhaus der ehemaligen Zeche Klärchen sowie die Drachenbrücke an der Halde Hoheward. Die Besichtigungen verdeutlichten, wie ehemalige Bergbaustandorte heute für Kultur, Freizeit und neue Nutzungen erschlossen werden.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Blumenthal. Dort erhielten die Gäste Einblicke in die Arbeit der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR). Auch der denkmalgeschützte Lokschuppen, der heute als Bürostandort eines Logistikunternehmens dient, zeigte beispielhaft, wie historische Industriegebäude wirtschaftlich weitergenutzt werden können.
Strukturwandel gemeinsam gestalten
Der Besuch machte deutlich, wie wertvoll der internationale Austausch für eine nachhaltige Stadt- und Standortentwicklung ist. Recklinghausen und Bytom verbindet ihre Bergbaugeschichte – und das gemeinsame Interesse, ehemalige Industrieflächen zukunftsfähig zu entwickeln.
Der partnerschaftliche Dialog bietet die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und neue Impulse für die Entwicklung beider Städte zu gewinnen.
Die Gäste aus Bytom mit Investor Andreas Heppe, Hendrik Eßers (Fachbereichsleiter Standortentwicklung, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing), Christian Wißing (Leiter Wirtschaftsförderung) sowie Stephanie Kusmierz und Himmetullah Caglan (Die Brücke) vor dem ehemaligen Lokschuppen. Foto: Stadt RE



















