Aktuelles Recklinghausen

Titel
Sandfarben statt dunkelblau: Feuerwehr Recklinghausen stellt neue Schutzkleidung vor
Bild
Die neue Schutzkleidung in Vorder- und Rückansicht mit Schriftzug Feuerwehr Recklinghausen
Einleitung
Rote Fahrzeuge und dunkelblaue Schutzkleidung, so kennt man die Feuerwehr Recklinghausen. Von der blauen Kleidung verabschieden sich die Männer und Frauen und tragen künftig sandfarbene Schutzjacken und Schutzhosen.
Haupttext


Den Anfang machen ab Montag, 29. März, die Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wachabteilungen der Feuer- und Rettungswache an der Kurt-Schumacher-Allee.

Sukzessive werden die ehrenamtlichen Mitglieder der Feuerwehr und die Mitarbeitenden des Tagesdienstes mit der hellen Schutzkleidung ausgestattet.

„Mit großem Einsatz und darüber hinaus hilft unsere Feuerwehr schnell, effektiv und unkompliziert. Sie geht da rein, wo andere rauslaufen und benötigt gute Ausstattung,“ sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Die neue Schutzkleidung bietet unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr den nach aktuellem Stand der Technik bestmöglichen Schutz bei ihrer gefährlichen Arbeit“, fügt Ekkehard Grunwald, Erster Beigeordneter und Feuerwehrdezernent hinzu.

Bereits im Brandschutzbedarfsplan 2019 wurde die Erarbeitung eines Konzepts für Reserve-Schutzkleidung und eines ganzheitlichen Planes zum Einsatz von Schutzkleidung als eine notwendige Maßnahme benannt.

Die neue Schutzkleidung besteht wie bisher aus einer Brandschutzjacke und einer Brandschutzhose, welche neben dem Helm, den Schutzhandschuhen und den Einsatzstiefeln im Brandeinsatz getragen wird. Die neue vierlagige Brandeinsatzkleidung aus NOMEX-Stoff ist zudem mit vielen zusätzlichen Features ausgestattet, wie einem Gurtsystem beispielsweise zur Selbstrettung und einem integrierten Rettungssystem. Im Sinne der Wiedererkennbarkeit ist die Schutzjacke auf der Rückseite mit dem Schriftzug Feuerwehr Recklinghausen beschriftet. An der neuen Jacke und Hose befinden sich zudem zahlreiche Taschen und Befestigungsmöglichkeiten für verschiedene Ausrüstungsgegenstände, um im Einsatz möglichst effektiv arbeiten zu können. Die Schutzkleidung ist neben der Brandbekämpfung auch für die technische Hilfeleistung geeignet.

Neue Standards und Hygieneanforderungen

„Es wurde eine interne Projektgruppe gebildet, die sich mit den Anforderungen an eine moderne, den neuesten Standards entsprechenden Schutzkleidung für den Einsatz befasste“, sagt der Leiter der Recklinghäuser Feuerwehr, Thorsten Schild. „Da die Tragezeit der vorhandenen Brandschutzkleidung begrenzt ist, wurde eine größere Neubeschaffung notwendig. Die verschiedenen hohen Anforderungen an die Einsatzkleidung hinterlassen zudem oft ihre Spuren, sodass auf Grund von Verschleiß die Jacken und Hosen regelmäßig ersetzt werden müssen.“

Vorteil der hellen Farbe ist die bessere Sichtbarkeit von Verschmutzungen. So sind Schmutz- und Rußablagerungen – beispielsweise nach einem Brandeinsatz – schneller als auf der bisherigen dunkelblauen Kleidung zu erkennen, um eine mögliche Kontaminationsverschleppung noch besser zu verhindern.

Die Themen Einsatzstellenhygiene und Krebsprävention haben in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen. Auch in den vergangenen Jahren wurde die kontaminierte Schutzkleidung der Atemschutztrupps unmittelbar nach dem Einsatz gereinigt. Allerdings war die Verschmutzung von anderen eingesetzten Trupps bislang auf den dunkleren Uniformen schwerer erkennbar.

Die modernen Feuerwehrgerätehäuser verfügen bereits über Duschmöglichkeiten und teilweise sogenannten Schwarz-Weiß-Trennungen. Durch dieses Prinzip soll eine Verschleppung von unerwünschten Stoffen insbesondere durch Personen vermieden werden. 
Zudem werden die neueren Einsatzfahrzeuge mit Hygieneboards ausgestattet, um bereits vor Ort eine Grobreinigung der Einsatzkräfte durchführen zu können. Mit der neuen Schutzkleidung wird ein weiterer wichtiger Baustein zum Schutz der Einsatzkräfte beschritten.

"Es geht natürlich auch um verbesserte Funktion der Kleidung“, erklärt Schild. „Neben einem hervorragenden Isolationsvermögen verfügt sie über einen sehr guten Nässeschutz, effiziente Atmungsaktivität und einen möglichst großen Tragekomfort bei der oft schwierigen Einsatzarbeit“. Nach einer europaweiten Ausschreibung werden die Feuerwehrleute in den kommenden vier Jahren mit circa 440 Sätzen der neuen Schutzkleidung ausstattet.

Die Kosten betragen 512.576 Euro.  

Datum
30.03.2021


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