Aktuelles Recklinghausen

Titel
Öffentlicher Nah- und Radverkehr sind die Schwerpunkte des zweiten Fachforums
Bild
Das Kinder- und Jugendparlament beim Brainstorming zur Entwicklung konkreter Maßnahmen.
Einleitung
Ideen sammeln ist gut, konkrete Maßnahmen entwickeln ist besser: Genau das ist beim zweiten Fachforum im Nachgang des Recklinghäuser Klimagipfels passiert. Am Mittwochabend, 11. März, drehte sich im Bürgerhaus Süd alles um die Themen Mobilität und Verkehr.
Haupttext

 

Etwa 70 Bürger*innen kamen zusammen, um ihre Vorstellungen und Verbesserungswünsche in diesem Bereich miteinander auszutauschen und in Kleingruppen darüber zu diskutieren. Das KiJuPa brachte sich mit einem filmischen Beitrag zu Beginn der Veranstaltung mit ein und zeigte dem Publikum ein Zusammenschnitt der Radwege in Recklinghausen aus der Ego-Perspektive von Radfahrer*innen. 

„Es ist schön zu sehen, dass die Menschen nicht nur reden, sondern auch machen. Wie bereits im ersten Fachforum zum Themenkomplex ‚Kulturwandel und Bildung‘ sind im Forum ‚Mobilität und Verkehr‘ konkrete Lösungsansätze verschiedener Probleme und Vorschläge zusammengekommen“, zieht Bürgermeister Christoph Tesche ein positives Fazit. 

Insbesondere bei den Themen öffentlicher Nahverkehr und Radverkehr herrschte nach Meinung der Teilnehmer*innen großer Redebedarf. Die Qualität des Angebots müsse sich verbessern, um die Menschen zum Umstieg zu bewegen. Aber auch zu den Chancen der Digitalisierung wurde intensiv beraten. Deutlich machte das Fachforum, wie sehr die Lobby für den Fußverkehr und dessen Barrierefreiheit fehle. David Knor, Koordinator für Nahmobilität bei der Stadt Recklinghausen, verdeutlicht dazu: „Fußwege in schlechtem Zustand oder Autos, die regelwidrig darauf parken, sind für die schwächeren Verkehrsteilnehmenden ein großes und ernst zu nehmendes Problem. Hier brauchen wir eine höhere Sensibilität.“

Beim Recklinghäuser Klimagipfel hatten am 19. Februar rund 350 Bürger*innen den Weg ins Bürgerhaus Süd gefunden und gemeinsam zu den drei großen Themenbereichen Ideen gesammelt. Diese sollen bei den Foren, die vom Büro IKU_ Die Dialoggestalter moderiert werden, konkretisiert werden. „Im vielen Fällen können die Bürger*innen ihre Initiativen allein umsetzen. Natürlich gibt es aber auch Projekte, bei denen wir als Stadt mit im Boot sind oder Schützenhilfe leisten“, sagt Klimaschutzmanagerin Lara Wahrmann. 

Der Themenkomplex Mobilität und Verkehr war zunächst das letzte Fachforum, da das ausstehende Forum „Grün, Gebäude und Infrastruktur“ am Mittwoch, 1. April, aufgrund der aktuellen Entwicklung zum Corona-Virus entfällt. Auch die Abschlussveranstaltung am Dienstag, 28. April, findet nicht statt.

Datum
16.03.2020


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