Opferbuch

Gedenkbuch

Portraitfoto
Hans Abrahamsohn (Foto: Abrahamsohn)
Hans Abrahamsohn (Foto: Abrahamsohn)
Nachname
Abrahamsohn
,
Hans
Geboren am
27.05.1922
Geboren in
Iserlohn
Religion
jüdisch
Adressen

Loestraße 26, Marl
Zuzug aus Marl nach Recklinghausen nach Pogrom 1938
Paulusstraße 6, Recklinghausen (Ghettohaus)

Eltern
Arthur Abrahamsohn (1888 – 1942), Else Abrahamsohn, geb. Gottschalk (1890 – 1944)
Geschwister
Ludwig Abrahamsohn (1921 – 1924), Rolf Abrahamsohn (*1925), Norbert Abrahamsohn (1933 – 1940)
Diskriminierungsstatus
Antisemitismus
Verfolgungsschicksal

am 05.07.1939 Emigration nach Brüssel, Belgien mit Vater Arthur
Oktober 1940 Internierung Camp de Gurs, Südfrankreich
am 26.08.1942 Deportation ab Paris nach Auschwitz
Tod in Auschwitz 1942

Quellen
Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986, S.225-252. Bei der Erstellung griff Schneider zurück auf:  Reuter (1978/1979) und Quellen im Stadtarchiv (Sta Re III Jüdische Gewerbebetriebe um 1938; Sta Re III 6520 Jüdische Einwohner im 3. Reich; Sta Re III 4407 Jüdische Kinder; Sta Re III 4425 Juden aus Polen).

Bundesarchiv Koblenz. Gedenkbuch-Opfer der Verfolgung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft 1933 –1945. Stand: 12. März 2012, www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/

(Die seit Dezember 2007 auch im Internet  zugängliche Opferliste ist eine ständige Fortentwicklung der 2. erweiterten Fassung von 2006 und enthält fast 160.000 Opfernamen.)

Jüdische Einwohner Recklinghausens, Sta Re III 6520 (Die zeitgenössische Liste des Einwohnermeldeamtes gibt Namen, Adressen, den Tag der Abmeldung und den neuen Wohnort an; 1942 lauten die Einträge an dieser Stelle regelmäßig „unbekannt“; letzte Eintragung: 31.7.1942)

Georg Möllers / Jürgen Pohl: Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942, Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen, Klartext Verlag, Essen 2013.

Rolf Abrahamsohn: "Was machen wir, wenn der Krieg zu Ende ist", Lebenssituationen 1925-2010, Essen 2010.

Fotofeld1
Brüder Hans, Norbert und Rolf Abrahamsohn um 1933 (Foto: Abrahamsohn)
Brüder Hans, Norbert und Rolf Abrahamsohn um 1933 (Foto: Abrahamsohn)
Fotofeld2
Ausschnitt aus einem Klassenbild: Hans Abrahamsohn (o.l.) Anfang der 30er Jahre (Foto: Abrahamsohn)
Ausschnitt aus einem Klassenbild: Hans Abrahamsohn (o.l.) Anfang der 30er Jahre (Foto: Abrahamsohn)



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