Klimawandel und Klimaanpassung

Die Folgen des Klimawandels hat das Vest schon zu spüren bekommen. Sturm, Starkregen und lange Hitzeperioden bereiten Recklinghausen und anderen Städten zunehmend Probleme. Deshalb ist es umso wichtiger, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern darüber nachzudenken, wie man sich an den Klimawandel anpassen und seine Auswirkungen mindern kann. Dazu hat die Stadt 2017 ein Konzept zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels entwickelt.


Klimaanpassungskarte

 

Mit dem Konzept wird unter anderem untersucht, wie sich eine Zunahme der Temperatur auf städtische Wärmeinseln auswirkt, ob vorhandene Luftleitbahnen, durch die kühle und saubere Luft in die Innenstadt transportiert wird, zukünftig noch ausreichend wirksam oder ob zusätzliche Maßnahmen für Beschattung und Kühlung nötig sind. Auch das Thema „Starkregen und Überflutungen im städtischen Raum“ wird eingehend analysiert. Langfristig soll die Realisierung des Konzepts einen Beitrag zur Erhaltung eines gesunden Lebens- und Arbeitsumfeldes in Recklinghausen leisten.

Das Klimaanpassungskonzept bildet die Grundlage für Aktivitäten im Bereich der Klimaanpassung in Recklinghausen und ist hier einsehbar. Ein daraus entwickeltes Instrument ist die Handlungskarte Klimaanpassung. In der Handlungskarte sind Bereiche im Stadtgebiet dargestellt, die heute oder in Zukunft hitze- oder überflutungsgefährdet sind. Zusammen mit dem Maßnahmenkatalog bildet sie eine gute Grundlage zur Umsetzung von Klimaanpassungsmaßnahmen in Recklinghausen.

Online-Beteiligung Klimamap
Bis Ende Februar 2017 konnten die Bürger gezielt verschiedene Orte markieren und dazu Anregungen, Hinweise, Bedenken und Vorschläge hinterlassen sowie vorhandene Einträge lesen: Wo gibt es zum Beispiel Orte, die besonders hitzeanfällig sind? Welche Flächen drohen im Falle von Starkregen zu überfluten? Wo gab es Probleme mit Überflutungen? Welchen Einfluss haben diese Ereignisse auf die Lebensqualität? Wie schützt man beispielsweise das Haus? Wie kann man die Klimawandelfolgen abmildern oder vermeiden? Das alles erfolgte anonym. Weitere Angaben, etwa zur Altersgruppe, oder ob man in Recklinghausen wohnt oder arbeitet, waren freiwillig. Eintragungen können nicht mehr vorgenommen werden, die interaktive Karte bleibt aber online und somit als Auskunftssystem erhalten: www.RE.klimamap.de.

Warum die Klimamap?
Durch die Klimamap hatten die Bürger die Möglichkeit, am Klimaanpassungskonzept mitzuwirken. Denn bevor ein Konzept stehen kann, müssen Informationen darüber gesammelt werden, wo es zum Beispiel Orte gibt, die hitzeanfällig oder besonders betroffen von Überflutungen bei Starkregen sind. Zudem sind vielfältige Ideen aus der Bürgerschaft für das Konzept willkommen, wie man die Klimawandelfolgen abmildern oder vermeiden kann.

Erarbeitet wurde das Konzept durch die Bürogemeinschaft K.PLAN Klima, Umwelt, Planung GmbH, Bochum und EPC Eimer & Bartolovic GbR, Essen.

Bei dem Konzept handelt es sich um ein Förderprojekt der Nationalen Klimaschutzinitiative.

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Weiterführende Informationen zum Thema

Wichtig: Die Stadt Recklinghausen ist für den Inhalt von Internetseiten, die über die Anwahl eines Hyperlinks erreicht werden, nicht verantwortlich.

 
Ihre Ansprechpartnerin zum Thema Klimamap und Klimaanpassungskonzept:

Frau Mateja Maric-Walsdorf
Telefon 02361/50-1429
mateja.maric-walsdorf@recklinghausen.de
Technisches Rathaus, Raum 5.01

 

 

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