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Gedenkkultur steht auch weiter auf einer breiten Basis
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Gemeinsam nahmen Dr. Mark Gutkin, Gerda E. H. Koch und Bürgermeister Christoph Tesche am Montag an der Gedenkveranstaltung in der Otto-Burmeister-Realschule teil, bei der Schülerinnen und Schüler eindrucksvoll an die Opfer des Holocaust erinnerten.
Einleitung
Die Jüdische Kultusgemeinde und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit bleiben auch weiterhin gleichberechtigte, wichtige Aktivposten der Gedenk- und Erinnerungskultur in der Stadt.
Haupttext

Die Jüdische Kultusgemeinde und die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit bleiben auch weiterhin gleichberechtigte, wichtige Aktivposten der Gedenk- und Erinnerungskultur in der Stadt. Zuletzt war es bezogen auf das Zusammenspiel der beiden Organisation in der Öffentlichkeit zu Irritationen gekommen. Bürgermeister Christoph Tesche hatte das zum Anlass genommen, mit den Vertreterinnen und Vertretern das Gespräch zu suchen und einen Austausch zwischen allen Beteiligten moderiert.

„Sowohl die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, als auch die Jüdische Kultusgemeinde sind sich einig, dass es wichtig ist, die in den vergangenen Jahren gewachsenen und etablierten Veranstaltungen im Rahmen der Gedenkkultur unserer Stadt weiter durchzuführen“, erklärte der Bürgermeister nach einem Gespräch am Freitag im Rathaus, an dem neben dem Gemeindevorsitzenden Dr. Mark Gutkin auch die Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gerda E. H. Koch teilnahm.

Beide Seiten begrüßten ausdrücklich das Angebot des Bürgermeisters, künftig in allen Fragen der Koordination und Organisation der Veranstaltungen einen wesentlichen Beitrag zu leisten. Etabliert ist zum Beispiel das Gedenken an die Reichpogromnacht am Mahnmal vor dem Finanzamt, oder aber die Gestaltung des bundesweiten Holocaustgedenktages am 27. Januar. „Vor allem dem bereits seit dem Jahr 2000 bestehenden Bündnis für Toleranz und Zivilcourage, in dem auch die Gesellschaft und die Gemeinde aktiv mitwirken, kommt in Sachen Gedenkkultur auch weiterhin eine wichtige Rolle zu“, betonte das Stadtoberhaupt.

„Die Veranstaltungen in der Stadt stehen auf einer breiten Basis, das soll auch so bleiben. Ich selbst werde auch weiterhin den ohnehin engen Kontakt mit den beteiligten Akteuren pflegen“, sagte Tesche. „Es ist Wunsch aller Beteiligten, dass wir Veranstaltungen in großer Einvernehmlichkeit und Gleichberechtigung durchführen. Gerne übernimmt die Stadt hier eine besondere Verantwortung.“ Gemeinde und Gesellschaft hätten versichert, dass sie auch künftig wertschätzend und freundschaftlich ihren Beitrag zu einer lebendigen Erinnerungs- und Gedenkkultur in Recklinghausen leisten wollten. „Ich bin froh, dass es gelungen ist, Irritationen auszuräumen und eine Ebene zu finden, auf der wir Veranstaltungen gemeinsam durchführen und weiterentwickeln können“, erklärte der Bürgermeister.

 

Datum
31.01.2019


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