Opferbuch

Gedenkbuch

Portraitfoto
Rolf Abrahamsohn (Foto: Abrahamsohn)
Rolf Abrahamsohn (Foto: Abrahamsohn)
Nachname
Abrahamsohn
,
Rolf
Geboren am
09.03.1925
Geboren in
Marl
Religion
jüdisch
Adressen

Loestraße 26, Marl
Zuzug aus Marl nach Recklinghausen nach Pogrom 1938
01.06.1939 Paulusstraße 6, Recklinghausen (Ghettohaus)
02.03.1940 Hubertusstraße 2, Recklinghausen
03.07.1941 Bismarckstraße 3, Recklinghausen (Ghettohaus)

Eltern
Arthur Abrahamsohn (1888 – 1942), Else Abrahamsohn, geb. Gottschalk (1890 – 1944)
Geschwister
Ludwig Abrahamsohn (1921 – 1924), Hans Abrahamsohn (1922 – 1942), Norbert Abrahamsohn (1933 – 1940)
Kinder
Andi Abrahamsohn
Beruf
Kaufmann
Diskriminierungsstatus
Antisemitismus
Verfolgungsschicksal

deportiert aus Recklinghausen am 24.01.1942,
Deportation von Dortmund / Gelsenkirchen nach Riga, Ghetto am 27.01.1942
KZ Kaiserwald, Riga
Stutthof, Buchenwald, Theresienstadt
Befreiung 1945
Überlebender

Weitere Lebensdaten

15.11.1945 bei Salomons, Bochumer Straße 138, Recklinghausen
03.02.1949 Loestraße 26, Marl

1978 – 1992 Vorsitzender der Jüdischen Kulturgemeinde Bochum/Herne/Recklinghausen
1978 – 1992 Jüdischer Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
2011 "Vestischer Ehrenbürger" des Kreises Recklinghausen

Quellen
Werner Schneider, Jüdische Einwohner Recklinghausens 1816-1945, in: 750 Jahre Stadt Recklinghausen. 1236-1986, hrsg. von Werner Burghardt, Recklinghausen 1986, S.225-252. Bei der Erstellung griff Schneider zurück auf:  Reuter (1978/1979) und Quellen im Stadtarchiv (Sta Re III Jüdische Gewerbebetriebe um 1938; Sta Re III 6520 Jüdische Einwohner im 3. Reich; Sta Re III 4407 Jüdische Kinder; Sta Re III 4425 Juden aus Polen).

Jüdische Einwohner Recklinghausens, Sta Re III 6520 (Die zeitgenössische Liste des Einwohnermeldeamtes gibt Namen, Adressen, den Tag der Abmeldung und den neuen Wohnort an; 1942 lauten die Einträge an dieser Stelle regelmäßig „unbekannt“; letzte Eintragung: 31.7.1942)

Georg Möllers / Jürgen Pohl: Abgemeldet nach „unbekannt“ 1942, Die Deportation der Juden aus dem Vest Recklinghausen nach Riga, hrsg. von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Recklinghausen, Klartext Verlag, Essen 2013.

Rolf Abrahamsohn: "Was machen wir, wenn der Krieg zu Ende ist", Lebenssituationen 1925-2010,mhg. vom Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte und dem Jüdischen Museum Westfalen, Essen 2010.

Georg Möllers/Horst D. Mannel, Pogrom in Recklinghausen. Recklinghäuser Bürger erinnern sich an den 9./10. November 1938, 5. erweiterte und verbesserte Auflage, Recklinghausen 2001.
Fotofeld1
Brüder Hans, Norbert und Rolf Abrahamsohn um 1933 (Foto: Abrahamsohn)
Brüder Hans, Norbert und Rolf Abrahamsohn um 1933 (Foto: Abrahamsohn)
Fotofeld2
Kennkarte von Rolf Abrahamsohn (Januar 1939) (Foto: Abrahamsohn)
Kennkarte von Rolf Abrahamsohn (Januar 1939) (Foto: Abrahamsohn)
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Rolf Abrahamsohn (Foto: Abrahamsohn)
Rolf Abrahamsohn (Foto: Abrahamsohn)
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Rolf Abrahamsohn bei der Gedenkfeier 2012 (WAZ-Foto Raffalski)
Rolf Abrahamsohn bei der Gedenkfeier 2012 (WAZ-Foto Raffalski)
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SV-Vertreter übergeben die Spende des Solidaritätskonzerts des Petrinum 1992 an Rolf Abrahamsohn beim Fest von Kultusgemeinde und Christl.-Jüd. Gesellschaft (Foto: Petrinum)
SV-Vertreter übergeben die Spende des Solidaritätskonzerts des Petrinum 1992 an Rolf Abrahamsohn beim Fest von Kultusgemeinde und Christl.-Jüd. Gesellschaft (Foto: Petrinum)



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