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Heimat-Scheck-Landesprogramm geht in die nächste Runde
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Der Heimat-Scheck geht in die nächste Runde: Silvia Stöbermann-Schröder, Zentrales Fördermanagement, und Norbert Fröhleke, Abteilungsleiter Zentrales Fördermittelmanagement (v.r.). Foto: Stadt RE
Einleitung
Zuhause ist es doch am Schönsten. Damit das auch so bleibt, macht Recklinghausen mit bei dem Förderprogramm „Landesprogramm startklar: ‚Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen‘“. Ein Teil davon ist der Heimat-Scheck, der jetzt im zweiten Jahr in Recklinghausen angeboten wird.
Haupttext

 

Mit dem Heimat-Scheck können Projekte lokaler Vereine und Initiativen gefördert werden, die sich mit dem Thema Heimat und Heimatgeschichte im Zusammenhang mit lokalen und regionalen Inhalten beschäftigen.  „So können gute Ideen und kleine Projekte, die nicht viel kosten, aber gleichzeitig einen großen Mehrwert versprechen, umgesetzt werden“, erklärt Bürgermeister Christoph Tesche. Die Landesregierung stellt insgesamt für ganz Nordrhein-Westfalen (NRW) 1.000 Heimat-Schecks im Wert von jeweils 2.000 Euro bereit. 

Schon im vergangenen Jahr genutzt hat das Projekt der Verein Dorfkind Speckhorn e. V., der mit seinem „Speckhorner Kartoffelfest“ eine Veranstaltung ins Leben gerufen hat, die nicht nur an die heimatlichen Traditionen anknüpft, sondern auch Brücken zwischen den Generationen schlägt. Am 29. September 2019 fand das erste Kartoffelfest statt, bei dem der sogenannte Erdapfel im Fokus stand. Woher kommt die Kartoffel? Wann wird sie geerntet? Und am Wichtigsten: Auf welche Arten kann ich sie zubereiten und essen?

Mit seinem Projekt hat der Verein Dorfkind Speckhorn e. V. bewiesen, wie das Heimat-Förderprogramm des Landes NRW die Lebensqualität in einem Stadtteil verbessern kann. „Der Heimat-Scheck ist eine wirklich tolle Sache“, sagt Norbert Fröhleke, Abteilungsleiter Zentrales Fördermittelmanagement. „Das Kartoffelfest in Speckhorn ist nur eins von vielen denkbaren Beispielen für eine gelungene Umsetzung.“

Weitere Beispiele für förderfähige Projekte:

  • Heimatgeschichte über digitale Medien erlebbar machen
  • Neubeschilderung von Heimatpfaden und alten Bauernschaften
  • Erstellung von Stadtführern für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • Entwicklung von Stadtteil- oder Dorf-Apps zur Stärkung der örtlichen Gemeinschaft und zur Einbindung von Neubürger*innen
  • Organisation einer Sonderausstellung zu einem aktuellen Thema mit Heimatbezug

Voraussetzung für den Heimat-Scheck ist, dass die jeweilige Maßnahme bis zum 31. Dezember des jeweiligen Jahres abgeschlossen ist und nicht gleichzeitig durch andere öffentliche Förderungen mitfinanziert wird. Außerdem gilt: Mit der Maßnahme darf erst begonnen werden, wenn der Bewilligungsbescheid bekanntgegeben wurde – vorher darf auch kein Auftrag erteilt werden. 

„Den Aufwand für die Antragstellung und den Verwendungsnachweis halten wir möglichst gering“, verdeutlicht Silvia Stöbermann-Schröder vom Zentralen Fördermanagement die unbürokratische Förderung. Die Anträge können online auf der Internetseite des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW gestellt werden: www.mhkbg.nrw/heimat. Zusätzlich sind diese dann parallel in Papierform mit Unterschrift an die Bezirksregierung Münster zu senden.

Datum
06.03.2020


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