Aktuelles Recklinghausen

Titel
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit bezieht neues Büro
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Die gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre wollen Gerda E. H. Koch und Bürgermeister Christoph Tesche fortsetzen. Foto: Stadt RE
Einleitung
Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, die bisher mit ihrem Büro im Willy-Brandt-Haus vertreten war, musste wegen der anstehenden Komplettsanierung des Gebäudes umziehen.
Haupttext


Bürgermeister Christoph Tesche hat in dieser Woche die Vorsitzende Gerda E. H. Koch im neuen Domizil an der Friedrich-Ebert-Straße besucht und den Termin zu einem Meinungsaustauch genutzt.  

Am neuen Standort sitzt die Gesellschaft nun unter einem Dach mit dem Fachbereich Bildung und Sport und der Volkshochschule Recklinghausen (VHS). Auch die VHS musste im Willy-Brandt-Haus wegen der anstehenden Sanierung das Feld räumen. „Wir sind mit den Räumen, die uns am neuen Standort zur Verfügung stehen, sehr zufrieden und bedanken uns für die Unterstützung der Stadt“, sagte Gerda E. H. Koch. 

Für Christoph Tesche war es selbstverständlich, dass sich die Stadt bei der Suche nach einem Ausweichquartier engagiert. „Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit bringt sich mit großem Engagement, viel Leidenschaft und Kreativität seit Jahren erfolgreich in die Erinnerungskultur unserer Stadt ein. Das schlägt sich nicht nur in der Bildungsarbeit nieder, sondern auch in der inhaltlichen und organisatorischen Gestaltung von Veranstaltungen“, sagte Tesche. 

Corona bremste allerdings auch die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit aus. Die Woche der Brüderlichkeit mit zahlreichen hochkarätigen Publikumsveranstaltungen musste abgesagt werden. „Bisher ist es nicht einmal gelungen, die Buber-Rosenzweig-Medaille an Bundeskanzlerin Angela Merkel zu vergeben. Diese Verleihung soll nun im Sommer im kleinen Kreis im Bundeskanzleramt stattfinden“, berichtete Koch. 

Die Vorsitzende der Gesellschaft setzt darauf, dass durch das neue Büro und die unmittelbare Nachbarschaft zum Fachbereich Bildung und Sport die Kontakte zu den Schulen in der Stadt noch weiter intensiviert werden können. „Wir stehen jederzeit für Gespräche zur Verfügung, beraten gerne, wenn es um die Gestaltung von Unterricht oder Projekten geht. Wünschenswert wäre es, wenn sich an jeder Schule eine Lehrkraft finden würde, die sich dem Thema Erinnerungskultur besonders widmet“, sagte Gerda E. H. Koch. Das sei mittlerweile zum Beispiel am Theodor-Heuss-Gymnasium der Fall. 

Die Süder Schule hatte in diesem Jahr zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar eine Veranstaltung im Bürgerhaus Süd auf die Beine gestellt, die wegen der Corona-Pandemie allerdings abgesagt werden musste. Diese sollte zudem der Auftakt für ein Gedenkjahr sein, das unter dem Motto steht: „Opfern ein Gesicht geben: THG und Süd erinnern und gestalten Zukunft miteinander.“

 

Datum
11.02.2021


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