Aktuelles Recklinghausen

Titel
Jahresbericht 2020: So war das Corona-Jahr für die Feuerwehr Recklinghausen
Bild
Pressefoto: Die Feuerwehr Recklinghausen hat im Ausschuss für Ordnung, Feuerwehr und Katastrophenschutz den aktuellen Statistischen Jahresbericht vorgestellt. Foto: Stadt RE
Einleitung
Tatütata, der Jahresbericht ist da:  Die Feuerwehr Recklinghausen stellte am Dienstag, 8. Juni, ihren Statistischen Jahresbericht 2020 vor und fasste das vergangene Jahr, das vor allem vom Ausbruch des Corona-Virus geprägt war, in Zahlen aufbereitet für die Öffentlichkeit zusammen. 
Haupttext


Der Bericht enthält Daten und Fakten zu Themen wie Personal- und Fahrzeugbestand, Löschzugberichten oder der Auswertung der Einsatzzahlen in den Bereichen Brandschutz, Hilfeleistung, Rettungsdienst und Krankentransport. 

Neben den Herausforderungen des Einsatzalltags forderte die immer noch andauernde Corona-Pandemie auch die Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes in Recklinghausen. Von insgesamt 22.093 Einsätzen standen rund 2.000 in einem Zusammenhang mit dem Virus. „Das vergangene Jahr hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig die Feuerwehr für eine funktionierende Stadtgesellschaft ist“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Als Stadtoberhaupt bin ich besonders stolz auf das Engagement und die Leistungsfähigkeit der haupt- und ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen. Für ihren unermüdlichen Einsatz möchte ich mich an dieser Stelle bedanken.“ 

Damit stieg bereits zum fünften Mal in Folge die Zahl der Alarmierungen für die Feuerwehr und den Rettungsdienst. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet die Statistik einen Anstieg von 885 Einsätzen. Wenig überraschend: Der Großteil stammt wie gewohnt aus dem Rettungsdienst (10.074) und dem Krankentransport (8.860). Ruhiger hatten es dagegen die ehrenamtlichen Einheiten, welche weniger gefordert waren als noch 2019.

Der Erste Beigeordnete Ekkehard Grunwald findet ebenfalls lobende Worte für die Arbeit der Einsatzkräfte: „Die Zusammenarbeit zwischen Ehren- und Hauptamt der Feuerwehr klappt in Recklinghausen auf hervorragende Art und Weise“, betonte Grunwald. „Unsere Alltagsheldinnen und -helden sind stets einsatzbereit – auch oder gerade in Zeiten von Corona.“

Da nicht alle Rettungsdienst- und Krankentransporteinsätze in Recklinghausen durch den Rettungsdienst selbst abgearbeitet werden konnten, kam bei 2.052 Fällen Hilfe aus Nachbarstädten – überwiegend aus Herten, Marl, Castrop-Rauxel und Oer-Erkenschwick. Umgekehrt kamen auch Recklinghäuser Fahrzeuge in diesen Städten zum Einsatz. 

„Der Rettungsdienst ist und bleibt auch weiterhin unser größtes Tätigkeitsfeld“, sagt Thorsten Schild, Leiter der Feuerwehr Recklinghausen. „Alleine seit 2014 hat sich die Zahl der Rettungsdienst- und Krankentransporteinsätze in Recklinghausen um fast 4.000 Einsätze pro Jahr gesteigert.“ Für den Rettungsdienst hält die Feuerwehr Recklinghausen an drei Standorten zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) sechs Rettungswagen – davon vier für den Einsatz rund um die Uhr und zwei für tagsüber –, eine*n Notarzt*in, der*die 24 Stunden bereitsteht, sowie eine*n Notarzt*in für tagsüber und vier Krankentransportwagen, davon einen rund um die Uhr, einsatzbereit. Damit wird der Rettungsdienstbedarfsplan aus 2017 mittlerweile vollständig für die Stadt Recklinghausen umgesetzt. Ergänzend dazu besetzen die Mitarbeitenden einen Schwerlast-Rettungswagen für besonders adipöse Patient*innen. 

Personell ist die Feuerwehr in Recklinghausen gut aufgestellt. „Besonders stolz macht es uns, dass Recklinghausen auf eine 291 Mitglieder starke ehrenamtliche Einsatzabteilung in sechs Löschzügen zählen kann. Diese Zahl konnten wir auch im Jahr 2020 wieder steigern und so mehr Mitbürgerinnen und Mitbürger für das Ehrenamt Feuerwehr begeistern“, berichtet Grunwald. 

Zu den ehrenamtlichen Einsatzkräften kommen noch 89 hauptamtliche und 37 tarifbeschäftigte Mitarbeiter*innen sowie die Mitglieder der Jugendfeuerwehr. Auch technisch konnte sich die Feuerwehr fortlaufend erneuern, sodass das Durchschnittsalter der Dienstfahrzeuge bei sechs Jahren lag. 

Ein zentrales Thema aus dem vergangenen Jahr war die stetige Umsetzung des Brandschutzbedarfsplans 2019. Der Bedarfsplan legt sowohl neue, differenzierte Schutzziele für das nördliche Stadtgebiet als auch den Neubau einer zweiten Feuerwache fest. Die in dem Plan festgeschriebenen Ziele müssen allesamt noch umgesetzt werden. 

Die Corona-Pandemie hat im Jahr 2020 einiges von der Feuerwehr abverlangt, dennoch ist die Anzahl der Infizierten innerhalb der Feuerwehr und im Rettungsdienst als gering zu bewerten. Schwere Verläufe oder gar Todesfälle hat es im Zusammenhang mit Covid-19 glücklicherweise nicht gegeben. „Ich darf mich für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr herzlich bei allen Kameradinnen und Kameraden bedanken“, betont Schild. „Es war für mich eine besondere Erfahrung, wie alle Mitarbeitenden mit dieser neuen Situation souverän umgegangen sind und sich innerhalb der Feuerwehr trotz der Kontakteinschränkungen vieles zum Positiven entwickelt hat. Ich hoffe, dass dies in diesem Jahr fortgesetzt werden kann.“ 

 

Datum
09.06.2021


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