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Titel
Bürgermeister Tesche stellt Hinweistafeln für Ehrengräber vor
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Einleitung
21 Ehrengräber sind auf einigen der kommunalen Friedhöfe in Recklinghausen zu entdecken, die meisten davon auf dem Nordfriedhof. Künftig informieren Hinweistafeln über die Persönlichkeiten, die in diesen Gräbern bestattet sind.
Haupttext


Bürgermeister Christoph Tesche stellte diese nun gemeinsam mit Roland Wrobel, Betriebsleiter der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR), vor.

„Allein hier auf dem Nordfriedhof finden sich die Grabstätten von vielen Bürgerinnen und Bürgern, deren Namen eng mit der Geschichte der Stadt Recklinghausen verbunden sind“, sagte Tesche. „Es wurde hier 1966 Otto Burrmeister, der Mitbegründer der Ruhrfestspiele, beigesetzt. Mir ist es ein Anliegen, dass die Recklinghäuserinnen und Recklinghäuser künftig auf den Ehrengräbern eine Hinweistafel entdecken können, die darüber aufklärt, wer diese Person war und warum ihre Leistungen für unsere Stadt – meist bis in die Gegenwart hinein – so viel bedeuten.“

Auf diesen Tafeln, die auf Initiative von Bürgermeister Tesche und dem Verwaltungsvorstand aufgestellt wurden, befinden sich die Kurzbiografien der Verstorbenen. Stadtarchivar Dr. Matthias Kordes hat die jeweiligen Texte verfasst und sagte nun: „Bereits im Jahr 2006 hatte ein Team, das aus Vertretern des Vereins für Orts- und Heimatkunde, Mitarbeitenden der Friedhofsverwaltung und mir bestand, eine interne Dokumentation über besonders schutzwürdige Grabstellen in Recklinghausen erstellt. Aus denen ist die Etablierung der Ehrengräber hervorgegangen. Die Aufstellung von Hinweistafeln ist jetzt ein weiterer Schritt, Erinnerungskultur in Recklinghausen anhand von Ruhestätten herausragender Persönlichkeiten der Stadtgeschichte zu pflegen.“

Passend zum wahrscheinlich besucherstärksten Tag des Jahres, dem Feiertag Allerheiligen am 1. November, finden sich ab sofort auf den Ehrengräbern die vorgestellten Hinweistafeln, sodass die Bürger*innen diese Tafeln bereits entdecken und etwas über die Verstorbenen erfahren können.

Zum Hintergrund der Ehrengräber äußerte sich KSR-Leiter Roland Wrobel: „Die in der Dokumentation aufgenommenen Gräber, bei denen die Nutzungsrechte und somit die Pflege durch die Angehörigen beendet waren, sollten weiterhin erhalten bleiben. Es handelte sich hierbei um Grabstätten von Ehrenbürgerinnen und -bürgern, Trägerinnen und Trägern der Großen Stadtplakette sowie Namensgeberinnen und -gebern heutiger Straßen, Plätze und Gebäude in Recklinghausen.“

Inzwischen pflegt die Stadtverwaltung 20 Gräber auf kommunalen Friedhöfen: 16 auf dem Nordfriedhof an der Franz-Bracht-Straße und jeweils eins auf den Friedhöfen Halterner Straße, Suderwich, dem Ost- und dem Südfriedhof. Zudem wird ein Grab, und zwar das von Dr. Helene Weber, im Rahmen einer Patenschaft von dem CDU Kreisverband Recklinghausen e.V. gepflegt. Diese Grabstätten haben nun jeweils eine Hinweistafel erhalten.

Immaterielles Erbe Friedhofskultur
Seit Herbst 2020 stehen die acht städtischen Friedhöfe in Recklinghausen außerdem im Zeichen des immateriellen Erbes der Friedhofskultur. Auf allen Friedhöfen macht ein entsprechendes Schild darauf aufmerksam. Weitere Infos dazu gibt es hier.  

Pressefoto: Neue Hinweistafeln informieren über Recklinghausens Ehrengräber. Bürgermeister Christoph Tesche (3.v.l.) stellte sie gemeinsam mit Roland Wrobel, Betriebsleiter KSR, Stadtarchivar Dr. Matthias Kordes, Sandra Pawlowski, Abteilungsleiterin für Friedhofs- und Bestattungswesen, Jürgen Pohl und Georg Möllers (v.r.) vom Verein für Orts- und Heimatkunde Recklinghausen vor. Foto: Stadt RE

Datum
28.10.2022


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