Aktuelles Recklinghausen

Titel
Bürgermeister Tesche begrüßt weitere positive Entwicklung an der Breiten Straße
Bild
Ansicht Breite Straße
Einleitung
Das gute Netzwerk von Bürgermeister Christoph Tesche und der Wirtschaftsförderung im Rathaus zahlt sich einmal mehr aus.
Haupttext


Wie bei einer Pressekonferenz im Rathaus am Dienstag, 14. Dezember, offiziell bekanntgegeben wurde, hat die Boulbos-Gruppe aus Castrop-Rauxel das ehemalige SinnLeffers-Haus an der Breiten Straße 6-10 erworben und plant dort einen attraktiven Neubau. Zum Neubauprojekt an zentraler Stelle in der Altstadt gehört auch das Haus Nummer 4 der Grundstücksverwaltungsgesellschaft Bauer OHG, das ebenfalls für einen Neubau weicht.  

„Das ist eine sehr gute Nachricht für unsere Stadt. Das Objekt hat natürlich eine Schlüsselfunktion für die Entwicklung der Breiten Straße und strahlt bis auf den Altstadtmarkt aus. Und es zeigt sich einmal mehr, dass Investoren an den Standort Recklinghausen glauben“, erklärte Christoph Tesche. Die Immobilie Breite Straße 6-10 war zunächst von einer Unternehmensgruppe in Essen erworben worden, mit dem Plan, dort ein Hotel zu errichten. Das Konzept wurde aber verworfen und das Objekt wieder zum Kauf angeboten. 

Bürgermeister Christoph Tesche, der sich regelmäßig mit Unternehmern und Immobilienbesitzern zum Austausch trifft, hatte unter anderem den Architekten Rainer Steinke (Büro Steinke + Zils Architekten und Partner mbB, Marl) auf das Objekt aufmerksam gemacht. Die Wirtschaftsförderung wiederum stellte für dessen Kunden, die Boulbos-Gruppe, den Kontakt zum Verkäufer her. Die Verträge sind längst unterschrieben.

 „Die Boulbos-Gruppe zeigt schon länger großes Interesse daran, in Recklinghausen zu investieren“, berichtet Axel Tschersich, Leiter des Fachbereichs Wirtschaftsförderung, Standortmanagement und Stadtmarketing, der für die Wirtschaftsförderung die Gespräche mit Steinke und Konstantinos Boulbos führte. 

Bürgermeister Christoph Tesche hatte, nachdem ihn die Nachricht erreicht hatte, direkt die Unterstützung der Verwaltung zugesagt. „Unsere Fachleute haben den Projektentwickler eng begleitet und mittlerweile habe ich auch die Politik über die positive Entwicklung informiert.“ Insbesondere hat sich auch die Abteilung „Städtebauliche Planung“ und die Bauordnung unter Leitung des Technischen Beigeordneten Norbert Höving in den Prozess eingebracht. Ein Fokus lag in den Gesprächen auf der Gestaltung der Fassade. 

Geplant ist bei der Realisierung des ambitionierten Projektes auch eine frühzeitige Einbindung der Nachbarn, da vor der Errichtung des Neubaukomplexes die beiden Bestandsgebäude abgerissen werden müssen. Dazu bedarf es auch angesichts der exponierten Lage im Herzen der Altstadt natürlich eines detaillierten Konzeptes. 

Für den Standort des „Weiser Kaufhauses“ Breite Straße 6 bis 10, der sich bis an die Kellerstraße erstreckt und das Bürogebäude Breite Straße 4, wird von den Bauherren eine Neubauplanung vorgeschlagen. Das großvolumige Kaufhaus und das angrenzende Bürogebäude werden zurückgebaut und durch Neubauten ersetzt, die ein Quartier mit eigenständiger Identität bilden. 

Die Gebäudeproportionen und die Strukturierung und Gliederung der Fassaden orientieren sich an den inneren Funktionen, den Höhenentwicklungen der Gebäude an der Breiten-/ Kellerstraße und sind zugleich dem behutsamen Umgang mit der hochwertigen umliegenden Bebauung geschuldet. Maßstäblich wird hier von der höheren Marktplatzbebauung (SinnLeffers Gebäude) in Richtung der niedrigeren Bebauung auf der Südseite des Areals übersetzt. Diese Staffelungen und die Bildung eines Atriums schaffen attraktive hochwertige Lebensräume im Zentrum der Innenstadt.    

Der ehemals durch ein Kaufhaus genutzte Standort soll, als Erweiterung des Innenstadtangebotes, mit Schwerpunkt Wohnen genutzt werden. Unterschiedliche Wohnungen mit individuellen und gemeinschaftlichen Freibereichen entstehen hier auf ca.  5.000 Quadratmeter Wohnfläche. Aufzüge und die Raumkonzepte der Erschließungen und Wohnungen ermöglichen modernes barrierefreies Leben, mit großzügigen Belichtungsflächen, die jeweils Ein- und Ausblicken in den öffentlichen Stadtraum bieten. Unterschiedliche Wohnungsgrößen, vom Single-Appartement mit 41 m² bis hin zur 123 m² großen 3-Zimmer-Wohnung, ermöglichen hier zukünftig das Leben für nahezu alle Generationen in der „Guten Stube“.

Im Erdgeschoss sind gewerbliche Nutzungen in Form von Läden, Gastro und Co-Working-Spaces geplant, die sich über eine passagenartige Anordnung, zwischen Breite- und Kellerstraße, mit dem öffentlichen Raum vernetzten.  Wohnen, Arbeiten und Leben wird hier miteinander verbunden, privates und öffentliches vermischt sich und führt zu einer Belebung und Revitalisierung der Breiten Straße.  Im Untergeschoss entsteht eine Tiefgarage für den ruhenden Verkehr mit E-Ladesäulen, sowie mit Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, die von der Kellerstraße aus angedient wird. 

Das neue Quartier stellt sich der Herausforderung nachhaltigen, technisch „intelligenten“ und lebenswerten Wohnraum zu schaffen. Die Herausforderungen des Klimawandels und die Aufgaben der Klimaanpassungen werden durch viele Planungsansätze angenommen.   Konsequent wird eine Vielzahl von aktuell versiegelten Flächen, durch bepflanzte Dachflächen und Schaffung von Dachgärten sowie einem begrünten Atrium, entsiegelt. Fassadenbegrünungen bringen zusätzliche Qualitäten im Stadtbild und für den individuellen Balkon – Freibereich der Menschen. 

Photovoltaikelemente helfen bei der Unterstützung und energetischen Versorgung der modernen Lüftungs-, Kühlungs- und Heiztechniken. Natur wird als sichtbares Element mit in die Stadt einbezogen und als „Schwamm“ in der Stadt konzipiert. 

Das aktuelle Gesamtvolumen der Investition beträgt ca. 25 Mio. Euro.

Bürgermeister Christoph Tesche zeigt sich von der Planung sehr angetan. „Das Projekt der Boulbos-Gruppe sowie der Grundstücksverwaltungsgesellschaft Bauer hat das Potenzial, das gesamte Umfeld mitzuziehen. Die Breite Straße, die einst eine 1-A-Lage war, hat sich in den vergangenen Jahren leider zu einer Problemzone für die Altstadt entwickelt. Es war auch für mich sehr schmerzhaft, diesen Prozess zu beobachten. Umso erfreuter bin ich nun, dass es mittlerweile eine Reihe von positiven Signalen in diesem zentralen Bereich der Altstadt gibt“, sagte der Bürgermeister. Forciert wurden diese auch durch die Landesinitiative „Zukunft Innenstadt.“ 

Tesche kündigte an, dass auch die Entwicklung des Grundstücks Breite Straße 14a bis 16, für das die Stadt das Vorkaufsrecht ausgeübt hatte, auf einem guten Weg ist.  „Auch neben der Alten Apotheke wird es mit einem attraktiven Projekt weitergehen. Der Strukturwandel in der Innenstadt ist im vollen Gange. Ohne die Probleme auszublenden, mit denen wir angesichts des dramatischen Umbruchs im Einzelhandel zu kämpfen haben, sehe ich Recklinghausen auf einem guten Weg. Das Sorgenkind Breite Straße wird sich sehr positiv entwickeln. Da bin ich mir sicher“, erklärte Christoph Tesche. 

Pressefoto: 

Die Entwürfe der Architekt*innen zeigen die attraktive Fassadengestaltung des geplanten Neubaus an der Breiten Straße. Foto: Steinke + Zils Architekten und Partner mbB.

Datum
14.12.2021


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