Aktuelles Recklinghausen

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Bundesweit ausgezeichnete Tanzaktion: Bürgermeister Tesche gratuliert zum 1. Preis
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Bürgermeister Christoph Tesche gratulierte Lothar Schmeller (Lokale Agenda), Peter van de Logt, Wiebke Harder, Kerim Henne, Jari Harder (Tanzatelier WiDance) und Heidi Samhuber (Abfallberatung KSR/v.l.)) zum 1. Preis. Foto: Stadt RE
Einleitung
Mit der Tanz-Aktion „Müll - was bin ich wert?“ gewann jetzt die lokale Agenda 21 Recklinghausen den 1. Preis als „Beste Aktion zur Abfallvermeidung 2019“ im Rahmen der Europäischen Woche der Abfallvermeidung (EWAV).
Haupttext

 

Diese hatte vom 16. bis 24. November 2019 in der Recklinghäuser Innenstadt stattgefunden. Dabei hatte die Abfallberatung der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen (KSR) zusammen mit weiteren Partner*innen viele Veranstaltungen organisiert. Den Höhepunkt und Abschluss bildete die Aufführung des Tanztheaters. 

Begeistert gratulierte jetzt Bürgermeister Christoph Tesche – stellvertretend für alle Teilnehmer*innen –  den Choreografen Jari Harder und Kerim Henne der Tanzgruppe Message by Widance aus dem Tanzatelier Widance und dem Agenda 21 Mit-Initiator Lothar Schmeller persönlich.

„Herzlichen Glückwunsch! Wir sind sehr stolz, dass dieser Preis nach Recklinghausen geht. Unter allen deutschlandweiten Bewerbungen hat sich die Fachjury für dieses tolle Tanzprojekt entschieden. Ich konnte den Auftritt eröffnen. Die Gruppe war fantastisch und das Publikum ebenso begeistert wie ich. Wir brauchen kreative Köpfe im Umgang mit dem wichtigen Thema Umwelt- und Klimaschutz und seiner Vermittlung. Das ist bei diesem Projekt einfach toll umgesetzt. Besonders freue ich mich natürlich auch, das wir als Stadt mit Know-how unterstützen konnten“, sagte Bürgermeister Christoph Tesche. 

Dieser Preis wird vom Verband kommunaler Unternehmen (VKU) in zwei Kategorien vergeben und ist mit 1000 Euro dotiert. Die Gruppe gewann in der Kategorie „Alle weiteren Gewinner“, in der ein einziger Sieger gewählt wird. Ausgewählt wurden die Gewinner durch eine Fachjury des Umweltbundesamtes, des Umweltministeriums und des VKU. Traditionell werden die Sieger auf der Umweltmesse IFAT in München präsentiert. Wegen der Corona-Pandemie wurde sie für dieses Jahr abgesagt. Wie die Würdigung erfolgen wird, wird gesondert vom VKU bekanntgegeben.

Die 12 Tänzer*innen sind im Alter zwischen 15 und 21 Jahren. Gemeinsam dachten sie sich unter der Leitung der Tänzer Jari Harder und Kerim Henne eine Choreographie zum Umgang mit Abfall in der Wegwerfgesellschaft aus.  Zu dem Projekt sagen Harder und Henne: „Wir haben so die beste Möglichkeit, auf indirektem Weg andere Leute zum Denken zu bewegen.“ Die Gruppe wurde von der weltweiten Bewegung für mehr Umwelt- und Klimaschutz angeregt. Sie möchte ihre Gefühle und Gedanken gegen Verschmutzung und für die Umwelt in einem Tanz umzusetzen. Angesichts „der vielen Worte und der lauten Welt“ will die Gruppe durch emotionale Bilder und körperlichen Ausdruck dagegensetzen. Ressourcen schätzen lernen, ein neues Bewusstsein schaffen, Ideen entwickeln. Das ist das Ziel der choreographischen Auseinandersetzung ihres Tanztheaters.

Lothar Schmeller von der Lokalen Agenda 21: „Ich bin auf die Gruppe im Tanzatelier Widance aufmerksam geworden und so kam es zu einer Kooperation. Ich wollte schon seit langem ein Projekt mit Jugendlichen für Jugendliche auf die Beine stellen. Die Tanzgruppe entwickelte das Stück bereits und ich war sofort überzeugt, dass ihre besondere Sprache viel bei Jugendlichen, aber auch Erwachsenen bewirken kann und sie zu nachhaltigem Umgang mit Abfall anregt.“

Er hatte sich auch fachkundigen Rat bei den Kommunalen Service Betrieben (KSR) in Person von Abfallberaterin Heidi Samhuber geholt, die auch dazu ermunterte, sich für den Preis zu bewerben. Seit vielen Jahren organisieren die KSR Aktionen im Rahmen der EWAV. Das Choreographie-Projekt für die Umwelt wird auch im Weiteren von der lokalen Agenda 21 Recklinghausen unterstützt und begleitet. Hier kann man sich den Tanz anschauen: https://www.lokale-agenda21-re.de/müll-was-bin-ich-wert/


Zur Info: Die Europäische Woche der Abfallvermeidung ist die größte jährlich stattfindenden Kommunikationskampagne zur Abfallvermeidung und Wiederverwendung. In Deutschland wird die Kampagne mit Mitteln der Europäischen Klimaschutzinitiative finanziert. Das Umweltbundesamt ist fachlicher Ansprechpartner. Koordiniert wird die Woche seit 2014 vom VKU, das Bundesumweltministerium ist offizieller Partner. Die Abfallberatung der Kommunalen Servicebetriebe Recklinghausen beteiligten sich bereits zum zehnten Mal, also von Anfang an, an dieser Aktionswoche.

 

Datum
10.06.2020


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