Aktuelles Recklinghausen

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Ursachen für das Aus von „Runners Point“ liegen nicht in Recklinghausen
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Rathaus
Einleitung
Mit großer Betroffenheit und Verärgerung hat Bürgermeister Christoph Tesche auf die Nachricht reagiert, dass das Unternehmen „Runners Point“ sich komplett aus Recklinghausen zurückziehen wird.
Haupttext


„Das ist für unsere Stadt leider ein echter Schlag ins Kontor. Vor allem tut es mir leid für die rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die allein in Recklinghausen nun urplötzlich ihren Arbeitsplatz verlieren. Dahinter stehen die Schicksale von Familien. Solche Nachrichten sind immer bitter, kommen in der Corona-Krise aber erst recht zur Unzeit.“

Bereits seit 1985 war der Anbieter von Sportschuhen und -textilien mit seiner Unternehmenszentrale in Recklinghausen ansässig.  Die Geschäftsleitung hatte den Bürgermeister am Freitagabend telefonisch über die unerfreuliche Entwicklung informiert. Tesche hatte sich daraufhin direkt darum bemüht, Kontakt zum Betriebsrat des Unternehmens aufzunehmen, um den Arbeitnehmervertretern seine Solidarität zu bekunden und den Rücken zu stärken. Gestern schließlich hatte Tesche Kontakt mit dem Rechtsanwalt, der die Interessen der Mitarbeiter vertritt.  

Die Marke Runners Point wird komplett aufgegeben, alle Filialen sollen geschlossen werden. Sämtliche Aktivitäten werden in die Niederlande verlegt. „Das hat nichts mit dem Wirtschaftsstandort Recklinghausen zu tun, sondern ist eine strategische Entscheidung des Unternehmens Foot Locker, für die ich kein Verständnis habe“, sagte Tesche. Der Bürgermeister hat natürlich dem Unternehmen und den Mitarbeiter*innen die Gesprächsbereitschaft und volle Unterstützung der Stadt signalisiert, um den Fortbestand in Recklinghausen von Runners Point zu sichern.  

Die 1974 gegründete Handelskette aus den USA, die auf den Verkauf von Sportartikeln spezialisiert ist, hatte bereits 2015 die Regie bei Runners Point übernommen. „Es ist ausgesprochen bedauerlich, dass eine Marke vom Markt verschwindet, die erfolgreich war und sogar für ihre herausragende Beratungs- und Servicequalität ausgezeichnet wurde. Doch die Entscheidung ist nicht in Recklinghausen gefallen. Die Vorgehensweise erinnert mich fatal an die Standortaufgaben des Windelherstellers Ontex und des Dosenwerks Ball in den vergangenen Jahren“, sagte Tesche.

Bis zur Übernahme durch Foot Locker habe es einen guten Draht zwischen Runners Point und der Verwaltung gegeben. Diese hatte unter anderem durch entsprechende planungsrechtliche Initiativen den Fortbestand des Outlet-Centers an der Tiroler Straße in trockene Tücher gebracht und war auch bei der Suche nach einem Großlagerstandort behilflich, den das Unternehmen schließlich an der Blitzkuhlenstraße fand. Seit Foot Locker die Regie übernommen hatte, waren die Informationsstränge zwischen Stadtverwaltung und Unternehmen jedoch einseitig abgerissen. 

 

Datum
19.05.2020


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