Aktuelles Recklinghausen

Einer dieser Zufluchtsorte ist das Familienbüro an der Große Geldstraße 19 in der Altstadt. Zu den Partnern gehören Schulen, Apotheken, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen im ganzen Stadtgebiet. Die Partnerschaft ist kostenlos.
Ob in der Innenstadt, in den Stadtteilen oder auf dem Schulweg – überall in Recklinghausen finden Kinder inzwischen Notinseln, die im Ernstfall Schutz und Hilfe bieten. Das Notinsel-Netzwerk in der Stadt umfasst mittlerweile rund 40 Einrichtungen, sagt Denis Köhler, Stadtteilmanager Recklinghausen-Süd, vom Sozialdienst katholischer Frauen Recklinghausen e.V. (SkF).
Der Verband der katholischen Kirche ist in Recklinghausen Projektträger. Das bundesweite Projekt wurde 2002 von der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel ins Leben gerufen, um Kindern in Not- und Gefahrensituationen Schutz zu bieten.
In einer Notinsel finden Kinder zunächst Zuflucht, von dort wird dann weitergehende Hilfe organisiert, Eltern werden kontaktiert oder im Notfall die Polizei gerufen.
Die Anlaufstellen sind durch ein einheitliches Zeichen an der Eingangstür erkennbar, das drei stilisierte Kinder zeigt, mit dem Motto: „Wo wir sind, bist Du sicher“.
Über das Projekt wird unter anderem in Schulen, Kindergärten, Kinder- und Jugendtreffs und kirchlichen Einrichtungen informiert, um es so bei Kindern und bei den Erziehungsberechtigten bekannt zu machen. Natürlich werden auch digitale Medienkanäle genutzt, um die Zielgruppe zu erreichen.
Eine fortlaufend aktualisierte Auflistung der Notinseln für Kinder gibt es hier: www.notinsel.de/notinsel-finden sowie in einem digitalen Stadtplan auf der Webseite des SkF (https://skf-recklinghausen.de/de/stadtteilmanagement-sued)
Unternehmen, Schulen, Kitas und andere Einrichtungen können sich unter www.notinsel.de informieren und direkt registrieren. Fragen beantwortet auch Denis Köhler, Stadtteilmanager für Recklinghausen Süd, E-Mail denis.koehler[at]skf-recklinghausen.de, Tel. 02361/ 65 81 831.
Fotorechte: Stadt RE



















