Aktuelles Recklinghausen

Titel
Bürgermeister gratuliert Käthe-Kollwitz-Gesamtschule zur „Talentschule“
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Bürgermeister Christoph Tesche und Schulleiter Michael Neckenig.
Einleitung
Die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule (KKS) an der Gneisenaustraße gehört zu 25 weiteren Schulen im Land NRW, die ab dem Schuljahr 2020/21 am Schulversuch „Talentschulen“ teilnehmen. „Darüber hat mich Staatssekretär Mathias Richter informiert. Das ist natürlich eine großartige Botschaft für die Bildungsstadt Recklinghausen“, sagte Bürgermeister Christoph Tesche.
Haupttext


Bereits im vergangenen Jahr war die Otto-Burrmeister-Realschule an der Maybachstraße als eine von 35 Schulen im Land zur Talentschule gekürt worden. Am Donnerstag, 12. Dezember 2019, gab das Ministerium weitere Schulen bekannt, die in den Genuss einer besonderen Förderung kommen.

„Dass die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule nun auch zu diesem Kreis der vom Land besonders geförderten Schulen gehört, ist auch das Ergebnis der engagierten Arbeit des Kollegiums mit Schulleiter Michael Neckenig an der Spitze, das seit Jahren hervorragende Arbeit leistet und den Schulstandort kontinuierlich weiterentwickelt hat“, erklärte Christoph Tesche. Mit Beginn des laufenden Schuljahrs waren die ersten 35 Talentschulen an den Start gegangen.

Groß war der Jubel über den Zuschlag laut Schulleiter Neckenig am Donnerstag an der KKS, nachdem die gute Botschaft aus Düsseldorf bekannt geworden war. „Das ist wirklich eine sehr gute Nachricht. Ich freue mich für die Schülerinnen und Schüler, den Ortsteil und das Kollegium. Mein besonderer Dank gilt Staatssekretär Mathias Richter und Bürgermeister Christoph Tesche die uns großartig unterstützt haben. Geholfen hat sicher auch, dass der Schulausschuss den Antrag so engagiert mitgetragen hat“, sagte Neckenig.

Ziel des Talentschul-Projekt des Landes ist es, die Entkopplung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg in die Tat umzusetzen. Die Stadt hatte dazu für die KKS eine Bewerbung mit verschiedenen Ideen und Konzepten eingereicht. Diese sind offenbar bei der Expertenjury des NRW-Bildungsministeriums auf fruchtbaren Boden gefallen. Aber auch die Stadt musste ihre Hausaufgaben machen. Sie verpflichtete sich, Mittel aus verschiedenen Förderprogrammen in der KKS zu investieren, um dort für eine gute bauliche und technische Ausstattung zu sorgen.

Dazu gehört auch der Aufbau einer digitalen Infrastruktur mit einer entsprechenden Ausstattung. In den nächsten drei Jahren werden jeweils 15.000 Euro in diesen Bereich fließen. Hinzu kommen insgesamt 90.000 Euro für die Modernisierung der Räume der naturwissenschaftlichen Fächer. Akzente wird die Stadt außerdem je nach Bedarf durch entsprechende Investitionen in den Bereichen Technik und Robotik setzen.

„Die engen Kooperationen, die wir als Schulträger mit den Schulen vor Ort pflegen, hat sich wieder einmal ausgezahlt und offenkundig auch die Jury im Bildungsministerium überzeugt“, freute sich auch der Erste Beigeordnete Georg Möllers über die gute Nachricht aus Düsseldorf. Gemeinsam mit Schulleiter Neckenig wird der Bürgermeister Staatssekretär Richter im Frühjahr zu einem Besuch an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule einladen. „Ich bin mir sicher, er wird nach dem Termin noch überzeugter sein, dass die Wahl zur Talentschule zurecht auf die Schule in Süd gefallen ist“, sagte Tesche.

Nur das Beste für Schüler mit den schlechtesten Voraussetzungen - so will das Bildungsministerium für mehr Chancengerechtigkeit in Schulen an sozialen Brennpunkten sorgen. „Dieser Ansatz, den Ministerin Yvonne Gebauer und Staatssekretär Mathias Richter verfolgen, hat unsere volle Unterstützung. Wir dürfen nicht hinnehmen, dass die die Herkunft eines Kindes immer noch ein Hindernis beim Zugang zu Bildung und Ausbildung ist. Und der KKS gelingt es bereits jetzt, durch entsprechende Fördermaßnahmen Schülerinnen und Schüler mit Hauptschul- oder Realschulempfehlung zum Abitur zu führen“, begrüßt Tesche das Talentschulen-Programm des Landes ausdrücklich.

Die Talentschulen setzen zum Beispiel besondere Schwerpunkte in den Bereichen MINT oder „kulturelle Bildung“. Zum Profil gehören außerdem Sprachförderkonzepte, experimentelles Lernen in den Jahrgängen 5 und 6, durchgängiges soziales Training in den Stufen 5 bis 10, Aufbau einer Bildungspartnerschaft Eltern-Schule, verstärkte individuelle Beratung, Stärkung von Partizipation der Schülerschaft und Elternarbeit sowie die Entwicklung von Führungsqualitäten.

Die schwarz-gelbe Landesregierung setzt mit ihrer Initiative zur Gründung von Talentschulen ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag um. Dort steht geschrieben: „Von diesen Talentschulen erhoffen wir uns, dass sie als Leuchtturmprojekte der schulischen Bildung eine positive Wirkung auf die Qualitätsentwicklung in allen Schulen entfalten.“ Der Schulversuch wird wissenschaftlich begleitet. Die Erkenntnisse, die gesammelt werden, sollen letztlich allen Schulen im Land zu Gute kommen.

 

Foto: Bürgermeister Christoph Tesche mit Schulleiter Michael Neckenig.

Datum
12.12.2019


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