Stadtentwicklungs-Projekte

Gewerbliche Mitte Recklinghausen Blumenthal

Paulusanger

Saalbaugelände

Stadtteilprojekt Recklinghausen Süd/Grullbad

 

Einleitung
Recklinghausen ist der Standort für das Wohnen, Leben und Arbeiten an der Nahtstelle zwischen Ruhrgebiet und Münsterland. Die Stadt hat sich als Verwaltungssitz und größte Stadt des Kreises Recklinghausen mit Bundes- und Landesbehörden sowie überregionalen Verbänden seine zentrale, kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung in der Hansetradition über Jahrhunderte bewahrt. Die in der Emscher-Lippe Region im Norden des hochverdichteten Ruhrgebiets gelegene Stadt hat traditionell eine starke Ausrichtung auf die Oberzentren des Ruhrgebiets, öffnet sich nach Norden jedoch dem ländlich strukturierten Münsterland und profitiert daher von beiden Kulturräumen.


Potenziale erschließen

Emscher Park RadwegHeute trägt die Stadt ein Image, das jenseits von Kohle und Stahl positive Zukunftsaspekte betont und vor allem die vorhandenen klaren Standortvorteile nach außen und innen kommuniziert. Die über die Landesgrenze hinaus bedeutenden Ruhrfestspiele, die Museumslandschaft, eine attraktive Altstadt und die „Stadt im Grünen“ prägen Recklinghausen mittlerweile in gleicher Weise wie einst die Zechenanlagen und Industriehöfe.

Die zahlreichen Stadtteile mit eigener Geschichte machen einen wesentlichen Reiz Recklinghausens aus, haben sie doch auch nach den verschiedenen Eingemeindungswellen ihren ganz besonderen Charme bewahrt. Die heterogene Nutzung, in der teilweise alte Bauernhöfe, Bergarbeitersiedlungen mit Grünzügen und Fabrikanlagen zusammenfinden, ist ein Pluspunkt hinsichtlich der Maßgabe einer Funktionsmischung. Zwischen den südlichen, eher altindustriell geprägten und den nördlichen, durch einen gehobenen Wohnwert gekennzeichneten Stadtteilen, bestehen allerdings starke soziale Unterschiede, die sich auch in der Mentalität der jeweiligen Bevölkerung niederschlagen.

Mit zahlreichen Projekten strebt die Stadt eine fortwährende und herausfordernde Entwicklung an:


Gewerbliche Mitte Recklinghausen Blumenthal


In der Emscher-Lippe-Region wird seit einigen Jahren über die Entwicklung zusätzlicher Gewerbeflächen intensiv diskutiert. Um auch für die Zukunft qualifizierte Gewerbe- und Industrieflächen vorhalten zu können, ist die Bereitstellung und Aufbereitung von bereits in der Vergangenheit gewerblich genutzten Flächen ein wesentlicher Bestandteil der Flächenpolitik in ganz NRW. Die Überprüfung der Flächenpotenziale sowie der Flächennachfrage zeigt, dass die Emscher-Lippe-Region einen Flächenengpass hinsichtlich der Gewerbe- und Industrieflächen aufweist, wenn nicht kurzfristig Projekte vorbereitet werden.

Daher hatte die Stadt Recklinghausen mit Unterstützung der Region im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms einen Antrag zur Förderung der Entwicklung gewerblicher Bauflächen gestellt, der mit Bescheid vom 20. Dezember 2012 bewilligt wurde. Das Projekt wird mit Mitteln der Bund-Länder-Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) gefördert. Die Förderung gewerblicher Investitionen soll die Investitionstätigkeit von Unternehmen in den strukturschwachen Regionen stärken, um den Strukturwandel zu erleichtern und die Arbeitsplatzversorgung und die Einkommenslage vor Ort direkt zu verbessern. Durch den Ausbau der kommunalen wirtschaftsnahen Infrastruktur werden die Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen geschaffen, die regionalen Standortbedingungen verbessert und damit die Wirtschaftskraft der Region gestärkt.

Unter dem Titel „Gewerbliche Mitte Recklinghausen Blumenthal“ entwickelt die Stadt Recklinghausen zurzeit ein neues Gewerbegebiet für die Ansiedlung von Betrieben verschiedener Wirtschaftszweige. Das zukünftige Gewerbegebiet liegt in der Nähe zur Recklinghäuser Altstadt an einer Ausfallstraße mit Anbindung an die Autobahn A 2. Insgesamt stehen circa neun Hektar gewerbliche Baufläche auf drei benachbarten Teilflächen zur Verfügung.

