Aktuelles Recklinghausen

Titel
Verein für Orts- und Heimatkunde und Stadt erinnern an das Ende des 2. Weltkriegs
Bild
Die Broschüre „Die vorderste Linie der Heimatfront - Recklinghausen im 2. Weltkrieg“ stellten Jürgen Pohl, Christoph Tesche, Georg Möllers und Dr. Sebastian Sanders (v.l.) im Rathaus mit dem gebotenen Abstand vor. Foto: Stadt RE
Einleitung
Am 8. Mai 1945 endete eine Ära: Der Zweite Weltkrieg war offiziell zu Ende, Deutschland hatte kapituliert. Es gab dabei sogar zwei offizielle Kapitulationserklärungen: Die erste wurde am 7. Mai 1945 im französischen Reims unterzeichnet, die zweite in der Nacht zum 9. Mai in Berlin.
Haupttext


Doch wie stellte sich die Situation in Recklinghausen dar? Diese Frage beantwortet eine Veröffentlichung, die am 6. Mai 2020 im Rathaus vorgestellt wurde.

Herausgegeben wurde die Broschüre unter dem Titel „Die vorderste Linie der Heimatfront – Recklinghausen im 2. Weltkrieg“ in Kooperation von Stadt und Verein für Orts- und Heimatkunde. „Sie leistet einen wichtigen Beitrag zur Erinnerung an eine schlimme Zeit und ist damit auch ein weiterer Baustein unserer sehr ausgeprägten Erinnerungskultur“, sagte Bürgermeister Christoph Tesche. Er bedankte sich für das Engagement von Georg Möllers und Jürgen Pohl. 

Die Vorstände des Vereins für Orts- und Heimatkunde haben in den vergangenen Jahren mit ihren Büchern und Veröffentlichungen einen wesentlichen Beitrag zur Aufarbeitung der Recklinghäuser Geschichte während der Nazi-Diktatur geleistet und zeichnen auch für die neue Broschüre verantwortlich. Diese ist in enger Abstimmung mit dem Bildungsbüro des Fachbereichs Bildung und Sport entstanden und erscheint in der Reihe „Bildungsbausteine“.

„Zeitzeugenberichte stehen im Vordergrund, die letzten wurden in diesem Jahr vom Leistungskurs Geschichte am Marie-Curie-Gymnasium hinzugefügt“, erklärte Georg Möllers. Dazu gibt es Tagebücher, Chroniken aus der Zeit selbst sowie einige Aufsätze. Entstanden ist ein spannendes Buch, das einen eindrucksvollen Einblick gibt, wie die Recklinghäuser*innen den 2. Weltkrieg erlebt und wie sie unter ihm gelitten haben. Erinnert sei zum Beispiel an die massiven Luftangriffe auf das Nordviertel. 

„Will man Geschichte tatsächlich verstehen und aus ihr lernen, ist die Auseinandersetzung mit Zeitzeugen und deren Erinnerungen unverzichtbar. Deshalb ist es auch wichtig, solange es Zeitzeugen überhaupt noch gibt, deren Berichte zu sammeln“, betonte Tesche. Der Ansatz, vor allem auch Schülerinnen und Schüler authentisches Material an die Hand zu geben, habe sich in den vergangenen Jahren bewährt.

In diesem Zusammenhang erinnerte der Bürgermeister auch an die eindrucksvollen Besuche von Holocaustüberlebenden in den Klassen der Recklinghäuser Schulen und die vielfältigen Aktivitäten des Bündnisses für Toleranz und Zivilcourage in den vergangenen 20 Jahren. „Die neue Veröffentlichung zum 75 Jahrestag des Endes des 2. Weltkrieges passt hervorragend in diese Reihe.“ 

1000 Broschüren wurden für die erste Auflage gedruckt, jede weiterführende Schule erhält zunächst einen Klassensatz. Bürger*innen können sich eine Broschüre im Institut für Stadtgeschichte an der Hohenzollernstraße 12 abholen.

 

Datum
05.05.2020


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