Aktuelles Recklinghausen

Titel
Stellungnahme der Verwaltung zum RZ-Artikel vom 9. September „Ziviler Ungehorsam auf der anderen Straßenseite“
Bild
Saalbaugrundstück
Einleitung
Die Berichterstattung über die Kritik von Anwohner*innen an der Änderung des Bebauungsplanes 288 Dorstener Straße/Plantenweg gibt nicht in vollem Umfang die Einzelheiten des Verfahrens wieder.
Haupttext


Diese sind jedoch wichtig, um die Vorgehensweise von Stadtverwaltung und Politik beurteilen zu können. 

Richtig ist, dass das zunächst verfolgte Konzept, auf der ehemaligen Saalbaufläche sechs individuelle Einzelhäuser und am östlichen Rand ein Mehrfamilienhaus zu errichten, nicht aufgegangen ist. Daraufhin hat die Verwaltung im Frühjahr 2018 ein Angebotsverfahren initiiert. Insgesamt wurden vier Konzepte/Angebote eingereicht. Den Zuschlag erhielten schließlich zwei Investoren, deren Konzept die Politik überzeugt hat und die gemeinsam folgendes Projekt planen: 

  • Errichtung von drei Mehrfamilienhäusern in dreigeschossiger Bauweise zzgl. Staffelgeschoss. 
  • 63 barrierefreie Wohnungen zwischen 60 m² und 130 m².
  • Bau einer privaten Tiefgarage durch Unterkellerung des Gebäudes.
  • Insgesamt sind 63 Wohneinheiten für junge Familien und Senioren geplant.

Eine ehemals durch das Saalbaugebäude komplett versiegelte Fläche soll also 

deutlich lockerer bebaut werden, als dies zuvor der Fall war! Es entstehen auf dem Areal entlang der Dorstener Straße Grünflächen, die es zuvor dort nicht gab. Ausdrücklich ist auch geregelt, dass der Grünbereich am Hang zur Cäcilienhöhe erhalten bleibt. Und es entsteht durch das Projekt deutlich mehr neuer Wohnraum, als das auf Basis des bisher noch gültigen Bebauungsplans geplant war. Der Wohnungsmarkt ist auch in Recklinghausen sehr angespannt. Neuer Wohnraum wird deshalb dringend benötigt. 

Auf Basis des Konzeptes der beiden Investoren ist ein Änderungsverfahren für den Bebauungsplan eingeleitet worden. Im Februar 2019 hat der Rat den Aufstellungsbeschluss der 1. Änderung und den Beschluss über die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit gefasst. Am 6. Mai hat dann eine öffentliche Informationsveranstaltung stattgefunden, bei der Bürger*innen bereits erste Anregungen und Hinweise gegeben haben. 

Diese flossen in Anpassungen des Planes ein. Auch die Befürchtung der Anwohner*innen, die Bebauung könnte die Frisch- und Kaltluftschneise an dieser Stelle beeinträchtigen, wurde von der Verwaltung aufgenommen. Die Verwaltung hat über die eingeflossenen Veränderungen hinaus ein Ingenieurbüro (simu.PLAN aus Dorsten) beauftragt, ein Klimagutachten zu erstellen, um die Auswirkungen der geplanten Bebauungsstrukturen auf das Klima detailliert zu untersuchen.

Für eine grundsätzliche Änderung des Konzeptes ergaben sich daraus aber keine Ansätze bzw. Notwendigkeiten. Einwände und Anregungen konnten von den Anwohnern dann auch nochmals im Zuge der Offenlegung eingereicht werden. Inhaltliche Aspekte der Einwände gab es insbesondere zu den Themen Artenschutz, Klimaschutz, Klimaanpassung, gesundheitliche Belastung, Bebauungsstruktur, Verkehr, Entwässerung und Denkmalschutz.   

Es folgt nun auf Basis der gesetzlichen Vorgaben die inhaltliche Bearbeitung/Beantwortung der Anregungen und Hinweise durch die zu beteiligenden Abteilungen in der Verwaltung. Auf dieser Grundlage werden mögliche Abwägungsvorschläge erarbeitet. Im Rahmen der Ratssitzung entscheidet abschließend die Politik, wie mit den Anregungen umgegangen wird.

Bisher sind sämtliche Beschlüsse zum Umgang mit dem Saalbau-Grundstück von der Politik einstimmig gefasst worden!

 

Datum
11.09.2020


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