Aktuelles Recklinghausen

Titel
Spatenstich für den neuen Anbau der Musikschule ist erfolgt
Bild
Nahmen den symbolischen Spatenstich vor: Marina Hajjar (CDU-Fraktion) (v.l.n.r), Holger Freitag (Die Grünen), Ralf Krietemeyer, Fachbereichsleiter Gebäudewirtschaft, Bürgermeister Christoph Tesche, Stefan Rundholz vom ausführenden Rohbauunternehmen Rundholz, Denkmalpflegerin Luitgard Péron, Musikschulleiter Stefan Prophet und der planende Architekt Eckhard Scholz.
Einleitung
Mit ein bisschen Fantasie kann man sie bereits hören, die Ensembles, die im modern ausgestatteten großen Saal des Erdgeschosses für das nächste Konzert proben.
Haupttext

Nur eine Etage höher singen und spielen die Musikknirpse mit ihren Eltern lautstark im neuen Tanz- und Bewegungsraum. Nicht mehr lange, dann weicht dieser Fantasie die Realität, denn die ersten Bagger rollen bereits über das Baufeld. Mit dem Spatenstich am Mittwoch, 5. Februar, ist das Bauvorhaben Anbau Musikschule im Willy-Brandt-Park gestartet.

„Unsere Musikschule ist ein Ankerpunkt im Quartier mit hoher städtebaulicher und architektonischer Qualität. Umso mehr freut es mich, dass die Funktion und Bedeutung der Musikschule als kulturelle Bildungseinrichtung jetzt mit dem Anbau gestärkt wird“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche, nachdem er eigenhändig mit Vertreter*innen der Verwaltung, des Bauunternehmens und Architekten den symbolischen Spatenstich vornahm. Anfang Januar waren im Zuge der Bauarbeiten archäologische Funde entdeckt worden, die weitere Ausgrabungen notwendig machten und die Bauausführung kurzfristig stoppten.

Musikschulbereich

„Die Maßnahme zeugt von einer hohen Wertschätzung für unsere Einrichtung und deren Bedeutung und für die musisch-kulturelle Bildung Recklinghausens“, betont Musikschulleiter Stefan Prophet. Mit dem Anbau setzt die Musikschule den Weg zu einem im Kulturentwicklungsplan verankerten Kreativzentrum fort. „Wir möchten einen Ort der Begegnung schaffen, einen Anlaufpunkt im Quartier mit einem hochwertigen Aufenthaltsbereich zum Verweilen.“ Demnächst gehört die Nutzung digitaler Medien mittels WLAN zum Unterricht und der Bereich der Geschäftsstelle präsentiert sich insgesamt heller, offener und kundenfreundlicher. 

Baumaßnahmen

Neben der Errichtung des Neubaus werden auch die 550 Quadratmeter Bestandsgebäude, erbaut 1887, saniert. Die im Erd- und Obergeschoss befindlichen Unterrichtsräume erfreuen sich bald modernisierter Haustechnik (Heizung, Elektrik, IT). Aus statischen Gründen werden beschädigte historische Balkenköpfe ausgetauscht, Kunststofffenster weichen Holzfenstern (Denkmalschutz), der bestehende Brandschutz wird verbessert und das gesamte Gebäude wird barrierefrei umgebaut (z. B. rollstuhlgerechtes WC). Ein neu geschaffenes Foyer im Haupttrakt verbindet künftig beide Gebäude. Im Anbau mit einer Gesamtfläche von 370 Quadratmetern entstehen ein Multifunktionssaal mit Bühne (Erdgeschoss) sowie ein Tanz- und Bewegungsraum mit Sanitäranlage und Umkleiden (Obergeschoss). Über einen Aufzug ist das zweigeschossige Gebäude demnächst ebenerdig zugänglich und barrierefrei zu erschließen.

Energie und Umwelt

Die neuen Räumlichkeiten bieten künftig nicht nur viel Platz zum Ausprobieren neuer Formate, Inhalte und Begegnungsformen, sondern werden auch klimafreundlich saniert. „So können wir einen umweltfreundlichen und nachhaltig kostensparenden Betrieb gewährleisten“, erklärt Ralf Krietemeyer, Fachbereichsleiter Gebäudewirtschaft. Der vorhandene Fernwärmeanschluss wird für die Wärmeversorgung des Neubaus als umweltfreundliche Energiequelle genutzt. Veranstaltungssaal und Mehrzweckraum werden künftig mittels manueller Steuerung mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung be- und entlüftet. Natürlich wird beim Thema Beleuchtung ausschließlich auf energiesparende LED-Technologie gesetzt. „Alle verwendeten technischen Elemente dienen dem umweltfreundlichen und nachhaltig kostensparenden Betrieb des Gebäudes. Das bewirkt eine Ersparnis von 8,2 Tonnen CO2 pro Jahr“, ergänzt Krietemeyer. 

Im Februar 2019 war die Musikschule mitsamt aller Unterrichtsräume in das benachbarte Willy-Brandt-Haus gezogen. Die Gesamtkosten für den Anbau betragen 1.650.000 Euro, wovon 1.485.000 Euro im Rahmen des Programms `Investitionspakt Soziale Integration im Quartier´ gefördert werden.

Über die Musikschule
Gegründet wurde die Musikschule Recklinghausens bereits 1955. Ein Jahr später nahm die Musikschule dann ihren Unterrichtsbetrieb auf. Sie zählt damit zu den ältesten Musikschulen Deutschlands und ist Mitglied im Verband Deutscher Musikschulen (VdM) und im Landesverband der Musikschulen in NRW e.V.

Datum
05.02.2020


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