Für alle Teilflächen gilt, dass noch Grundstücksparzellierungen vorgenommen werden können und somit individuelle Zuschnitte möglich sind. Die mit circa sechs Hektar größte Teilfläche stellt das ehemalige Zechengelände Blumenthal 1/2/6 an der Herner Straße dar. Hier sollen in „erster Reihe“ direkt an der Herner Straße stadtbildprägende Gebäude entstehen, in denen verschiedene überregional tätige Dienstleistungsbetriebe angesiedelt werden sollen. Mit dem Fördermaschinenhaus und dem Lokschuppen sind noch Relikte aus der Zeit des Bergbaus vorhanden, die ebenfalls für eine gewerbliche Nutzung zur Verfügung stehen. Ansonsten sind die Flächen frei von Gebäuden und können nach den Vorgaben der jeweiligen Bebauungspläne bebaut werden.

Nördlich des ehemaligen Zechengeländes befindet sich die mit 0,7 Hektar kleinste Teilfläche, die aufgrund ihrer Lage an der vierspurigen Kurt-Schumacher-Allee einen attraktiven Standort für Unternehmen darstellt.

Eine 2,3 Hektar große Gewerbefläche liegt auf der Westseite der Herner Straße. Die vierte Teilfläche ist ein Parkplatz an der Herner Straße, der ausschließlich den Kunden und Mitarbeitern der Unternehmen des neuen Gewerbegebietes zur Verfügung steht. Hier gibt es Platz für etwa 240 PKW.

Mit der Vorbereitung und Durchführung der bautechnischen Maßnahmen für dieses Projekt ist die Stadtentwicklungsgesellschaft Recklinghausen GmbH (SER) beauftragt worden. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Ausschreibung und Vergabe von Leistungen.

Zurzeit werden die Flächen saniert und auf Kampfmittel untersucht. Anschließend werden die Erschließungsanlagen gebaut. Auf der Westseite der Herner Straße wird im Rahmen der Baufeldherrichtung das vorhandene Gewässer an den südlichen Rand verlegt.

Mit dem Abschluss der gesamten Sanierungs- und Erschließungsarbeiten wird in der zweiten Jahreshälfte 2017 gerechnet.

Parallel zu den Bauarbeiten beginnen die Vorbereitungen für die Vermarktung der Flächen. So wird noch im Laufe des Jahres 2016 ein Vermarktungskonzept in Auftrag gegeben, das Aufschluss zu den derzeitigen Bedarfen und potenziellen Branchen geben soll, um daraus Vorschläge für die noch vorzunehmende Parzellierung ableiten zu können.

Den Auftakt für die Erarbeitung des Vermarktungskonzeptes bildete am 3. Dezember 2015 das 1. GMRB-Forum. Die Stadtverwaltung hat Unternehmen, Unternehmensnetzwerke, die Industrie- und Handelskammer, die Handwerkskammer sowie die lokale Politik eingeladen, um die jeweiligen Ideen, Erwartungen und Anforderungen an das neue Gewerbegebiet vorbringen zu können. Die Veranstaltung diente auch dazu, über die vorhandenen Rahmenbedingungen hinsichtlich der Ansiedlung von Betrieben zu informieren.

Im 1. GMRB-Forum wurde vereinbart, den Dialog mit den Beteiligten fortzusetzen, den Kontakt zu intensivieren und die Ergebnisse des zwischenzeitlich erfolgten Austausches im Rahmen eines 2. GMRB-Forums vorzustellen.

