Aktuelles Recklinghausen

Gekennzeichnet werden die Strecken mit entsprechender Beschilderung und blau-weißen Fahrrad-Piktogrammen auf der Fahrbahn. Kreuzungsbereiche werden zusätzlich rot markiert.
„Fahrradstraßen sind ein Beitrag, das Radfahren in unserer Stadt attraktiver und auch sicherer zu machen“, sagt Baudezernent Axel Fritz. „Sie haben sich auf Strecken abseits der Hauptverkehrsstraßen bewährt und sind vor allem auf Schulwegen für Rad fahrende Schülerinnen und Schüler sowie auf beliebten Radstrecken ein echtes Plus an Sicherheit.“
27 Recklinghäuser Straßen sind bereits als Fahrradstraßen ausgewiesen. Die Arbeiten zur Markierung der sechs weiteren Fahrradstraßen soll bis Ende Oktober abgeschlossen sein.
Auf der Holzstraße werden wegen der gesetzlichen Vorgaben für Fahrradstraßen zwei Parkplätze entfallen müssen. Auf den übrigen genannten neuen Fahrradstraßen entfallen keine regulären Parkplätze.
Fahrradstraßen sind ausdrücklich für Fahrräder und Elektrokleinstfahrzeuge vorgesehen. Erlaubt sind also „normale“ Fahrräder, Pedelecs, die mit elektrischer Unterstützung maximal 25 Stundenkilometer erreichen, und E-Scooter. Die gesamte Fahrbahn wird praktisch zum Radweg. Radfahrende dürfen nebeneinander fahren.
Andere Fahrzeuge dürfen auf Fahrradstraßen nur fahren, wenn es entsprechende Zusatzbeschilderung wie „Pkw und Motorräder frei“ bzw. „Anlieger frei“ gibt, was in den meisten Fällen der Fall ist. Auch auf den sechs neuen Fahrradstraßen werden Autos und Motorräder weiterhin fahren dürfen. Es gilt maximal Tempo 30. Radfahrer*innen dürfen nur überholt werden, wenn ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.
Axel Fritz appelliert an alle Verkehrsteilnehmer*innen zu gegenseitiger Rücksichtnahme: „Wenn sich alle an die Regeln halten, vorausschauend fahren und sich rücksichtsvoll verhalten, lassen sich viele brenzliche Situationen und auch Unfälle vermeiden.“



















