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Land unterstützt Städtebauprojekte Willy-Brandt-Haus und ISEK Hillerheide
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Bereits im Herbst 2018 übergab Ministerin Ina Scharrenbach einen ersten Förderbescheid für die Hillerheide an Bürgermeister Christoph Tesche. Foto Stadt RE
Einleitung
Das sind gute Nachrichten aus Düsseldorf. Die Landesregierung fördert aus dem Städtebauförderprogramm in diesem Jahr gleich zwei Großprojekte. Für die Sanierung des Willy-Brandt-Hauses wurden 4,55 Mio. Euro bewilligt, in die Entwicklung der Trabrennbahn auf der Hillerheide stolze 4,24 Mio. Euro.
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„Offenbar haben wir im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung mit unseren Konzepten überzeugt. Darauf sind wir durchaus auch ein wenig stolz“, freute sich Christoph Tesche über die Meldung aus der Landeshauptstadt.

Bereits im Oktober 2018 hatte Ministerin Ina Scharrenbach dem Bürgermeister vor Ort auf der Trabrennbahn einen ersten Förderbescheid in Höhe von 2,39 Mio. Euro für das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK) Hillerheide überreicht. Schon damals kündigte die CDU-Ministerin an, dass weitere Bescheide folgen würden.

Mit den aktuell durch das Land bereit gestellten Millionen wird die Stadtteilentwicklungsgesellschaft Recklinghausen (SER) schwerpunktmäßig den Abriss bzw. Rückbau von Tribünenanlagen und Stallungen sowie anderer kleinerer Gebäude realisieren. Finanziert werden mit den Landesmitteln aber auch Schadstoffsanierung, Planungsleistungen, technische Koordination sowie Ausgleichsmaßnahmen.
Das Integrierte Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK) Hillerheide ist eines der ganz wichtigen Projekte der nächsten Jahre für Recklinghausen. Fünf Leitprojekte hat die Politik nach einer umfangreichen Bürgerbeteiligung für den Ortsteil verabschiedet und mittlerweile auch auf den Weg gebracht. Ziel ist es, eine möglichst hohe Lebensqualität im Stadtteil zu erzielen. Die Kosten für die komplette Umsetzung des ISEK Hillerheide werden auf rund 80 Millionen Euro beziffert.

„Wir verfolgen mit dem Konzept in der Tat sehr ehrgeizige Pläne. Das kann die Stadt nicht alleine stemmen. Das Ministerium von Frau Scharrenbach hat sich bisher aber als verlässlicher Partner erwiesen, ich pflege zur Ministerin enge Kontakte, um sie über das, was sich in unserer Stadt tut auf dem Laufenden zu halten“, erklärte Tesche.

Ein wesentlicher Baustein des eingereichten Projektantrages ist die Umgestaltung des Trabrennbahn-Areals. Dort, wo einst Rennpferde aus der ganzen Welt um die Wette liefen, soll unter dem Motto „Wohnen am Wasser“ ein komplett neues Wohngebiet entwickelt werden. Geplant ist ein See in Größe des Renn-Ovals, angrenzend entstehen Wohnhäuser in unterschiedlichen Varianten, ein Grüngürtel inklusive Lärmschutzwall, der das neue Wohngebiet zur Autobahn 2 abschotten wird. Zunächst müssen aber natürlich die alten Anlagen der Trabrennbahn beseitigt werden. Die Bagger werden noch in diesem Jahr rollen. Zuvor wird die SER am 23. September, 19 Uhr, in der Alexandrine-Hegemann-Schule, aber noch zu einer Bürgerinformationsveranstaltung einladen, um die Anlieger über die Details zu informieren.

Für die energetische und barrierefreie Sanierung des Willy-Brandt-Haus hatte das Land bereits 2017 Fördermittel in Höhe von 566.000 Euro bewilligt. Die Generalplanerleistungen wurden an das Büro vergeben, das schon die Sanierung des Rathauses erfolgreich begleitet hatte. Die Modernisierung des Willy-Brandt-Hauses kann nach der Bewilligung der Fördermittel voraussichtlich Mitte 2020 starten. Die Fachleute gehen von rund zwei Jahren Bauzeit aus. Derzeit prüft die Stadt noch mehrere Optionen, die für die VHS als Ausweichquartier dienen sollen. Nach Sanierung und Umbau soll das ehemalige Kreishaus als Bildungszentrum genutzt werden.


Datum
18.07.2019


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