Radfahren in Recklinghausen

Es hält fit, ist umweltfreundlich, macht keinen Lärm und braucht kaum Platz: Für das Fahrrad sprechen viele Argumente.

Fahrradabstellanlage

Gute Gründe, warum es sich gerade in Recklinghausen lohnt, öfter mal das Rad zu nutzen, nennen wir Ihnen hier:

Mehr Radwege, mehr Sicherheit
Bereits seit 1995 fördert die Stadt Recklinghausen das Radfahren mit einem umfassenden Radverkehrskonzept. Seitdem gab es erhebliche Anstrengungen, um das Radfahren in der Stadt attraktiver zu gestalten:

  • neue Radwege
  • neue Radverkehrsanlagen
  • Markierung von Radfahrstreifen, Schutzstreifen und Radfahrerfurten

Seit Oktober 2018 ist die gesamte Fußgängerzone in der Altstadt ganztägig für den Radverkehr freigegeben. In der Altstadt gibt es auch zusätzliche neue Fahrradständer. Mehr


Radfahrflyer und GPX Track

Radtouren_RE_TitelFlyer: Unterwegs auf zwei Rädern
Kurz, knapp und übersichtlich wird Ihnen das knapp 1.200 Kilometer umfassende Radwegenetz radrevier.ruhr vorgestellt. Die Broschüre zeigt den beliebten RuhrtalRadweg mit dem Emscher-Weg im Süden und die attraktive Römer-Lippe-Route im Norden der Stadt. Sie können auf der 20 Kilometer langen Strecke auch wunderbar die Ruhrfestspielstadt erkunden und von dort aus Abstecher nach Marl oder Herten unternehmen.

Hier geht's zum Flyer.


Der GPX Track kann zur Navigation mit dem Fahrrad verwendet werden:

GPX Track


Weitere interessante Meldungen: 



Umfassendes Informationsmaterial für Radfahrer

Radstadtplan: Sie wollen gerne Rad fahren in Recklinghausen? Dann holen Sie sich den kostenlosen, überarbeiteten Radstadtplan, der das komplette städtische Radwegenetz enthält. Auf der Grundlage des Stadtplans ist das Radwegenetz des Stadtgebietes im Maßstab 1:15.000 dargestellt. Praktische Symbole für Freizeiteinrichtungen, Sehenswürdigkeiten oder kulturelle Einrichtungen helfen Ihnen bei der Planung Ihrer Radtour. Drei Ausflugsvorschläge runden das Angebot ab. Den Plan gibt es hier. Auch können Sie ihn direkt bei der Stadt anfordern (Kontakt siehe unten).

 

Broschüre "Regelungen für den Radverkehr": Die kostenlose Broschüre informiert Radfahrer über Sicherheit im Straßenverkehr. Hier erhalten Sie Informationen darüber, wo Sie Rad fahren dürfen und was Sie dabei beachten sollten. Die Broschüre gibt es hier.  Außerdem können Sie die Broschüre kostenlos anfordern (Kontakt siehe unten).


Zahlreiche sichere Fahrradabstellmöglichkeiten
Seit September 2016 sind die, im Jahr 2007 aufgestellten, 140 größtenteils überdachten Stellplätze am Hauptbahnhof Recklinghausen mit einem elektronischen Zugangssystem ausgerüstet. Gleichzeitig wurden 12 Fahrradboxen errichtet, die sich direkt am Haupteingang befinden. Die neuen Angebote ergänzen das bestehende Angebot an Radabstellanlagen und ermöglichen ein besonders sicheres Abstellen von hochwertigen Fahrrädern.

Für E-Bike-Besitzer besteht die Möglichkeit, den herausnehmbaren Akku kostenlos in einem Schließfachschrank zu laden. Die Fahrradboxen können individuell über die Internetseite des externen Dienstleisters auf www.recklinghausen.bike-and-park.de gebucht werden. Die Kosten betragen 2 Euro pro Tag (gilt bis 23:59 Uhr des Folgetages), 7 Euro pro Woche, 15 Euro pro Monat und 100 Euro pro Jahr. Den persönlichen Zugangscode für die überdachte Großraumanlage erhält man ebenfalls über die Website www.recklinghausen.bike-and-park.de.

Die größtenteils überdachten Abstellbügel können ebenfalls individuell gebucht werden. Die Mietpreise staffeln sich wie folgt:  

  • ein Euro: ein Tag
  • fünf Euro: ein Monat
  • 20 Euro: sechs Monate
  • 30 Euro: zwölf Monate

Zusätzlich zur Buchungsdauer von einem Jahr werden demnach weitere kürzere Zeitintervalle zur Buchung angeboten. Das heißt: Benötigt jemand nur für ein paar Tage, Wochen oder Monate einen Platz, muss er nicht ein ganzes Jahr dafür buchen und somit unnötig Plätze blockieren.

