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Titel
Vorbildliches Engagement: Bürgermeister Tesche verleiht Samariternadel
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Einleitung
Die Samariternadel gehört zu den wichtigsten Auszeichnungen der Stadt. Am Donnerstag, 30. Juni, hat Bürgermeister Christoph Tesche sie an 20 verdiente Bürger*innen vergeben.
Haupttext


„Damit wollen wir den Menschen, die sich ehrenamtlich für die Stadtgesellschaft engagieren, die Wertschätzung entgegenbringen, die sie verdienen“, sagte Tesche. „Die in diesem Jahr mit der Samariternadel ausgezeichneten Bürgerinnen und Bürger setzen sich mit ganzem Herzen für unsere Gesellschaft ein, sie tragen unsere Stadt mit. Ihr Einsatz ist vorbildlich.“

Die Vorschläge für die Auszeichnungen mit der Samariternadel kommen zumeist von den Wohlfahrtsverbänden, aber ebenso aus der Bürgerschaft und vom Bürgermeister selbst. Seit 2015 werden neben Einzelpersonen auch  Gruppen ausgezeichnet.

Die ausgezeichneten Personen sind:

Wohnungsteam des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF), vorgeschlagen von dem SkF: Astrid Balzer, Mahamadou Diarra, Eckehard Görlitz, Michael Gulik, Hans-Jürgen Schröder und Dr. Wei Xia

Bereits seit Mai 2019 engagiert sich das Team im Bereich Migrationsdienst des SkF. Die ehrenamtlichen Helfer*innen unterstützen Geflüchtete bei der Wohnungssuche. Dabei fallen vielfältige Aufgaben an. Das Team nimmt Kontakt zu Wohnungsgesellschaften, aber auch privaten Vermieter*innen auf. Sie erledigen Formalitäten bei den Behörden, begleiten die Geflüchteten bei Wohnungsbesichtigungen und helfen beim Umzug, besorgen Möbel und Ausstattung für die Wohnung. 

Die Unterbringung in Wohnungen ist ein wichtiges Instrument zur Integration in der Stadtgesellschaft. Das Wohnungsteam des SkF sucht gemeinsam mit den Betroffenen nach passgenauen Lösungen und steht diesen unkompliziert mit großem Engagement mit Rat und Tat zur Seite. Im Laufe der Zeit ist ein gutes Netzwerk entstanden. Kompetenz und Erfahrung wurden gesammelt. Häufig nehmen die Ehrenamtlichen bei der Erledigung ihrer Aufgaben auch noch Kosten auf sich.

Seit der Gründung im Jahr 2019 konnte bereits mehr als 50 Personen (25 Familien und Einzelpersonen) bei der Vermittlung einer Wohnung geholfen werden. Das Wohnungsteam leistet somit einen aktiven Beitrag zur Integration der neuen Mitbürger*innen, denn eine eigene Wohnung bietet in der Regel eine verlässliche Basis für den Start in einen neuen Lebensabschnitt. 

Team Kleidershops „Sitzt und Passt“ des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), vorgeschlagen vom Kreisverband des DRK: Irene Soja, Ursula Michalek, Ela Wessels, Elke Manikowski, Faina Taranova, Hanna Artsiamkowa, Anja Michelmann und Barbara Blüder

Am 18. Mai 2021 hat das Deutsche Rote Kreuz an der Breite Straße 22 einen Kleidershop eröffnet. Für die Sortierung der Kleiderspenden, aber insbesondere auch für den Verkauf, sorgt ein ganzes Team. Acht ehrenamtlich engagierte Frauen kümmern sich darum, dass sozial benachteiligte Menschen ein Angebot erhalten, sich mit Kleidung zu versorgen. 

Mit viel Engagement, Kompetenz, Beratung und Herzblut schafft es das Team, im Kleidershop „Sitzt und Passt“ des DRK in der Altstadt an vier Tagen in der Woche ganztägig eine gute Einkaufsatmosphäre zu schaffen. 

