Aktuelles Recklinghausen

„Fahrrad-Dauerzählstelle“ heißt der Kasten offiziell und diese wurde jetzt von Bürgermeister Axel Tschersich sowie von dem für den Bereich Mobilität zuständigen Dezernenten Axel Fritz und Cornelia Mealing, der Projektleiterin „Mobilitätswende“ bei der Stadt Recklinghausen, offiziell eingeweiht.
Dabei handelt es sich um eine fest installierte Anlage, die jeden Tag im Jahr rund um die Uhr den Radverkehr erfasst. Die Zählung liefert wichtige Daten für die städtische Verkehrsplanung. Die kontinuierlich erhobenen Daten zeigen seit dem 1. Juni Trends und saisonale Schwankungen im Mobilitätsverhalten auf. Aktuell liegt der Spitzenwert pro Tag bei 1.427 gezählten Zweirädern. Dieser wurde am Freitag, 10. Juli, aufgestellt. Im Durchschnitt passieren aktuell rund 1.000 Radfahrer*innen diesen Teil der ehemaligen Zechenbahntrasse.
„Wir haben noch viel zu tun und viel vor für die Verbesserung des Radverkehrs. Für die weiteren Planungen sind solchen Daten sehr hilfreich, unter anderem, um festzustellen, wie die bisherigen Angebote angenommen werden und in Zahlen festzustellen, ob unsere Planungen richtig waren“, so Bürgermeister Axel Tschersich.
Die Daten geben beispielsweise Antworten auf Fragen wie: Zu welcher Tageszeit und an welchen Wochentagen ist die Frequenz besonders groß? Das wiederum liefert Rückschlüsse auf Alltags- oder Freizeitradeln. Oder: Welche Zusammenhänge gibt es mit dem Wetter? Und: Welchen Einfluss haben bestimmte Maßnahmen? So können Planungsentscheidungen basierend auf validen und nachvollziehbaren Daten getroffen werden.
Die Einrichtungskosten pro Zählstelle betragen 15.000 Euro. Gefördert werden davon 85 Prozent, sodass bei der Stadt Recklinghausen ein Eigenanteil von 2.250 Euro verbleibt.
Pressefoto: Bürgermeister Axel Tschersich (Mitte), Dezernent Axel Fritz und Cornelia Mealing (Projektleiterin „Mobilitätswende“) bei der Stadt Recklinghausen testen die „Fahrrad-Dauerzählstelle“ auf der Allee des Wandels unter der Autobahn-Brücke an der Friedrich-Ebert-Straße. Foto: Stadt RE
Hinweis zum Foto: Die digitale Anzeige der Fahrrad-Dauerzählstelle „flackert“, was dazu führt, dass die Anzeige auf Fotos nicht komplett zu sehen ist. Beim Betrachten mit bloßem Auge ergibt sich dieser Effekt nicht.



















