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Titel
Jugendberufsagentur: Stadt, Jobcenter und Arbeitsagentur unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
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Pressefoto: Bürgermeister Christoph Tesche (m.) unterzeichnete gemeinsam mit Frank Benölken (l., Leiter der Agentur für Arbeit Recklinghausen) und Dominik Schad (r., Leiter des Jobcenters Kreis Recklinghausen) die Kooperationsvereinbarung zur Gründung einer Jugendberufsagentur.
Einleitung
Viele Jugendliche bedürfen beim Erwachsenwerden und ihrem Weg ins Berufsleben einer behördenübergreifenden Unterstützung – sei es durch das Jugendamt, das Jobcenter oder die Agentur für Arbeit.
Haupttext


Um die Zusammenarbeit der drei Institutionen im Sinne dieser Jugendlichen zu stärken und sie auf Dauer auszudehnen, haben Bürgermeister Christoph Tesche und Vertreter*innen des Jobcenters Kreis Recklinghausen und der Agentur für Arbeit nun eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Mit dieser Vereinbarung verabreden die Partner*innen verbindlich ein noch engeres und aufeinander abgestimmtes Zusammenwirken, um Jugendliche künftig noch besser „aus einer Hand“ fördern und unterstützen zu können. „Unser klares Ziel ist es, den Entwicklungsweg junger Menschen von der Schule über die Ausbildung bis zum dauerhaften Einstieg in das Erwerbsleben nachhaltig zu unterstützen“, sagte Tesche. „Das schaffen wir, indem wir gemeinsame Lösungen für und mit den Jugendlichen erarbeiten.“

Für Frank Benölken, Leiter der Agentur für Arbeit Recklinghausen, kommt das konzertierte Angebot zu einer besonders herausfordernden Zeit auf den Markt: „Wir haben während der Hochphase der Pandemie deutlich erlebt, wie sehr junge Menschen auf eine hochwertige und verlässliche Beratungslandschaft an der Schwelle von der Schule in den Beruf angewiesen sind. Dass persönliche Beratungen ausfallen mussten, hat viele von ihnen stark verunsichert – und das hält leider bis heute an. Unser gemeinsames Ziel ist es daher, professionelle Beratung in allen Fragen rund um den richtigen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz oder bei Problemen in der Familie bereitzustellen und es Jugendlichen zu ermöglichen, in den verschiedensten Angelegenheiten Hilfe unter einem Dach zu finden.“ Die Anlaufstelle verstehe sich außerdem als Wegweiser für die unzähligen im Internet verfügbaren Informationen: „Wir können aufzeigen, welche Quellen wirklich seriös und sachlich fundiert sind und wie diese bestmöglich für die eigene Zukunftsplanung genutzt werden können.“

Die Initiative, dieses wichtige Thema der Jugendberufsagentur bei der Stadt Recklinghausen verstärkt in den Blick zu nehmen und die bereits vorhandene Zusammenarbeit der Kooperationspartner*innen zu optimieren, erfolgte bereits Ende des Jahres 2020 durch das Jobcenter in Recklinghausen gemeinsam mit dem Fachbereich Kinder, Jugend und Familie.

„Wir gehen gerne gemeinsam mit der Stadt Recklinghausen und der Arbeitsagentur diesen weiteren und konsequenten Schritt in der Entwicklung unserer Angebote“, ergänzte Dominik Schad, Leiter des Jobcenters Kreis Recklinghausen. „Entscheidend ist es, dass wir für die Jugendlichen und ihre Eltern in Recklinghausen ein hilfreicher Partner sind, den sie gut und einfach erreichen und der im persönlichen Gespräch Perspektiven findet und die passende Unterstützung anbieten kann.“

„Zu Beginn fokussieren wir uns auf die Jugendlichen mit besonderem Unterstützungsbedarf in diesem Bereich“, fügte Sozialdezernent Dr. Sebastian Sanders hinzu. „Perspektivisch soll die Jugendberufsagentur jedoch allen interessierten jungen Menschen im Stadtgebiet offenstehen und als ganzheitliches Orientierungs- und Beratungsangebot etabliert sein.“

Im Rahmen von Partnerschaften, die sich auf ganz bestimmte Jugendliche konzentrierten, arbeiten die Fachbereiche der Verwaltung der Stadt Recklinghausen – Jobcenter und Kinder, Jugend und Familie (hier insbesondere mit dem Bereich der Jugendberufshilfe) – bereits eng zusammen, insbesondere bei der Begleitung von Jugendlichen in prekären Lebenssituationen sowie, wenn es um das Thema Förderung benachteiligter Jugendlicher und junger Erwachsener geht.

Wie können die sehr umfangreichen Leistungen der unterschiedlichen Akteur*innen so koordiniert werden, dass aus dem Blickwinkel der jungen Menschen ein einheitliches, gemeinsames Sozialleistungssystem erlebt wird? All diese Themen wurden im Rahmen eines regelmäßig stattfinden Arbeitskreises thematisiert und in der Kooperationsvereinbarung verankert. Dabei wird kein „neues Programm“ aufgelegt, die Zusammenarbeit erfolgt vielmehr als konstruktive Ausgestaltung des geltenden Rechtsrahmens mit dem Ziel, die Jugendlichen in den Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit zu haben.

Die Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung ist aber nicht das Ende, sondern der Anfang einer weiteren Zusammenarbeit. Zukünftig wird es zu aktuellen Entwicklungen, Planungen, Ausrichtungen und Ressourceneinsätzen innerhalb der Jugendberufsagentur in regelmäßigen Abständen Abstimmungsgespräche geben, um die Ziele der Jugendberufsagentur immer im Sinne der Kund*innen weiter zu entwickeln.

Pressefoto: Bürgermeister Christoph Tesche (m.) unterzeichnete gemeinsam mit Frank Benölken (l., Leiter der Agentur für Arbeit Recklinghausen) und Dominik Schad (r., Leiter des Jobcenters Kreis Recklinghausen) die Kooperationsvereinbarung zur Gründung einer Jugendberufsagentur. 

Datum
20.09.2022


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