Aktuelles Recklinghausen

Die weiteren Bereiche des Tierparks im Stadtgarten sind von dieser Sicherheitsmaßnahme nicht betroffen. Wie immer gilt: Der Eintritt ist frei.
Das im Herbst vergangenen Jahres im Vogelhaus bei einer Routinekontrolle festgestellte Bakterium der Vogeltuberkulose ist weiterhin im Boden nachgewiesen. Das Team des Tierparks arbeitet in enger Abstimmung mit Veterinären und dem Kreisveterinäramt an einer Lösung. Regelmäßige Säuberung der Anlage, das Desinfizieren von Gegenständen sowie der sukzessive Austausch von Sand und Erdreich sind einige der Maßnahmen zur Eindämmung des Erregers. Weitere Maßnahmen werden geprüft. Schließlich wollen alle, dass das Vogelhaus möglichst zeitnah wieder für alle Tierfreunde geöffnet werden kann.
Aktuell haben keine der Tiere im Vogelhaus Krankheitssymptome. Aber Sicherheit geht vor. Für gesunde Menschen ist der Erreger „Mycobacterium avium“ ungefährlich, bei Personen mit Immunschwäche kann er allerdings zu gesundheitlichen Problemen führen. Mitarbeiter*innen des Tierparks betreten das Vogelhaus daher nur in Schutzkleidung.
Der Erreger ist sehr persistent und kann im Boden lange überdauern. Auch wenn keines der Tiere Krankheitssymptome zeigt, könnten Vögel den Erreger übertragen. Zum Schutz der Besucher*innen bleibt die Anlage daher bis auf weiteres geschlossen. So wird auch verhindert, dass der Erreger durch Besucher*innen nach draußen getragen und Wildvögel infizieren könnte.
„Wir bedauern die Umstände sehr, wissen aber, dass unsere Besucherinnen und Besucher Verständnis dafür haben, dass die Gesundheit von Menschen und Tieren an erster Stelle steht“, sagt Tierparkleiter Stefan Klinger.
Sobald abzusehen ist, wann das Vogelhaus wieder für Besucher*innen geöffnet werden kann, wird die Stadt darüber informieren.
Foto: Zebrafinken im Vogelhaus des Recklinghäuser Tierparks.



