Die Ehrenamtlichen sind für die Annahme, Sortierung und Aufbereitung gespendeter Waren zuständig. Auch führen sie im Untergeschoss des Ladenlokals ein kleines Lager, welches in der jetzigen Notsituation für ukrainische Gäste mit Kleiderspenden erste Hilfe leisten konnte. 

Auf ganz praktische Art und Weise leisten die Ehrenamtlichen einen wertvollen und wichtigen Beitrag zu einer funktionierenden Stadtgesellschaft. 

Ehepaar Karla Rheinbacher-Richter und Dr. Roland Richter, vorgeschlagen vom Diakonischen Werk Recklinghausen e. V., gemeinsam mit den Kirchengemeinden

Karla Reinbacher-Richter und Dr. Roland Richter engagieren sich seit Sommer 2015 in der Flüchtlingshilfe als Pat*innen. Das Ehepaar hat sich einer syrischen Flüchtlingsfamilie angenommen. Mit ganz praktischer Hilfestellung haben sie dafür gesorgt, dass die Menschen, die in Not den Weg nach Recklinghausen gefunden haben, mittlerweile auch tatsächlich angekommen sind. Sie haben die Familie bei fast allen Behördengängen begleitet, ebenso waren sie bei Arztbesuchen dabei und haben letztlich auch daran mitgewirkt, dass für die Familie ein Aufenthaltstitel erwirkt werden konnte.

Karla Rheinbacher-Richter und Dr. Roland Richter helfen beim Ausfüllen der Formulare, erledigen Schriftverkehr, beraten in alltäglichen Lebenssituation. Nicht zu vergessen, hat das Ehepaar die Familie beim Erlernen der deutschen Sprache maßgeblich unterstützt.

Das Ehepaar Richter hat die Familie auch mit der Kultur und der Stadtgesellschaft vertraut gemacht, mit ihnen die Ruhrfestspiele und die städtischen Museen besucht. Es ist auch der Verdienst des Ehepaars Richter, dass die Familie inzwischen so gut integriert worden ist – in der Schule sowie im Beruf.

Dieter Geest, vorgeschlagen vom Hospiz zum hl. Franziskus

Die Samariternadel geht an Dieter Geest, der mit seiner Ehefrau Margret eine ganze Reihe von Spendenaktionen initiiert hat, deren Erlöse für das Hospiz bestimmt waren. Margret Geest ist in 2021 verstorben.

Dieter Geest war einst selbst als Stallinhaber und Fahrer auf der Trabrennbahn Hillerheide aktiv. 1994 initiierte er dort erstmals einen Renntag, bei dem mehrere tausend Euro für das Hospiz „ertrabt“ wurden. Als Dieter Geest dann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr selbst in den Sulky steigen konnte, entdeckte er den Taubensport als neues Hobby für sich. 

Als Taubenzüchter war er schnell erfolgreich und nutzte sein Netzwerk mit der Durchführung von Auktionen zu Gunsten des Hospizes. Erst führte er Auktionen vor Ort durch, später sogar übers Internet. Insgesamt hat das Ehepaar Geest stolze 160.000 Euro an Spenden für die Einrichtung in der Südstadt gesammelt. Zuletzt überreichte Dieter Geest im Februar 2022 einen Scheck über 10.000 Euro an das Hospiz. 

Wolfgang Baginski, vorgeschlagen von den Maltesern

Wolfgang Baginski hat als Bergmann unter Tage erlebt, wie wichtig Solidarität und Verlässlichkeit sind. Diese Werte lebt er auch als Mitarbeiter der Malteser, bei denen er für den Hausnotruf zuständig ist. 

