Opferbuch

Gedenkbuch

Nachname
Richter
,
Henriette
Geboren am
23.03.1908
Geboren in
Mengede (Dortmund)
Religion
jüdisch
Adressen

Bochumer Str. 118, dann 138; 24.8.1940  Umzug nach Köln-Braunsfeld, Aachener Str. 443, ab 1941 St. Apernstr. 29/31 [ehem. Jüd. Realschule, dann Ghettohaus]

Eltern
Alfred Richter (*4.10.1882 in Rudnitz, Krs. Leitmeritz/damals: Österreich-Ungarn), gefallen am 5.3.1915 (Name auf den Ehrenmalen auf dem Jüdischen Friedhof und am Lohtor in Recklinghausen), Julie (*1878 in Haltern, gest. 1932 in Recklinghausen), geb. Lebenstein
Geschwister
Emilie (1909-1929), Alexander (1911-1936), Erna (1913-1916), Alfred (1915-1916) Emilie (1909-1929), Alexander (1911-1936), Erna (1913-1916), Alfred (1915-1916)
Beruf
Schülerin des Lyceum Recklinghausen, dann Handarbeitslehrerin, in Köln an der JAWNE. Jüdisches Reform-Realgymnasium
Diskriminierungsstatus
Antisemitismus
Verfolgungsschicksal

20.07.1942 Deportation aus Köln zum Ghetto Minsk, u.a. mit dem Schulleiter Erich Klibansky und dessen Familie und den noch vorhandenen Schülern 

Tod
24.07.1942 Erschießung der etwa 1000 aus Köln Deportierten im Vernichtungslager Trostenez bei Minsk
Quellen

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933-1945

(www.bundesarchiv.de/gedenkbuch ), 12.3. 2012

Klara M. Möllers, Zwischen Ehrung und Entwürdigung. Das Schicksal jüdischer Frontsoldaten aus Recklinghausen, in: VK 2015, S. 170ff.

Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816 – 1945, in: W. Burghardt (Hg.), 750 Jahre Stadt Recklinghausen 1236-1986, Recklinghausen 1986, S. 225-252. Bei der Erstellung griff Schneider zurück auf: Reuter (1978/1979) und Quellen im Stadtarchiv (Sta Re III Jüdische Gewerbebetriebe um 1938; Sta Re III 6520 Jüdische Einwohner Recklinghausens,  Sta Re III 4407 Jüdische Kinder, Sta Re III 4425 Juden aus Polen)

www.spurenimvest.de (F.-J. Wittstamm), 20.1.2021 

 

Gedenken

Mahnmal auf dem Jüdischen Friedhof am Nordcharweg Recklinghausen




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