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„Recklinghäuser Klimagipfel“: Bürger*innen können sich einbringen
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Pressefoto: Mit großen Plakatanhängern machen zwei Werbefahrer in der Stadt auf den Klimagipfel aufmerksam.
Einleitung
Die Werbung für die Veranstaltung läuft bereits seit einigen Tagen auf allen Kanälen und ist auch im Straßenbild zu finden. Am Mittwoch, 19. Februar, 17 Uhr, findet im Bürgerhaus Süd der „Recklinghäuser Klimagipfel“ statt.
Haupttext


Mehr als 160 Zusagen aus dem Kreis von Vereinen und Verbänden sowie weiterer Multiplikatoren liegen im Rathaus bereits vor. „Ich gehe aber fest davon aus, dass wir deutlich mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen können. Es handelt sich um eine offene Veranstaltung für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger“, betont Bürgermeister Christoph Tesche.

Die Veranstaltung ist ein Baustein aus einem Beschluss, den der Rat im September 2019 gefasst hat, um den Klimaschutz in der Stadt Recklinghausen zu verbessern. Bereits seit 2013 wird an der Umsetzung eines Klimaschutzkonzeptes gearbeitet, doch hat das Thema im vergangenen Jahr nicht zuletzt auch durch die Proteste der Bewegung „Fridays for Future“ an Bedeutung gewonnen.

„Klima? Nicht reden – machen!“ lautet am Mittwoch das Motto im Bürgerhaus Süd. „Es geht darum, tatsächlich konkrete Maßnahmen zu entwickeln, die in Recklinghausen vor Ort umgesetzt werden können“, sagt der städtische Nahmobilitätskoordinator David Knor. Einbringen können sich die Teilnehmer*innen im Bürgerhaus Süd beispielsweise im Rahmen eines sogenannten Wanddialogs, bei dem Wünsche, Ideen, Impulse und Zukunftsvisionen gesammelt werden.

Bei der einen Veranstaltung soll es nicht bleiben. In den nächsten Wochen sollen an drei weiteren Terminen Fachforen im Bürgerhaus Süd stattfinden: Kulturwandel & Bildung (5. März), Mobilität & Verkehr (11. März) und Grün, Gebäude & Infrastruktur (1. April). Die Ergebnisse werden dann bei einer Abschlussveranstaltung am 28. April zusammengeführt.

Damit die Teilnehmer nicht zu sehr im eigenen Saft schmoren, wird Dr. Insa Thiele-Eich im Laufe des Abends einen Impulsvortrag halten. Die Meteorologin ist wissenschaftliche Koordinatorin an der Universität in Bonn und betreibt mit ihrem Team Grundlagenforschung für eine verbesserte Wetter- und Klimavorhersage.

Sie untersucht zum Beispiel den Wasser- und Energieaustausch zwischen Boden, Vegetation und Atmosphäre. In ihrer Doktorarbeit untersuchte die Wissenschaftlerin die Auswirkungen des Klimawandels auf Bangladesch. Die Mutter von drei Kindern könnte im nächste Jahr als erste deutsche Astronautin im Rahmen einer privaten Initiative ins All fliegen.

„Ich bin überzeugt, dass wir die Herausforderungen des Klimawandels nur gemeinsam bewältigen können. Mein Ziel ist es, in einem Dialog den Interessenausgleich, der dazu ganz sicher auch erforderlich ist, zu organisieren. Das geht nur mit einer breiten Bürgerbeteiligung. Deshalb hoffe ich auf viele Menschen, die den Weg zum Klimagipfel ins Bürgerhaus Süd finden“, erklärte Bürgermeister Tesche.

Die Bewerbung des Gipfels läuft auf Hochtouren. Passend zum Anlass sind am Freitag, 14. Februar, und am Samstag, 15. Februar, Fahrradfahrer im Stadtgebiet unterwegs, die mit großen Plakatanhängern auf den Klimagipfel aufmerksam machen.

 

 

Datum
18.02.2020


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