Aktuelles Recklinghausen

Titel
Welttag gegen Kinderarbeit ist richtungsweisend in Recklinghausen
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Rathaus
Einleitung
Recklinghausen positioniert sich deutlich gegen Kinderarbeit. Am Samstag, 12. Juni, ist Welttag gegen Kinderarbeit. Bereits im Jahr 2009 hat die Stadt Recklinghausen einen Ratsbeschluss gegen die Ausbeutung von Jungen und Mädchen gefasst. 
Haupttext


Weltweit plagt sich beinahe jedes zehnte Kind beispielsweise in Minen oder Textilfabriken unter zumeist sklavenähnlichen Bedingungen. Deshalb ist der Recklinghäuser Beschluss so wichtig, denn dieser hat direkte Auswirkungen auf den eigenen kommunalen Einkauf. 

Dabei haben Aktivitäten gegen Kinderarbeit in Recklinghausen und im gesamten Ruhrgebiet als erste Fairtrade Region Deutschlands eine langjährige Tradition. Recklinghausen gehörte schon 2001 zu den ersten Städten, die einen fairen „Stadtkaffee“ unter dem Label „Der Pott kocht fair“ auf den Markt gebracht haben. 2012 qualifizierte sich Recklinghausen als 94. Fairtrade-Stadt Deutschlands und hat diesen Titel seither regelmäßig erneuert. Darüber hinaus gibt es insgesamt fünf Fairtrade-Schulen, gut drei faire Kindertagesstätten sowie eine Vielzahl zumeist kirchlicher Eine-Welt-Gruppen und den samstäglichen Fairtrade-Stand der Lokalen Agenda auf dem Wochenmarkt im Dr.-Helene-Kuhlmann-Park. 

Fair heißt fair: Der sogenannte faire Handel setzt sich nämlich vehement gegen Kinderarbeit ein. Produkte mit dem Siegel „Fair“ bzw. „Fair Trade“ (zu Deutsch: fairer Handel) werden die Arbeitsbedingungen sowie eine gerechte Bezahlung kontrolliert. Und ganz wichtig: Kein Kind hat an diesen Produkten mitgearbeitet. 

Corona und der Klimawandel machen deutlich, wie eng die gesamte Welt miteinander vernetzt sind. Bezogen auf Kinderarbeit bedeutet dies, das eigene Verhalten zu reflektieren. „Recklinghausen setzt sich ohne jeden Zweifel gegen Kinderarbeit ein“, betont Bürgermeister Christoph Tesche. „Dabei kann jede und jeder etwas tun. Bewusstes Einkaufen hier vor Ort verhindert, dass Jungen und Mädchen für etwas leiden, das wir konsumieren. Am Welttag gegen Kinderarbeit wollen wir als Stadt auf dieses wichtige Thema einmal mehr aufmerksam machen.“

Hintergrund
Seit 2002 richtet sich an diesem Welttag die globale Aufmerksamkeit auf das Thema Kinderarbeit. Weltweit müssen nach Schätzungen der Vereinten Nationen (UNO) 152 Millionen Kinder unter 17 Jahren schwer arbeiten. Die meisten von ihnen leben in den armen Ländern Asiens, Südamerikas, Afrikas oder Osteuropas. Armut ist dabei vielfach die Hauptursache. Die betroffenen Kinder kommen aus armen Familien und sind gezwungen, unter gefährlichen Bedingungen zu arbeiten: Sie sind beispielsweise giftigen Substanzen bei der Feldarbeit ausgesetzt oder müssen mit für Erwachsene gemachten Werkzeugen ohne Schutzkleidung etc. hantieren. 

Datum
09.06.2021


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