 

Ihre Ansprechpartner für die Gewerbliche Mitte Recklinghausen Blumenthal
E-Mail:
cornelia.doehlert@recklinghausen.de
E-Mail:
wassermann@ser-recklinghausen.de
Telefon: 02361/50-1414Telefon: 02361/58277-13
Cornelia Döhlert Helge Wassermann
Stadt Recklinghausen Stadtentwicklungsgesellschaft Recklinghausen (SER)

Fachbereich Wirtschaftsförderung, Standortmanagement, Stadtmarketing
Abteilung Kommunales Flächenmanagement /
Liegenschaften

Breite Straße 37, ehemaliges WAZ-GebäudeMaybachstraße 19
45657 Recklinghausen45665 Recklinghausen

 


Paulusanger

Das circa zwei Hektar große Plangebiet Paulusanger liegt am südlichen Rand der Innenstadt, unmittelbar angrenzend an den Wallring und damit an die historische Altstadt von Recklinghausen. Die zentrale Lage des Gebietes schafft die seltene Möglichkeit für ein neues innerstädtisches Wohnquartier mit individuellen Wohn-, Lebens- und Gebäudeformen. Das Planungskonzept für den Bereich versucht insbesondere der Nachfrage nach einem seniorengerechten sowie familientauglichen Wohnen in der Innenstadt zu entsprechen. Derzeit befindet sich das Projekt in der Vermarktungsphase. Mehr


Saalbaugelände

Der städtische Saalbau an der Dorstener Straße war in der Vergangenheit ein wichtiges Zentrum des kulturellen Lebens in Recklinghausen, beherbergte bis 1965 die Ruhrfestspiele. Nachdem das Gebäude über Jahre leer stand, ist der Saalbau 2013 abgerissen und die Fläche für eine Wohnbaunutzung aufbereitet worden.

Der Bebauungsplan Nr. 288 - Dorstener Straße/ Plantenbergweg - sieht an dieser Stelle Grundstücke für Einzelhäuser vor, die von der Stadt direkt an Bauherren verkauft werden. Gemäß den Gestaltungsfestsetzungen des Bebauungsplanes sind zwei- bis dreigeschossige Gebäude mit Flachdächern zulässig, deren Außenwandflächen in der Farbe weiß auszuführen sind. Die Grünfläche hinter dem ehemaligen Saalbau wird privatisiert und mit den neu geschaffenen Wohnbaugrundstücken abgerundet.

Die Fläche im östlichen Bereich des Saalbaugeländes (heutiger Parkplatz) ist ebenfalls von dem städtebaulichen Konzept umfasst und für Geschosswohnungsbau vorgesehen. Für diese Fläche wird die Stadt zu einem späteren Zeitpunkt einen Investor suchen.

Hier geht es zum Exposé.

Ihre Ansprechpartnerin für Paulusanger und Saalbaugelände

Anja Schönherr
Stadt Recklinghausen
Fachbereich Wirtschaftsförderung, Standortmanagement, Stadtmarketing
Abteilung Kommunales Flächenmanagement / Liegenschaften
Breite Straße 37, ehemaliges WAZ-Gebäude
45657 Recklinghausen

E-Mail: anja.schoenherr@recklinghausen.de
Telefon: 02361/50-1412


Stadtteilprojekt Recklinghausen Süd/Grullbad

 

Von 2002 bis 2012 wurden die beiden Stadtteile Süd und Grullbad gezielt mit verschiedenen Maßnahmen und einer Summe von circa acht Millonen Euro aufgewertet. Das Stadtteilprojekt Süd/Grullbad begann offiziell im Jahre 2003 mit der Aufnahme in das Landes- bzw. Bundesprogramm Soziale Stadt - später wurden auch Fördermittel der Europäischen Union beigesteuert - sowie der Eröffnung des Projektbüros und der Bildung der Lenkungsgruppe im gleichen Jahr. Die 80-prozentige Förderung ermöglichte seitdem die Umsetzung vieler verschiedener Maßnahmen vom Familiennetzwerk über Schulhof- und Spielflächenumgestaltungen bis zur Fassadenerneuerung und dem Umbau des Stadthafens. So wurde ein erheblicher Beitrag zur Aufwertung der beiden Stadtteile geleistet. Mehr

Asyl: Fragen und Antworten

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Die Zahl der Asylsuchenden ist gestiegen. Die Stadt Recklinghausen ist gesetzlich verpflichtet, Asylsuchende unterzubringen und zu betreuen. Die wichtigsten Fragen und Antworten haben wir für Sie zusammengefasst. Mehr

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Das Alter oder auch Behinderungen bringen oftmals Einschränkungen mit sich, die Betroffenen sind auf Unterstützung und Hilfe in ihrer Lebensführung angewiesen. Das Beratungs- und Infocenter Pflege (BIP) bietet Ihnen kompetente Beratung an. Mehr
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