Opferbuch Verzeichnis | Stadt Recklinghausen

Opferbuch

Gedenkbuch

Portraitfoto
Wilhelmine Beitowitz, geb. Winter, verw. Trenk (Foto:  StA RE (Fotogeschäft Scheideler), Ausstellung der KKS 2015)
Wilhelmine Beitowitz, geb. Winter, verw. Trenk (Foto: StA RE (Fotogeschäft Scheideler), Ausstellung der KKS 2015)
Nachname
Beitowitz
,
Wilhelmine, geb. Winter, verw. Trenk
Geboren am
02.06.1914
Geboren in
Recklinghausen
Religion
jüdisch
Adressen

Bochumer Straße 138, Recklinghausen
am 28.06.1940 nach Berlin-Neuendorf

Eltern
Hermann Winter (1881 – 1936), Rosa Winter, geb. Eckstein (*1881)
Geschwister
Karl Winter (*1909), Albert Winter (*1910), Josef Winter (*1911)
Ehepartner
Edi Trenk (verheiratet seit 1942, gestorben in Auschwitz), Benno Beitowitz (verheiratet seit 1957)
Diskriminierungsstatus
Antisemitismus
Verfolgungsschicksal

am 19.04.1943 Deportation ab Berlin, Sammellager Große Hamburger Straße, nach Auschwitz mit ihrem Ehemann
18.01.1945 Beginn des Todesmarsches
03.05.1945 Befreiung durch US-Truppen auf dem Todesmarsch in Mecklenburg
Überlebende

Weitere Lebensdaten

1945 Emigration nach Lima, Peru
1950 in die USA
1985 Tod in Phoenix / Arizona, USA

Quellen

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986, S.225-252. Bei der Erstellung griff Schneider zurück auf:  Reuter (1978/1979) und Quellen im Stadtarchiv (Sta Re III Jüdische Gewerbebetriebe um 1938; Sta Re III 6520 Jüdische Einwohner im 3. Reich; Sta Re III 4407 Jüdische Kinder; Sta Re III 4425 Juden aus Polen).

Jüdische Einwohner Recklinghausens, Sta Re III 6520 (Die zeitgenössische Liste des Einwohnermeldeamtes gibt Namen, Adressen, den Tag der Abmeldung und den neuen Wohnort an; 1942 lauten die Einträge an dieser Stelle regelmäßig „unbekannt“; letzte Eintragung: 31.7.1942)

Diethard Aschoff, „Jeden Tag sahen wir den Tod vor Augen“. Der Auschwitzbericht der Recklinghäuserin Mine Winter, in: Vestische Zeitschrift 94 – 96 (1995 – 97), herausgegeben von W. Burghardt, S. 321 – 386.

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