Opferbuch

Gedenkbuch

Nachname
Frankenberg
,
Friedrich
Geboren am
06.10.1890
Geboren in
Recklinghausen
Religion
jüdisch
Adressen

Elternhaus Kunibertistr. 20,
nach der Hochzeit ab 1918 Hochneukirch, 1937 Rheydt, 1938 Bad Godesberg, 1939 Hochneukirch

Eltern
Eduard Frankenberg (1860 – 1914), Amalie Frankenberg, geb. Klein (1856 – 1918)
Geschwister
 Johanna, verh. Michel  (*1885, 1945 ermordet Stutthof), Ewald (1887-1936), Julie (1889-1923), Julius (1892, emigriert), Helene (1893-1942, ermordet in Riga), Otto (*1885-1948, emigriert), Joseph (1898-1900)
Ehepartner
Sabine Blech (*7.1.1888 Hochneukirch – 1951) 
Kinder
 Amalie Margot (* 6.6.1919), Riga-Überlebende, Kurt (*29.5.1923), ermordet im Juli 1944 in Riga,  Hans Josef (*19.1.1925), ermordet im August 1944 in Buchenwald 
Beruf
Uhrmacher 
Diskriminierungsstatus
Antisemitismus
Verfolgungsschicksal

11.12.1941 Deportation der Familie in das Ghetto Riga 
Oktober 1942 Leiter des deutschen Ordnungsdienstes im Ghetto Riga
November 1943 Liquidierung des Ghettos, Einweisung in das KZ Riga (Kaiserwald)
09.08. 1944 KZ Stutthof bei Danzig
16.08. 1944 KZ Buchenwald 
11.09. 1944 Tod in Buchenwald

Weitere Lebensdaten

Weltkriegsteilnehmer, 1917 leicht verwundet

Quellen

Andrej Angrick/Peter Klein, die „Endlösung“ in Riga. Ausbeutung und Vernichtung 1941 – 1944, Darmstadt 2006

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft (www.bundesarchiv.de/gedenkbuch)

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen 1236-1986, hrsg. v. Werner Burghardt, Recklinghausen 1986, S. 225-252. Bei der Erstellung griff Schneider zurück auf: Reuter (1978/1979) und Quellen im Stadtarchiv (StA RE III Jüdische Gewerbebetriebe um 1938; StA RE III 6520 Jüdische Einwohner im III. Reich; StA III 4425 Juden aus Polen)

www.spurenimvest.de/2020/06/12/frankenberg-friedrich/ am 10.02.2021




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