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„Jazz in der Kunsthalle – Die Sparda Lounge“ geht in eine neue Runde
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Pressefoto -  Stellten das neue Programm vor: Korinna Krumpholz von der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West , Dr. Hans-Jürgen Schwalm, Leiter der städtischen Museen, Ingo Marmulla, Kurator des Programms, Kulturplanerin Babara Ruhnau und Kerstin Weber von der Kunsthalle.
Einleitung
Die im Herbst 2017 erfolgreich gestartete Reihe „Jazz in der Kunsthalle – Die Sparda Lounge“ geht in die dritte Runde. Los geht es am Freitag, 27. September.
Haupttext


Das Institut für Kulturarbeit lädt in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle in der Saison 2019/20 an vier Freitagen ab 18 Uhr zu einem Jazz-Konzert in den Kunstbunker am Hauptbahnhof ein. Ein Besuch der jeweiligen Ausstellung sowie die Teilnahme an einem vorherigen Rundgang (Start um 17.15 Uhr im Foyer) sind möglich.

„Mein Dank gilt der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West, die die Fortsetzung dieser wunderbaren Reihe ermöglichen. Wir konnten damit auch einen Wunsch aus der Bürgerschaft erfüllen, der im Kulturentwicklungsplan formuliert wurde“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Wir haben erfolgreich die Sparte Jazz etabliert, Sparten zusammengeführt und spannende künstlerische Begegnungen zwischen Klang und Bild geschaffen.“

Der renommierte Recklinghäuser Gitarrist Ingo Marmulla hat ein Programm zusammengestellt, das neben lokalen Größen auch junge neue Stimmen und bekannte Jazzmusiker*innen präsentiert. Musikalisch reicht die Bandbreite vom bluesigen Ursprung des Jazz über Swing bis hin zu Modern Jazz. „Wir freuen uns sehr über das erfolgreiche Format und danken der Stadt Recklinghausen, der Kunsthalle Recklinghausen sowie Ingo Marmulla ganz herzlich für die wunderbare Zusammenarbeit“, bekräftigt Ursula Wißborn, Vorstand der Stiftung, die langjährige Kooperation. „Wir haben die Konzertreihe vorzeitig bis zur Saison 2020/2021 verlängert. Es ist schön, dass das kostenfreie Angebot so positiv von den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt und Region angenommen wird. Das verdeutlich den Wunsch nach spannenden Formaten vor Ort und das Interesse am Entdecken neuer Künstlerinnen und Künstler.“

Den Auftakt der Reihe am Freitag, 27. September, gibt das Quintett rund um Matthias Bergmann mit dem aktuellen Album „All the Light“. Der Kölner Trompeter und Flügelhornist ist seit Jahren mit den Bands von Axel Fischbacher und Florian Ross, in Duobesetzungen mit Clemens Orth oder Jürgen Friedrich und in großen Besetzungen wie dem Cologne Contemporary Jazz Orchestra auf allen Bühnen Europas unterwegs. Festes Mitglied war er auch in Peter Herbolzheimers legendärer Rhythm Combination & Brass. Bergmann unterrichtet seit vielen Jahren als Dozent an der Musikhochschule Köln und an der Glen Buschmann Akademie Dortmund.

Mit dem Trio rund um Laura Totenhagen und dem Programm „Neue Wege“ geht es am 15. November weiter. Als Oboistin im Bundesjugendorchester begann die Kölnerin ihren musikalischen Weg, im Bundesjazzorchester beeindruckte sie in unterschiedlichen Projekten mit ihrer kraftvollen, reifen Stimme. Seit 2013 beschreitet Totenhagen mit ihrer eigenen Musik neue Wege und präsentiert mit ihrem Trio Eigenkompositionen, die aktuell entstanden sind: Ein spannendes Geräusch, eine Textzeile, ein natürlicher Stimmeffekt, Stimmungen, eine Bedienungsanleitung, eine kontroverse geschichtliche Persönlichkeit – all diese Dinge können Inspirationen für Kompositionen und Texte sein. Manchmal erkennt man den Bezug noch sehr klar, manchmal wird er erst durch einige Hintergrundinfos ersichtlich. Immer bleibt es jedoch Totenhagens Wunsch, ihre Musik dem Publikum nahe zu bringen und in einen Dialog zu treten.

Das Duo Loos//Jakob spielt im kommenden Jahr am 31. Januar sein Programm „Zwischen Verdichtung und Reduktion“. Der Nervenkitzel eines Drahtseilakts, gepaart mit dem absolut blinden Vertrauen zweier Vollblutmusiker, die sich sowohl in der Form als auch in der Schwebe zu Hause fühlen – dies beschreibt die Musik des Duos Loos//Jakob. Immer getrieben von der Frage: Wie viele Töne braucht ein Raum, damit er gefüllt ist? Die Harmonien entstehen mal in Gesangsloops, mal am Synthesizer, dann auf dem Glockenspiel, und dann wieder nur in den Köpfen der Zuhörer*innen. Die Erzählungen des Duos wechseln fließend zwischen der Wucht des 3D-Kinos und der angenehmen Weite zwischen den wenigen Zeilen eines abstrakten Prosagedichts. Wie ein Roman regt diese Musik die Fantasie der Hörer*innen an, die kleinen Lücken, die die Autoren lassen, mit der eigenen Vorstellung weiterzudenken und zu komplettieren. Der Kontrast zwischen Verdichtung und Reduktion lässt Raum für Improvisation und Interaktion, ohne jemals ganz den Kosmos der Minimalstruktur zu verlassen.

Den Abschluss der Reihe am 13. März bestreitet das Jazz Lounge Akestra featuring Charlotte Illinger mit „Stimmen“. In einem eher chamber-orchestrierten Exkurs werden Konzeptionselemente aus dem Jahr 2017 aufgegriffen und weiterentwickelt. Hierbei kommt es zu einer Begegnung von Musiker*innen unterschiedlicher Generationen mit differierenden Erfahrungshorizonten. Besonders herausgestellt wird die Sparda-Jazzpreisträgerin Charlotte Illinger, die an diesem Abend ihre Stimme überwiegend „instrumental“ einsetzen wird. Zu ihr und Ingo Marmullas Gitarre gesellt sich die Querflöte, gespielt von Michael Heupel, einem der versiertesten europäischen Flötisten Europas. Die Melody-Section des Ensembles wird begleitet von dem jungen Klaviervirtuosen Jerry Lu, dem Recklinghäuser Bassisten Andreas Pientka und dem vielseitigen Ben Bönninger am Schlagzeug. Das kompositorische Material stammt überwiegend von Marmulla, der für diesen Abend die Musik zusammengestellt, neu arrangiert bzw. in den Klangkörper integriert hat. Die Stücke lassen Raum für freie Formen künstlerischer Kommunikation, Begegnungen stilistischer Impulse und musikalischer Erfahrungen von Musiker*innen unterschiedlicher Herkunft.

Ermöglicht werden die Konzerte durch das Engagement der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West. Der Eintritt zu den Konzerten sowie zum Besuch der Ausstellung sind frei.

 

Datum
27.09.2019


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