Aktuelles Recklinghausen

Titel
Stadt initiiert Kampagne mit lokalen Händlern und Gastronomen
Bild
Foto:  Gemeinsam mit den AkteurInnen aus der Altstadt und Fotograf Sebastian Niehoff stellte Bürgermeister Christoph Tesche (l.) am Mittwoch vor dem Großplakat an der Kemnastraße die neue Plakatkampagne vor. Foto: Stadt Recklinghausen
Einleitung
Auch Einzelhandel und Gastronomie haben in der Corona-Krise gelitten, doch Geschäfte und Restaurant sind mittlerweile wieder geöffnet. Genau das signalisiert die Fortsetzung der Kampagne „Gute Stube“, die von der Wirtschaftsförderung, Abteilung Stadtmarketing, initiiert wurde.
Haupttext

In der gesamten Stadt und in den Nachbarstädten grüßen Händler und Gastronomen von Plakaten und laden zum Einkaufen in Recklinghausen ein – natürlich unter dem Hinweis auf die entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln. 

„Die Plakate in unterschiedlichen Formaten sind nur ein Baustein der Kampagne. Hinzu kommen digitale Großflächen, Radiospots und die Info-Bildschirme in den Bussen der Vestischen. Und natürlich nutzen wir auch unsere Social-Media-Plattformen, um ganz offensiv für die ,Gute Stube‘ zu werben. Wir verfügen dort mittlerweile durchaus über eine relevante Reichweite“, erklärte Bürgermeister Christoph Tesche. 

Ihm sei bewusst, dass es natürlich ein Spagat sei, einerseits Kunden in die Stadt einzuladen, andererseits aber weiter zur Unterbindung von Infektionsketten die Regeln der Landesverordnung einzuhalten. „Unser Eindruck ist aber, dass sich der Handel und nun auch die Gastronomie sehr gut auf die Spielregeln eingestellt haben“, lobte der Erste Beigeordnete Ekkehard Grunwald, der auch Ordnungsdezernent ist. 

Weitere Maßnahmen der Stadt zur Unterstützung von Einzelhandel und Gastronomie sind in der Endabstimmung. Die Palette reicht von der Stärkung des Radverkehrs und ÖPNV bis hin zu Nachlässen bei den Parkgebühren zu besonderen Anlässen und auf bestimmten Flächen. Tesche hat der Politik außerdem vorgeschlagen, in diesem Jahr auf die Erhebung von Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie oder das Aufstellen von Verkaufsständern oder Werbeschildern zu verzichten. 

„Wir wollen alles, was in unserer Macht steht, tun, um dafür zu sorgen, dass die Akteure möglichst schnell wieder Fuß fassen können. Natürlich ist uns bewusst, dass während der Corona-bedingten Geschäftsschließungen viele Kunden aufs Internet ausgewichen sind. Diese wollen wir möglichst zahlreich zurückholen“, sagte Tesche. „Wobei ich aus vielen Gesprächen auch weiß, dass die menschenleere Innenstadt vielen Bürger*innen bewusstgemacht hat, wie wichtig funktionierende Gastronomie und Einzelhandel für die Lebensqualität einer Stadt sind. Deshalb lautet mein Appell an alle Recklinghäuserinnen und Recklinghäuser: Kaufen Sie vor Ort und stärken sie so den lokalen Handel!“                                                                                                                                                                                                                                     

Über die Details des Hilfspakets, die von der Abteilung Stadtmarketing im Fachbereich Wirtschaftsförderung erarbeitet werden, wird die Politik am 3. Juni im Haupt- und Finanzausschuss beraten. „Uns kommt es darauf an, nicht eingleisig zu fahren, sondern möglichst viele Kunden und Gruppen mit unseren Aktionen zu erreichen“, betonte der Erste Beigeordnete Ekkehard Grunwald.

In der Altstadt ist die Idee des Stadtmarketings, für die Plakatkampagne tatsächlich die Menschen vor die Kamera zu holen, die die Kund*innen kennen, gut angekommen. Mit Sebastian Niehoff – alias Sebel – wurde ein Recklinghäuser Fotograf verpflichtet, der auch als Musiker mit seinem Corona-Song „Zusammenstehen“ große Erfolge feiert und sich der Stadt und dem Thema verbunden fühlt. 

„Herausgekommen ist tatsächlich eine sehr authentische Kampagne, die hoffentlich ihre Wirkung nicht verfehlt. Ich finde es ausgesprochen erfreulich, dass ich so viele Händler*innen und Gastronom*innen aus allen Quartieren bereit erklärt haben, Gesicht für unsere ,Gute Stube‘ zu zeigen. Das sorgt für Lokalkolorit und Identifikation“, freute sich Bürgermeister Tesche. Wichtig ist ihm, zu betonen, dass der Fokus nicht allein auf der Altstadt liegt. Die ersten Fotos für eine Kampagne, für die Akteure aus der Südstadt vor der Kamera standen, sind bereits im Kasten. 


Models für die Kampagne „Die Gute Stube, Mai 2020


Unternehmen, Model Quartier
Juwelier Stein, Thomas Stein  Markt
Siki Kinderladen, Kirsten Stranghöner West
MonElle, Petra Mielke Krim
Sushi Bar Joja, Wladimir Paster Krim
Kafferösterei Edel, Ilhami Deluweit Zwei Tore
Stoff- und Gardinenhaus, Sandra Langanki Markt
Sliwa Bodenbeläge, Louis Sliwa Markt
das macht SINN, Iris Lenters Markt
Bäckerei Hövelmann, Palais Vest, Bärbel Gröne Palais Vest
Herrenausstatter Prange, Isabel Prange West
S’Presso, Isabella Spinczyk Krim

Sebastian Niehoff, Fotograf bekannt als Musiker Sebel





 

 

Datum
20.05.2020


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