Aktuelles Recklinghausen

Unter dem Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ geben Sascha Müller und Sonja Traut Einblicke in die praktische Arbeit der Denkmalpflege und erläutern, nach welchen Kriterien historische Gebäude und Bereiche als Denkmale eingetragen werden.
Recklinghausen verfügt über 190 Baudenkmale und vier Denkmalbereiche. Sie werden von der Unteren Denkmalbehörde betreut. Beim 90-minütigen Rundgang zeigen die Fachleute an ausgewählten Beispielen in der Altstadt, welche Aufgaben die Behörde übernimmt, wie Denkmale geschützt und erhalten werden und welche Bedeutung historische Gebäude für das Stadtbild haben.
Dabei geht es nicht nur um bekannte Sehenswürdigkeiten. Die Teilnehmenden erfahren auch, wie neue Denkmale erkannt und bewertet werden und welche Kriterien bei einer Eintragung in die Denkmalliste eine Rolle spielen. So wird anschaulich vermittelt, dass Denkmalpflege weit mehr umfasst als den Erhalt einzelner historischer Fassaden.
Der Rundgang beginnt um 11 Uhr. Treffpunkt ist am Altstadtmodell zwischen dem Ikonenmuseum und der Propsteikirche St. Peter. Die Wegestrecke ist gegebenenfalls nicht vollständig barrierefrei. Wer besondere persönliche Einschränkungen berücksichtigt wissen möchte, sollte dies bereits bei der Anmeldung mitteilen.
Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an denkmal.veranstaltung@recklinghausen.de ist erwünscht. Spontane Gäste können teilnehmen; ob eine Teilnahme möglich ist, wird vor Ort abhängig von der Gruppengröße entschieden. Für Rückfragen steht die Untere Denkmalbehörde telefonisch unter Tel. 02361/50-2368 zur Verfügung.
Zum Hintergrund: Der Tag des offenen Denkmals wird bundesweit von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz organisiert. Ziel der Veranstaltung ist es, das öffentliche Bewusstsein für den Wert historischer Objekte und deren Erhalt zu stärken. Neben Baudenkmälern können auch Bodendenkmale, Garten- und Landschaftsdenkmale, bewegliche Denkmale sowie traditionelle handwerkliche Techniken vorgestellt werden. Eine Eintragung in die Denkmalliste ist dabei keine Voraussetzung.
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bündelt die Veranstaltungen auf ihrer Internetseite und in einer App.



















