Aktuelles Recklinghausen

Titel
Stabstelle Klima & Mobilität kündigt das nächste Fachforum für den 17. November an
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Rathaus
Einleitung
Wie geht es eigentlich weiter mit dem Recklinghäuser Klimagipfel? Diese Frage läuft immer wieder im Rathaus auf. Hintergrund: Wegen der Corona-Pandemie konnten im Anschluss an die erfolgreiche Auftaktveranstaltung mit 350 engagierten Bürger*innen im Bürgerhaus Süd lediglich zwei der drei geplanten Fachforen durchgeführt werden.
Haupttext


Die dritte Veranstaltung, die das Thema „Grün, Gebäude und Infrastruktur“ in den Fokus nimmt, ist nun für Dienstag, 17. November, geplant.

„Und natürlich werden wir im Anschluss auch noch zu einer Abschlussveranstaltung einladen, bei der wir die Vorschläge und Initiativen, die aus der Bürgerschaft gekommen sind, zusammenführen werden. Ziel ist es, dass wir uns auf konkrete Maßnahmen verständigen, die den Klimaschutz in unserer Stadt nach vorne bringen“, erklärte Bürgermeister Christoph Tesche. Der Klimagipfel ging auf einen Beschluss des Rates aus dem Herbst 2019 zurück.  

Auch wenn vom ursprünglichen Zeitplan wegen der Corona-Pandemie abgewichen werden musste, bedeutet dies nicht, dass die Stabsstelle für Klimaschutz und Mobilität die Hände in den Schoß legt. Vielmehr wird schon an Themen und Projekten gearbeitet, die in der bisherigen Debatte unstrittig waren. „Wir arbeiten zum Beispiel daran, gemeinsam mit einer bereits bestehenden Initiative möglichst wirksam für die Vermeidung von Lebensmittelabfällen zu werben“, berichtet Klimaschutzmanagerin Lara Wahrmann. Angehen will sie mit der Klimaanpassungsmanagerin auch die Ausbildung von Klimalots*innen an den Recklinghäuser Schulen. Diese sollen sich auch untereinander vernetzen und zum Beispiel Initiativen zur Einsparung von Energie entwickeln. 

Und auch wenn das Forum „Grün, Gebäude und Infrastruktur“ erst im November stattfinden wird, bringen Lara Wahrmann und Lena Germscheid für diesen Bereich verwaltungsintern bereits wichtige Initiativen auf den Weg. So sollen unter anderem Aspekte des Klimaschutzes und der Klimaanpassung verpflichtend in der Bauleitplanung verankert werden. Und: Die Themen Dachbegrünung und Photovoltaik sollen weiter forciert werden.  

Auf vielen Ebenen sorgt außerdem Nahmobilitätskoordinator David Knor dafür, dass die Infrastruktur für den Radverkehr verbessert wird. Dabei ist die vom Rat bereits beschlossene Ausweisung von Fahrradstraßen im gesamten Stadtgebiet nur ein Baustein. Intensiv kümmert sich David Knor darum, mit einem Konzept sichere Achsen zwischen den vier Altstadtgymnasien zu entwickeln. Erst jüngst hatten Vertreter*innen der Schulen Unterschriftenlisten mit entsprechenden Forderung an Bürgermeister Christoph Tesche überreicht. Demnächst wird außerdem ein Programm der Stadt vorgestellt, mit der die Anschaffung von Lastenrädern finanziell gefördert wird. „Eines unserer wesentlichen Ziele bleibt es, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger für den Umstieg vom Auto auf das Fahrrad zu begeistern“, betonte Knor. 

Datum
21.08.2020


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