„Damit kurzentschlossene Bahnhofspendler einen Platz bekommen, werden außerdem zunächst 14 Plätze exklusiv für Tagesbuchungen vorgehalten“, erläutert Simon Vogt, Koordinator für Nahmobilität. „Damit dies trotz Vollvermietung eingeführt werden konnte, wird zukünftig eine Überbuchung der Anlage möglich sein. Dies ist eine normale Praxis in der Stellplatzbewirtschaftung, da erfahrungsgemäß an keinem Tag im Jahr alle Mieter gleichzeitig ihren Stellplatz beanspruchen.“ Die Überbuchung macht es zwar seit dem 1. August nicht mehr möglich, gezielt nummerierte Plätze zu buchen. Dafür gibt es freie Platzwahl. Für die Buchung wird eine Kreditkarte oder ein Paypal-Account benötigt.

Weiterhin stehen im Bahnhofsumfeld rund 200 kostenlose Abstellmöglichkeiten zur Verfügung. In der Innenstadt gibt es damit insgesamt an 30 verschiedenen Punkten etwa 700 Abstellplätze. Eine Übersicht finden Sie hier.

Weitere Abstellmöglichkeiten: Stadt bietet noch mehr Service für Radfahrer


Fahrradfreundliche Stadt
Der Erfolg spricht für Recklinghausen: Über 13 Prozent des Verkehrsaufkommens wird von Radfahrern bestritten - mehr als der Bundesdurchschnitt von 10 Prozent. Seit 2003 ist Recklinghausen „Fußgänger- und fahrradfreundliche Stadt“ und somit Mitglied der "Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS NRW)". Die Arbeitsgemeinschaft verfolgt das Ziel, das Thema "Fahrrad" in allen Bereichen städtischen Lebens wie die Attraktivität einer Stadt, Verkehrsplanung und Mobilitätsplanung, Sicherheit, Gesundheit und Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung und Umwelt stärker einzubringen. Hierbei spielt insbesondere individuelle Mobilität im räumlichen Nahbereich, wie mit dem Rad oder zu Fuß, eine große Rolle.

Die Recklinghäuser Projektgruppe "Fahrradfreundliche Stadt", die sich mit diesem Thema beschäftigt, setzt sich zusammen aus Vertretern der Politik, der Verwaltung, der Polizei, des Bürgerbegehrens "Fahrradfreundliche Stadt Recklinghausen" und des ADFC. Sie trifft sich circa viermal im Jahr zu nicht-öffentlichen Sitzungen. Am 30. April 2000 hat sie nach dem entsprechenden Ratsbeschluss im Januar ihre Tätigkeit aufgenommen.


Aktionen

Neben individueller Beratung bietet die städtische Verkehrsplanung regelmäßig Veranstaltungen rund ums Radfahren an:

  • „Licht: Sehen und gesehen werden“: Aktion für Schulen in Recklinghausen
  • „Ich bin die Energie“: Einkaufen mit dem Auto oder Rad?
  • Aktionen zur Bewegungsmotivation für Vorschulkinder
  • Fahrradtage
  • Geführte Radtouren in Kooperation mit dem ADFC
Dienstradmodell trägt zur Radverkehrsförderung bei
Dank des neuen Dienstradmodells kommen immer mehr Mitarbeiter*innen der Stadtverwaltung auf den Geschmack, häufiger das Fahrrad zu benutzen. 

Ein hochwertiges Fahrrad anzuschaffen ist häufig mit erheblichen Kosten verbunden. Besonders teuer sind die derzeit beliebten E-Bikes und Pedelecs. Damit die Motivation, auf das Fahrrad umzusteigen, nicht an den Kosten scheitert, wurde das Dienstradmodell ins Leben gerufen. Damit profitieren die Mitarbeiter*innen von finanziellen Zuschüssen in Höhe von zehn Prozent des Anschaffungspreises (maximal 250 Euro).

Wer komplett auf das Auto verzichten möchte und zu den beruflichen Vielfahrer*innen gehört (durchschnittlich mehr als 500 Kilometer im Jahr), kann sogar einen Zuschuss von 25 Prozent erhalten (maximal 625 Euro). Entsprechende Nachweise der gefahrenen Kilometer sind alle zwölf Monate einzureichen. Wege zwischen Wohnort und Arbeitsstätte werden mit angerechnet. Auch ein zinsloser Gehaltsvorschuss zur privaten Anschaffung eines (Elektro-)Fahrrades ist möglich.

Flyer Dienstradmodell

Weiterführende Links


Wichtig:
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Kontakt

E-Mail: radverkehr@recklinghausen.de

 

Veranstaltungskalender

Zur Veranstaltungssuche

Wohnmobilstellplatz am Erlbruch

Wohnmobil

Im Wohnmobil in direkter Nähe zur Altstadt übernachten - das ist jetzt möglich: Auf dem Parkplatz P9 am Erlbruch. Hier stehen drei Stellplätze für Wohnmobile bis 7,50 Meter und drei Stellplätze für Wohnmobile bis 10,5 Meter zur Verfügung. Mehr

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Klimagipfel
Klimagipfel
Am 19. Februar startet der Klimagipfel. Informationen dazu gibt es hier.
Klimaroute
Recklinghausen neu entdecken: Die Klimaroute präsentiert Maßnahmen zum Klimaschutz und zur -anpassung direkt vor Ort. Seien Sie neugierig und nutzen am besten das Rad oder gehen zu Fuß. Mehr
Ladesäulen für E-Fahrzeuge
Wo kann ich mein E-Fahrzeug laden? Eine Antwort darauf finden Sie in dem Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur.