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Titel
Verfügungsfonds unterstützt bürgerschaftliches Engagement in Recklinghausen-Süd
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Einleitung
Bürger*innen tragen ihre Stadt – auch in Recklinghausen Süd. Um dieses Engagement zu stärken, stellt die Stadt Recklinghausen ab sofort jährlich einen Verfügungsfonds für bürgergetragene Projekte zur Verfügung.
Haupttext


Die Details dazu stellte Bürgermeister Christoph Tesche gemeinsam mit Sozialdezernent Dr. Sebastian Sanders am Freitag, 3. März, vor.

Bereits seit September 2021 gibt es im Recklinghäuser Süden das Stadtteilmanagement betrieben vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Recklinghausen e.V., das sich aktiv für die Belange der Süder*innen einsetzt und diese unterstützt. Neben der anteiligen Finanzierung des Gesamtprojektes durch die Stadt und die Stiftung „Dein Zuhause hilft“ der LEG-Immobilien-Gruppe ist der Fonds nun ein weiterer Baustein zur Belebung des Stadtteils.

„Der Ortsteil liegt bekanntlich schon lange in unserem Fokus“, sagte Tesche. „Wir haben dort schon viele Dinge auf den Weg gebracht – nicht zuletzt auch die Etablierung eines Stadtteilmanagements vertreten durch Sybille Averdung. Unser Ziel ist es nun, vorhandene Strukturen einmal mehr zu fördern, indem wir den Menschen vor Ort die Mittel an die Hand geben, um ihre Projekte zu verfolgen. Ich bin mir sicher, dies wird sich nicht nur für Süd allein auszahlen, sondern über die Stadtteilgrenzen hinweg Spuren hinterlassen.“

In der Regel verfügt der Fonds jährlich über ein Volumen von 10.000 Euro und in diesem Jahr werden die Gelder zum ersten Mal ausgeschüttet. Da die von der Stadtteilmanagerin Sybille Averdung durchgeführte Sozialraumanalyse im Herbst 2022 zum Abschluss kam, wurden die Summe aus 2022 in dieses Jahr transferiert. Im Jahr 2023 können also Mittel in Höhe von 20.000 Euro vergeben werden.

„Wir haben ein ganz klares Ziel vor Augen – und zwar, die Anwohnerinnen und Anwohner bei anstehenden Veränderungsprozessen in ihrem Stadtteil aktiv einzubinden“, betonte Dr. Sanders. „Darüber hinaus ist es uns ein Anliegen, die Vernetzung sowie die Kommunikation und das Engagement in Süd zu fördern. Die Identifikation mit dem eigenen Stadtteil, die Hilfe zur Selbsthilfe, die Bürgerbeteiligung und das Stadtteil-Image profitieren davon gleichermaßen.“ Wichtig hervorzuheben ist, dass die Fördermittel bestehende Förderungen von Projekten nicht ersetzten sollen, sondern vielmehr helfen, neue und zusätzliche Ideen in die Tat umzusetzen.

Sowohl Privatpersonen als auch Institutionen haben die Möglichkeit, Projektanträge zu stellen. Der Verfügungsfonds dient der Unterstützung von vorhandenem und der Aktivierung von zusätzlichem bürgerschaftlichen Engagement innerhalb des Stadtteils durch das Stadtteilmanagement.

Interessierte finden die Anträge entweder vor Ort im Stadtteilbüro Am Neumarkt in Süd oder online auf der Homepage des SkF. Die ausgefüllten Anträge gehen an den Fachbereich Soziales und Wohnen, Miriam Fröhlich, Stadthaus A, Raum 2.09.1 oder per E-Mail an miriam.froehlich(at)recklinghausen.de. Einsendeschluss für alle Anträge ist am Freitag, 31. März.

Die Entscheidung über die Mittelvergabe trifft eine Jury. Diese setzt sich aus Miriam Fröhlich, Abteilungsleiterin Soziales, Birgit Sinhuber-Schotte, Abteilungsleiterin Stadtentwicklungsplanung, der Stadtteilmanagerin Sybille Averdung und zwei Vertreter*innen des Ausschusses für soziale Gerechtigkeit und Demografie, Ayse Batirlik und Hans Knoblauch, zusammen.

Welche Projekte werden gefördert?

Die Fördermaßnahme muss mindestens zwei der folgenden Kriterien erfüllen:
Die Maßnahme

  • geht auf eine bürgerschaftliche Initiative zurück,
  • fördert vorhandenes oder aktiviert zusätzliches bürgerschaftliches Engagement,
  • fördert die Kommunikation und das gesellschaftliche Miteinander (insbesondere stabile Nachbarschaften und nachbarschaftliche Beziehungen),
  • erreicht einen großen Teil der Bevölkerung im Stadtteil, 
  • erreicht besonders benachteiligte Gruppen,
  • hat eine positive Wirkung auf das gesamte Programmgebiet,
  • fördert die Integration und/oder das interkulturelle Zusammenleben,
  • fördert die lokale Ökonomie,
  • verbessert das Wohnumfeld oder dient der Gestaltung des öffentlichen Raums,
  • eröffnet neue Spielräume oder stärkt die Freizeit- und Aufenthaltsfunktion,
  • steigert die Identifikation der Bewohner*innen mit ihrem Stadtteil und ihre Verantwortung für den Stadtteil,
  • führt zu einer Imageverbesserung des Stadtteils,
  • trägt zur Etablierung und Verstetigung selbsttragender und selbstorganisierter Strukturen vor Ort bei,
  • hat eine nachhaltige Wirkung oder stärkt das Verständnis und die Einbindung der Anwohner*innen in den Prozess der Stadterneuerung.

Nicht förderfähig sind außerdem Maßnahmen, die bereits anderweitig gefördert werden, mit denen bereits vor der Antragsstellung bzw. vor dem Förderentscheid begonnen worden ist und solche, die rein investiv sind. Darüber hinaus können laufende Personalkosten, laufende Betriebs- und Sachkosten und jegliche Kosten, die nicht in direktem Zusammenhang mit der Maßnahme stehen, nicht gefördert werden.

 

Pressefoto: Bürgermeister Christoph Tesche (3.v.l.) stellte den Verfügungsfonds Süd vor gemeinsam mit Michael Brunsiek (Fachbereichsleiter Stadtplanung, Umwelt und Klimaschutz), Sozialdezernent Dr. Sebastian Sanders, Ayse Batirlik (Mitglied im Ausschuss für soziale Gerechtigkeit und Demografie), Hans Knoblauch (stellv. Ausschussvorsitzender), Miriam Fröhlich (Abteilungsleiterin Soziales) und Stadtteilmanagerin Sybille Averdung (v.l.n.r.). Foto: Stadt RE

Datum
02.03.2023


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