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Titel
7. Sinfoniekonzert " Aus Böhmen und Mähren"
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7. Sinfoniekonzert -Aus Böhmen und Mähren-
Kategorie
Musik
Veranstaltungsdatum
05.03.2019
Zeiten

19:30 Uhr


Inhalt

Bedřich Smetana (1824–1884)
Ouvertüre zu „Libussa“

Antonín Dvořák (1841–1904)
Konzert für Violoncello und Orchester h-moll op. 104

Josef Suk (1874–1935)
Scherzo fantastique op. 25

Leoš Janáček (1854–1928)
Sinfonietta op. 60


Julian Steckel, Violoncello
Neue Philharmonie Westfalen
Roman Brogli-Sacher, Leitung

„Wir Tschechen sind ein singendes Volk“, sagte Bedřich Smetana. Gemessen an seiner Einwohnerzahl hat die Region zwischen Böhmen und Mähren überproportional viele große Komponisten hervorgebracht. Im nationalen
Selbstfindungsprozess der Tschechen spielte die Musik eine wichtige Rolle. Smetanas Oper „Libussa“ handelt von der sagenhaften Stammmutter des böhmischen Herrschergeschlechts. Libussa betritt die Szene mit einer
mächtigen Blechbläserfanfare. Diese war später Vorbild für Leoš Janačeks „Sinfonietta“, eine brodelnde Hymne an die Unabhängigkeit der jungen Tschechoslowakei.
Der dritte im Bunde der großen tschechischen Drei ist Antonín Dvořak, der die bezaubernde Volksmusik seines Landes veredelte. Dvořaks Cellokonzert ist ein Meilenstein. Hätte er gewusst, dass man so für dieses Instrument
schreiben kann, hätte er längst ein Cellokonzert komponiert – sagte Brahms.
Seit er 2010 den ARD-Wettbewerb gewann, gehört Julian Steckel zu den profiliertesten Cellisten seiner Generation. 2012 erhielt er den ECHO Klassik für seine Einspielung der Cellokonzerte von Korngold und Goldschmidt. Der Schweizer Roman Brogli-Sacher, Chefdirigent des chinesischen Jiangsu Symphony Orchestra Nanjing, leitet das Konzert als Gast am Pult.
Dvořaks Schwiegersohn Josef Suk kreuzte die rhythmische Kraft der tschechischen Folklore mit der Klangfarben-Raffinesse der Franzosen. Sein „Scherzo fantastique“
von 1903 ist ein hinreißendes, brillant orchestriertes Stück: Spukhafte Irrlichter umflackern den eleganten Walzer.

Bei Fragen zum Programm wenden Sie sich bitte an das Institut für Kulturarbeit, Tel.: 02361/501881 oder per Fax an 02361/5091881

Veranstaltungsstätte
Ruhrfestspielhaus
Stadt
Recklinghausen
Veranstaltungsadresse
Otto-Burrmeister-Allee 1, 45657 Recklinghausen

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