Der Recklinghäuser engagiert sich aber auch ehrenamtlich für den Sozialverband. So ist er stellvertretender Leiter der Notfallvorsorge, ist im Katastrophenschutz aktiv und kümmert sich auch um den Fuhrpark der Malteser und ist als Schirrmeister für das Material zuständig. Besonders hat er mit seinem Einsatz seine Kolleg*innen bei den Maltesern während der Pandemie beeindruckt. 

 

Elke Prinz, vorgeschlagen von der Caritas Recklinghausen

Elke Prinz suchte eine neue Herausforderung und fand diese beim Caritasverband Recklinghausen. Sie machte einen Ausbildungskurs zur ehrenamtlichen Reisebegleiterin gemacht und ist als Ansprechpartnerin sehr geschätzt, organisiert Ausflüge und gemeinsame Abende und steht den Senior*innen mit Rat und Tat zur Seite. 

In der reisefreien Zeit engagiert sie sich seit 2018 für den Caritasverband im Hedwigsheim Im Romberg. Jeden Mittwoch backt sie dort für die Bewohner*innen Waffeln. 

Die Pandemie war für die ehrenamtlichen Reisebegleiterin eine besonders schwere Zeit. Abstand wahren, Hygieneregeln einhalten und trotzdem Nähe zulassen – all das war eine große Herausforderung. Doch Elke Prinz hat auch diese mit Bravour gemeistert.  

Dr. Walter Pohle, vorgeschlagen von Bürgermeister Christoph Tesche

Dr. Walter Pohle ließ sich 1980 in Recklinghausen mit einer eigenen Praxis nieder, die er später an seinen Sohn übergab. Seine Profession hat Herr Dr. Pohle stets genutzt, um Gutes zu tun. Er hat freie Sprechstunden für Menschen ohne Obdach in der Gastkirche abgehalten. Dr. Pohle vermittelte diese, falls nötig, zu Fachärzt*innen oder stellte Kontakte zu Krankenhäusern her. Er war auch über die Sprechstunden hinaus stets zur Hilfe bereit. Er leistete Beistand bei der Begleitung Schwerkranker im Gasthaus, bis hin zur Sterbebegleitung. 

Zudem hat Dr. Pohle gemeinsam mit einigen Mitstreiter*innen mit der Gründung des Vereins WiLmA (Wohnen im Ladenlokal mit Aktion) an der Marienstraße 7 ein großartiges Angebot geschaffen. Der Verein hat sich auf die Fahnen geschrieben, Kinder und Jugendliche zu fördern und zu unterstützen. Der Verein verfolgt den Ansatz, das Selbstwertgefühl und die Sozialverantwortung der Kinder und Jugendlichen, von der ersten Klasse bis zum Alter von 15 Jahren, zu fördern. Die Angebote bei WiLmA dienen dazu, psychosoziale Kompetenz zu entwickeln. Die Schützlinge lernen kooperativ in der Gemeinschaft, Verantwortung zu übernehmen sowie Kernkompetenzen, die für ihre Entwicklung hilfreich und für die Gesellschaft unverzichtbar sind.

Neben seiner Arbeit für WiLmA hilft Dr. Walter Pohle geflüchteten jungen Menschen aus unterschiedlichen Nationen, sich in die Gesellschaft zu integrieren und unterstützt geflüchtete Familien aktiv bei Behördengängen. Walter Pohle gehört bis heute zum Vorstand der WiLmA Recklinghausen e.V.

Im September 2020 wurde Dr. Walter Pohle bereits das Bundesverdienstkreuz verliehen. 2013 erhielt er den Integrationspreis der Stadt Recklinghausen durch den damaligen Bürgermeister Wolfgang Pantförder.

Pressefoto: Nach der Ehrung versammelten sich die mit der Samariternadel ausgezeichneten Bürger*innen mit Bürgermeister Christoph Tesche und der stellvertretenden Bürgermeisterin Marita Bergmaier auf der Rathaustreppe zu einem Erinnerungsfoto. Foto: Stadt RE 

Datum
01.07.2022


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