Aktuelles Recklinghausen

Titel
Riga-Symposium in Berlin lädt zum Erinnern ein
Bild
Pressefoto: Sozialdezernent Dr. Sebastian Sanders kam gemeinsam mit Georg Möllers, ehemaliger Erster Beigeordneter, und Jürgen Pohl, ehemaliger VHS-Leiter, zum fünften Riga-Symposium in Berlin mit VertreterInnen der inzwischen über 60 Mitgliedsstädten zusammen. Foto: Stadt RE
Einleitung
Zum 20. Jahrestag der Gründung des Riga-Komitees traf sich Sozialdezernent Dr. Sebastians Sanders gemeinsam mit dem ehemaligen Ersten Beigeordneten Georg Möllers und dem ehemaligen VHS-Leiter Jürgen Pohl mit Vertreter*innen der inzwischen über 60 Mitgliedstädte in Berlin.
Haupttext


Recklinghausen ist seit elf Jahren Mitglied, da viele jüdische Gemeindemitglieder im sogenannten „Dortmunder Transport“ im Januar 1942 von hier nach Riga verschleppt wurden. Nur wenige haben überlebt. 

Das Komitee hat sich im Jahr 2000 gegründet und unter dem Dach des Volksbundes deutscher Kriegsgräberfürsorge haben sich die Städte zusammengeschlossen, in denen die Deportationszüge der jüdischen Bürger*innen in das Ghetto Riga abgefahren sind. Seit dem Beitritt Recklinghausens zeigen Politik und Bevölkerung großes Engagement dafür, die Erinnerung an den Leidensweg aufrechtzuerhalten – beispielsweise mit der Organisation des vierten Riga-Symposiums. 

„Mich haben die Arbeitsatmosphäre und das Engagement der Teilnehmenden dieses Arbeitstreffens ebenso positiv beeindruckt, wie die Begegnung an den Gedenkorten bedrückend war“, sagt Sanders. Zu diesen Plätzen gehörten zum Beispiel das „Haus der Wannseekonferenz“, „Gleis 7“, an dem die Deportationszüge aus Berlin starteten, und die Gedenkstätte „Topographie des Terrors“. 

Während 2019 in Recklinghausen die praktischen Erfahrungen mit der Gedenkkultur im Mittelpunkt standen, so hat das diesjährige Symposium „Berlin – Ort der Täter“ und damit den schwierigen Umgang mit der eigenen Geschichte thematisiert.

In direkten Zusammenhang damit stehe laut dem Sozialdezernenten die Veranstaltungsreihe der Volkshochschule Recklinghausen zum Antisemitismus. Am Donnerstag, 29. Oktober, halten Möllers und Pohl unter dem Titel „Abgemeldet nach Unbekannt 1942“ einen Vortrag über die Deportation der jüdischen Recklinghäuser*innen nach Riga und über ihr Schicksal. Weitere Informationen sind unter www.vhs-recklinghausen.de erhältlich. 



 

Datum
23.09.2020


Veranstaltungskalender

Zur Veranstaltungssuche

Museen

Ikonenmuseum_aussen
In Recklinghausen gibt es verschiedene Museen zu entdecken, darunter das Ikonen-Museum und die Kunsthalle. Mehr

Wohnmobilstellplatz am Erlbruch

Wohnmobil

Im Wohnmobil in direkter Nähe zur Altstadt übernachten - das ist jetzt möglich: Auf dem Parkplatz P9 am Erlbruch. Hier stehen drei Stellplätze für Wohnmobile bis 7,50 Meter und drei Stellplätze für Wohnmobile bis 10,5 Meter zur Verfügung. Mehr

Umfrage
Viele Künstler werden bei den Ruhrfestspielen 2014 wieder auf den Bühnen Recklinghausens stehen. Welche Angebote mögen Sie am Liebsten?






Auswertung anzeigen
Insgesamt: 162 abgegebene Stimmen.
Broschüren und Pläne
Broschueren Titelblatt-Montage
Ob Sie Recklinghausen zu Fuß entdecken wollen, eine Übernachtungsmöglichkeit suchen oder einen Überblick zu unseren Museen bekommen möchten: Mit unseren Broschüren und Plänen können Sie sich informieren und Ihren Besuch planen. Einige Broschüren gibt es auch in verschiedenen Sprachen.
Gedenkbuch

 
Karte Staetten der Herrschaft

Sich mit der NS-Diktatur auseinandersetzen, Möglichkeiten des Engagements schaffen und sich so gegen das Vergessen des Nazi-Terrors einsetzen - dafür steht das Online-Gedenkbuch. Mehr

VCC bietet Häuser und Flächen für Veranstaltungen

Ruhrfestspielhaus

Sie haben ein Konzept, aber keinen Ort? Der Eigenbetrieb Vestisches Cultur- und Congresscentrum Recklinghausen (VCC) vermarktet die Veranstaltungshäuser und -flächen der Stadt Recklinghausen. Mehr