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Kunstwerk an der Gleisunterführung am Bahnhof vorgestellt
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Pressefoto -  Bürgermeister Christoph Tesche und der Künstler Jan Hoeft stellten mit VertreterInnen aus Verwaltung und Politik das neue Kunstwerk vor.
Einleitung
Ein freundliches Lächeln und große bunte Augen – gemeint ist das frisch installierte Smiley-Gesicht in der Gleisunterführung am Hauptbahnhof. Seit Mittwoch, 11. September, grinst das Kunstwerk des Künstlers Jan Hoeft den Bahnreisenden entgegen.
Haupttext


Der Kölner hatte den Wettbewerb zur künstlerischen Gestaltung der Gleisunterführung im Hauptbahnhof Recklinghausen gewonnen und sich für den Titel „Hallo wie geht’s?“ entschieden.

„Kunst im öffentlichen Raum prägt unser Stadtbild maßgeblich, weil sie allen begegnet – sowohl Bürgerinnen und Bürgern als auch Gästen“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Hier wurde ein Zugang zu Kunst geschaffen – auch außerhalb von Museen und Galerien. Ich freue mich wirklich sehr, dass alle Beteiligten den Mut aufgebracht haben, die Unterführung durch das Kunstwerk so aufzuwerten“. Auch Museumsdirektor Dr. Hans-Jürgen Schwalm zeigt sich begeistert: „Die Installation wertet das Umfeld ungemein auf“.

Was mit dem Smiley in Richtung Ludwig-Erhard-Allee beginnt, endet auf der Seite der Wartehalle in einer großen Victory-Hand – oder umgekehrt. Die farbigen Knopfaugen des Smileys bestehen aus einer reflektierenden Folie, die im Dunkeln das Licht zurückwirft. Etwa 190 Meter Edelstahl mit einem Durchmesser von sechs Zentimetern sind im Tunnel verbaut, um die Gleisunterführung mit der dort angrenzenden Betonwand zu verbinden. Dafür wurden die bereits existierenden Edelstahl-Handläufe erweitert und teilweise zu spielerischen Skulpturen geformt, die an der Decke und den Wänden installiert sind. Diese kreisförmige Konstruktion findet sich nur in Bereichen, in denen auf einen Handlauf verzichtet werden kann. Die Wartungskosten sind aufgrund des robusten Materials gering.

Zur gesamten Installation gehört auch eine große LED-Lampe, die an der höchsten Stelle der Unterführung zwischen Treppenaufgang und Aufzug hängt und die Passage in Mond-Optik beleuchtet. Hier verläuft der Handlauf in Schleifenform und soll das Kunstwerk als Ganzes darstellen. Ankommende Gäste werden auf dem Weg in die Stadt automatisch von der Installation empfangen.

„Der Smiley ist eine surreale Verdrehung des Alltags. Meine provokant positive Bildsprache soll die Menschen ansprechen, erheitern, aber auch irritieren. Dabei habe ich fast ausschließlich Material verwendet, das dem Ort eigen ist“, sagt Jan Hoeft. Der Künstler selbst studierte an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste sowie der Universität Karlsruhe und wechselte anschließend an die Kunsthochschule für Medien in Köln.

Die Ausschreibung des einstufigen Wettbewerbs für die künstlerische Gestaltung der Gleisunterführung erfolgte im November 2017. Schließlich wurden sechs Künstler*innen eingeladen, davon eine Künstlergemeinschaft, die ihren Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland hatten. Die Jury tagte am 16. April 2018 und entschied sich einstimmig für den Entwurf von Jan Hoeft. Insgesamt kostete die Umsetzung der Maßnahme etwa 70.000 Euro.

 

Datum
12.09.2019


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