Aktuelles Recklinghausen

Die mobile Ausstellung zur Landesgeschichte Nordrhein-Westfalens kann vom 3. bis zum 12. Juli täglich kostenfrei von 10.00 bis 18.00 Uhr auf dem Altstadtmarkt besucht werden.
Die Ausstellung ist untergebracht in einem umgebauten Übersee-Container. Sie präsentiert in einer Art „Setzkasten der Landesgeschichte“ 53 ausgewählte Objekte und Geschichten aus NRW. Über Tablets haben die Besucherinnen und Besucher zudem Zugriff auf vertiefende Texte, Bilder, Video- und Audioaufnahmen.
Die Ausstellung ist ein Projekt des gerade in Düsseldorf im Aufbau befindlichen Hauses der Geschichte NRW (HdG NRW). Das MuseumMobil besucht in Vorbereitung der für 2030 geplanten Eröffnung des Museums alle 53 Kreise Nordrhein-Westfalens.
Durch den Austausch mit den Menschen vor Ort wird die Landesgeschichte erfahrbar, sie wird erzählt und Stück für Stück gesammelt. Denn am 9. Juli, dem sog, „Sammeldonnerstag“, erhalten die Menschen aus Recklinghausen und dem Kreis die Möglichkeit, private Objekte mit Bezug zur Landesgeschichte vorzustellen. Ausgewählte Gegenstände und Geschichten aus dieser Aktion, die besondere historische Ereignisse und Entwicklungen Nordrhein-Westfalens veranschaulichen, werden in die Sammlung des Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen und in die mobile Ausstellung aufgenommen.
Diese Aktion findet zwischen 14.30 Uhr und 17.30 Uhr im Institut für Stadtgeschichte statt. Vertreter des Instituts für Stadtgeschichte sowie des HdG NRW begutachten gemeinsam die mitgebrachten Objekte und bewerten ihre Sammlungswürdigkeit aus ihrer jeweiligen Perspektive. So können etwa lokalgeschichtlich interessante Objekte auch in die Bestände des Instituts für Stadtgeschichte übernommen werden, Exponate von landesgeschichtlicher Relevanz gehen hingegen an das HdG NRW.
Den Auftakt bildet eine Veranstaltung am 2. Juli um 18.00 Uhr in der Stadtbibliothek, in der auch die Stadt Recklinghausen ein geschichtsträchtiges Objekt an das Haus der Geschichte NRW übergeben wird, das auf diesem Wege Teil der Düsseldorfer Ausstellung werden soll.
Ein Projekt des Hauses der Geschichte NRW in Kooperation mit der Stadt Recklinghausen
Fotorechte: Jan Heesen



















