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Neue Fahrradabstellmöglichkeiten am Wallring: Car Bike Ports als echte Hingucker
Bild
Pressefoto: Weihten den ersten Car Bike Port am Wallring ein (v.l.): Bürgermeister Christoph Tesche, Peter Brautmeier, Vorsitzender der ADFC Ortsgruppe Recklinghausen, Nahmobilitätskoordinator David Knor und Frank Lumpe, Vorsitzender des ADFC Kreisverbandes Vest Recklinghausen e.V.
Einleitung
Sie haben die Form eines Autos, die Maße eines Autos – aber sie sind alles andere als Autos: die neuen „Car Bike Ports“ in Recklinghausen. Rund um den Wallring wurden am Dienstag, 5. Mai, vier Exemplare eingeweiht.
Haupttext


Zusätzlich zu den sieben Fahrradstraßen, die bis zum Sommer in der Stadt entstehen, werden damit neue Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen. 

Bei den Car Bike Ports handelt es sich um mehrere Fahrradständer, die zusammen genauso viel Platz einnehmen wie ein Auto. Um dies zu verdeutlichen, werden die Ständer durch eine Konstruktion, die den Umriss eines Autos darstellt, miteinander verbunden. In anderen Städten sind sie bereits fest etabliert, im Ruhrgebiet ist Recklinghausen die erste Stadt mit diesen modernen Fahrradabstellmöglichkeiten. 

„Die Car Bike Ports sind ein großer Gewinn für unser Stadtbild und leisten einen wichtigen Beitrag für ein gutes Klima in Recklinghausen“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Sie zeigen symbolisch, dass zehn Fahrräder genauso viel Platz brauchen wie ein geparktes Auto. Damit wollen wir das Thema Flächengerechtigkeit in den Fokus der Bevölkerung rücken. Sicherlich werden die Car Bike Ports vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Auge springen, schließlich sind sie ein echter Hingucker.“

Auch in der Farbgestaltung ist sich die Stadt treu geblieben: „Wir haben uns für Gelb und Grün entschieden, schließlich sind das die beiden Stadtfarben von Recklinghausen“, erklärt Axel Fritz, Abteilungsleiter Straße. 

Die neuen Fahrradabstellmöglichkeiten überzeugen nicht nur durch ihren künstlerischen Ansatz, sondern auch durch Funktionalität. „Pro Car Bike Port haben zehn Fahrräder Platz. Wir haben damit auf einen Schlag 40 neue Fahrradständer im Stadtgebiet“, erklärt Nahmobilitätskoordinator David Knor. „Die Ports verteilen sich auf den Wallinnenring. Am Kunibertitor, Viehtor, Steintor und am Kaiserwall/Palais Vest sind sie zu finden. An den jeweiligen Stellen gibt es ab sofort natürlich einen Parkplatz weniger, aber dafür viel mehr Platz für Fahrräder.“ Der Nahmobilitätsprofi möchte damit auch motivieren, öfter von vier auf zwei Räder umzusteigen. 

Die Ports sind fest im Boden verankert und stehen damit sicher an ihrem Platz. Sollte es erforderlich sein, können sie aber variabel versetzt werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 20.000 Euro. 

Auch der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) steht voll hinter den neuen Abstellmöglichkeiten. „Die Car Bike Ports sind ein richtiger, mutiger Schritt und setzen ein Zeichen im Zuge der Mobilitätswende. Der ADFC wird in den Städten des Kreises Recklinghausen ebenfalls für die Car Bike Ports werben“, sagt Frank Lumpe, Vorsitzender des ADFC Kreisverbandes Vest Recklinghausen e.V.

Mit den Car Bike Ports und den neuen Fahrradstraßen im Stadtgebiet ist das Thema Nahmobilität längst nicht am Ende: Im Sommer folgt der Bau der neuen Radstation am Hauptbahnhof. 

 

Datum
05.05.2020


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