Aktuelles Recklinghausen

Titel
Rückenwind für Radfahrer*innen: Sieben neue Fahrradstraßen in Recklinghausen
Bild
Pressefoto: Auf der Görrestraße verdeutlichen nun entsprechende Piktogramme auf dem Asphalt die Fahrradstraße.
Einleitung
Was haben der Ostcharweg, der Frankenweg, die Görrestraße, die Lülfstraße und die Weserstraße gemeinsam? Richtig – es sind Fahrradstraßen. Hier haben Radfahrer*innen Vorfahrt und können so ganz entspannt von A nach B radeln.
Haupttext


Zusätzlich zu den fünf bestehenden Fahrradstraßen kommen in Kürze sieben neue hinzu bzw. werden erweitert.

„Mit Fahrradstraßen möchten wir die Bürgerinnen und Bürger anregen, das Auto öfter mal stehen zu lassen, weil viele Wege auch mit dem Rad zurückgelegt werden können“, sagt Bürgermeister Christoph Tesche. „Der Umstieg auf das Fahrrad kommt nicht nur dem Stadtklima zugute, sondern auch der eigenen Gesundheit und nebenbei macht es einfach Spaß. Besonders bei dem derzeitigen frühlingshaften Wetter sind viele Recklinghäuserinnen und Recklinghäuser auf zwei Rädern unterwegs.“

Der Zeitplan ist straff. Bis zum 1. Mai werden die Speckhorner Straße, die Nesselrodestraße, die Bladenhorster Straße und die Kölner Straße/Behringstraße zu Fahrradstraßen ausgebaut. Im Sommer folgen der Elper Weg und die Paulusstraße, auf beiden sollen ab dem 15. Juni Radfahrende Vorrang haben. Als letztes ist im Juli die Große-Perdekamp-Straße an der Reihe. Die Kosten belaufen sich auf circa 2.500 Euro pro Straße. 

Los ging es am Dienstag, 21. April, mit der Görrestraße. Der Abschnitt zwischen Börster Weg und Oerweg wurde bereits vor vielen Jahren zur Fahrradstraße und war damit die erste ihrer Art in Recklinghausen. Seitdem weisen Schilder darauf hin, dass Radfahrer*innen hier Vorrang haben. Nun werden diese durch ein großes Piktogramm auf dem Asphalt ergänzt, das das Fahrradrevier verdeutlicht. Außerdem wird die Görrestraße jetzt bis zum Wickingplatz erweitert. 

Bis zum 1. Mai sind außerdem folgende Fahrradstraßen geplant: In der Mollbeck werden die Speckhorner Straße zwischen Zeppelinstraße und Nesselrodestraße sowie die Nesselrodestraße zwischen Speckhorner Straße und dem Parkplatz am Freibad Mollbeck zu Fahrradstraßen. Die Kölner Straße/Behringer Straße wird südlich der Grullbadstraße bis zur Feldstraße ein Paradies für Radfahrende, die Bladenhorster Straße südlich der A2 bis zur Emscher. Es folgt der Elper Weg. Hier wird ab Montag, 27. April, zwischen Virchowstraße und Dorstener Straße die Fahrbahndecke saniert und anschließend die Fahrradstraße markiert. Als nächstes ist die Paulusstraße auf ganzer Länge zwischen Hertener Straße und Herner Straße dran. Als Lückenschluss zwischen der Görrestraße und dem Hauptbahnhof sowie der geplanten Radstation ist angedacht, auch die Große-Perdekamp-Straße als Fahrradstraße einzurichten. 

„Um das Radfahren attraktiver zu gestalten, sind Fahrradstraßen eine sinnvolle Lösung“, erklärt Nahmobilitätskoordinator David Knor. „Wir möchten in möglichst vielen verschiedenen Stadtteilen tolle Radrouten etablieren. Neben Suderwich, der Innenstadt und Hillerheide haben nun auch in der Mollbeck, dem Paulusviertel und dem Westviertel Radfahrende Vorfahrt.“ 

Beginn und Ende der Fahrradstraßen sind durch entsprechende Verkehrsschilder markiert. Zudem ergänzen Fahrradpiktogramme auf dem Asphalt die Beschilderung. Hier gelten folgende Verkehrsregeln: „Im Bereich der Fahrradstraßen dürfen motorisierte Fahrzeuge zwar weiterhin fahren – das machen wir durch entsprechende Zusatzbeschilderung deutlich – aber Radfahrerinnen und Radfahrer haben jederzeit Vorrang. Die gesamte Fahrbahn wird symbolisch zum Radweg. Für alle Verkehrsteilnehmenden gilt Tempo 30“, sagt Axel Fritz, Abteilungsleiter Straße. 

Seit 2003 ist Recklinghausen „Fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt“ und damit Mitglied der "Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS NRW)". Zusätzlich zur Ausweitung von Fahrradstraßen sind verschiedene Abstellmöglichkeiten für Fahrräder im Stadtgebiet geplant. So sollen entlang des Wallrings beispielsweise vier „Car Bike Ports“ installiert werden. Dabei handelt es sich um mehrere Fahrradständer, die zusammen genauso viel Platz einnehmen wie ein Auto. Um dies zu verdeutlichen, werden die Ständer durch eine Konstruktion, die den Umriss eines Autos darstellt, miteinander verbunden. 

 

Datum
22.04.2020


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