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Titel
30. Weihnachtskunstversteigerung fährt Rekordergebnis ein
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Einleitung
Die Weihnachtskunstversteigerung der Kunsthalle Recklinghausen galt bei Bürger*innen und Kunstschaffenden schon immer als beliebt. Nun konnte sie am Samstagabend, 19. November, nach zweijähriger coronabedingter Pause endlich wieder stattfinden und fuhr prompt ein Rekordergebnis ein.
Haupttext


Worum ging‘s? Rund 150 Werke namhafter regionaler und internationaler Künstler*innen kamen in diesem Jahr für einen guten Zweck unter den Hammer. Die Erlöse kommen je zur Hälfte den Künstler*innen und den beteiligten Vereinen zu Gute. Etwa 250 Besucher*innen fanden ihren Weg in die Kunsthalle an der Große-Perdekamp-Straße und gemeinsam wurde ein Rekordumsatz von sage und schreibe 65.510 Euro erzielt – so manches hitzige „Bietergefecht“ inklusive. 

„Als Kulturdezernent freut mich diese Nachricht ganz besonders. Mein Dank gilt an dieser Stelle unserem Leiter der städtischen Museen Dr. des. Nico Anklam und seinem Team aus der Kunsthalle, die diese beliebte Veranstaltung wieder auf die Beine gestellt haben. Der Erfolg spricht für sich“, sagte Bürgermeister Christoph Tesche im Anschluss an die Versteigerung. „Auch unabhängig von den Ruhrfestspielen hat Recklinghausen im Bereich Kultur einiges zu bieten. Die Weihnachtskunstversteigerung beweist dies einmal mehr.“

Die Benefiz-Versteigerung wurde von der Kunsthalle Recklinghausen gemeinsam mit dem Förderverein für Bildende Kunst, dem Kunstverein Recklinghausen und dem Vestischen Künstlerbund veranstaltet. Als Versteigerer waren Dr. des. Nico Anklam, Leiter der Kunsthalle und Direktor der städtischen Museen, und Dr. Arno Apel, Vorsitzender des Kunstvereins Recklinghausen, im Einsatz.

„Ich bin dankbar und stolz auf unser Team“, betonte Anklam. „In den vergangenen anderthalb Jahren konnten wir schon viel auf den Weg bringen. Architektonisch haben wir das Haus öffnen können und nun sehen alle – nach mehr als einer Dekade der verbauten Fenster – wieder von draußen, dass drinnen ganz viel los ist.“ Laut Anklam ging auch die Reduktion um rund 100 Werke auf. Die Präsentation war alles in allem konzentrierter und mit zwei statt drei Werken pro Künstler*in erzielten die einzelnen Positionen gute Preise.

Die höchsten Gebote von je 2.600 Euro erzielten diesmal eine Mischtechnik aus dem Jahr 1959 vom „jungen westler“ Hans Werdehausen und eine Öl-auf-Leinwand-Arbeit von Angelika J. Trojnarski. Auf den vorderen Plätzen landeten außerdem Thomas Grochowiaks synthetische Tusche auf Karton (2.300 Euro), Heinrich Brockmeiers „Janus“ (2.200 Euro) und die Fotografie einer arktischen Landschaft von Lena von Goedeke (2.000 Euro). Gut zu wissen: Sie ist ab Februar 2023 mit weiteren Arbeiten in der Kunsthalle zu Gast.

Besonders zu erwähnen ist außerdem der Recklinghäuser Künstler Heinrich Brockmeier, der eine Miniatur der Skulptur „Bürger tragen ihre Stadt“ in die Versteigerung gab und seinen kompletten Anteil spendete. Die Plastik erreichte ein Gebot von 1.600 Euro, wovon nun 800 Euro an das Netzwerk „Kulturschutzgut Ukraine“ für die Museen in der Ukraine gehen. Das Netzwerk organisiert unbürokratisch und schnell dringend benötigte Materialtransporte in die Ukraine zum Schutz der wertvollen Museumssammlungen und Denkmäler, wie zum Beispiel Verpackungsmaterialien, Transportkisten, Feuerlöscher, Brandschutzmaterialien, Arbeitsgeräte, Werkzeuge und vieles mehr.

Die nächste Weihnachtskunstversteigerung ist bereits wieder in Planung und soll Ende November 2023 stattfinden.

Weitere Informationen und die gesamte Ergebnisliste der Weihnachtskunstversteigerung gibt es online unter www.kunsthalle-recklinghausen.de.

 

Pressefoto: Bürgermeister Christoph Tesche (r.) begrüßte die rund 250 Gäste bei der diesjährigen Weihnachtskunstversteigerung in der Kunsthalle. Foto: Stadt RE

Datum
18.11.2022


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