Aktuelles Recklinghausen

Erstmals in Recklinghausen kam der 20 Meter lange, gelbe Düsenschlauch am Donnerstag, 30. Juli, im Helene-Kuhlmann-Park zum Einsatz. Der Platz zählt zu den Orten in der Stadt, die sich bei Hitze und Sonneneinstrahlung besonders stark aufheizen. Der Schlauch versprüht bei Betrieb aus 25 eingearbeiteten Düsen einen feinen Wassernebel, der die Umgebungstemperatur effektiv senkt. Städte wie Köln haben bereits gute Erfahrungen mit dem Schlauchsystem gemacht.
Für viele Passant*innen war der kühlende Wassernebel in den heißen Mittagsstunden augenscheinlich eine willkommene Erfrischung. Das ist das Ziel der Aktion „REfresh Recklinghausen“: Die Aufenthaltsqualität auf Plätzen an heißen Sommertagen zu erhöhen.
Der Düsenschlauch ist flexibel einsetzbar, überall dort, wo ein Hydrant in der Nähe ist. An heißen Tagen soll er nun auf verschiedenen Plätzen, die als Hitze-Hotspots bekannt sind, getestet werden – zunächst im Helene-Kuhlmann-Park.
Die Aktion ist eine Ergänzung bereits initiierter Maßnahmen der Stadtverwaltung zur Anpassung an den Klimawandel. Das Ziel ist eine höhere Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum bei Hitze. Zu den Maßnahmen zählen Fontänenfelder auf dem Altstadtmarkt und dem Neumarkt in Süd, sechs Trinkwasserbrunnen in der Stadt, die jüngst installierte temporäre Sprühnebelanlage auf dem Kirchplatz St. Peter sowie zahlreiche Entsiegelungsnahmen und Bepflanzung im Stadtgebiet. Das aktuell größte Projekt zum klimaresilienten Stadtumbau umfasst das Wohngebiet Paulusanger, den Erlbruch sowie die geplante Umgestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes.
Pressefoto: Axel Tschersich (Bürgermeister), Georg Gabriel (Stadtmarketing), Uwe Böß (KSR-Mitarbeiter), Axel Fritz (Dezernent)



















