Alternative Mobilitätsformen

Alternative Mobilitätsformen bedeuten Alternativen zum (eigenen) Auto. In Recklinghausen gibt es verschiedene Möglichkeiten, sie zu nutzen.

 

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ÖPNV und Fahrrad

Neben der Nutzung des Fahrrads bieten öffentliche Verkehrsmittel eine gute Alternative gegenüber dem Individualverkehr mit dem (eigenen) Auto. Tatsächlich handelt es sich bei 40 bis 50 Prozent aller mit dem Auto zurück gelegten Fahrten um Kurzstrecken unter fünf Kilometern (Quelle: Umweltbundesamt). Gerade diese Streckenlänge lässt sich jedoch sehr gut mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln ersetzen. Dadurch kann ein positiver Beitrag für die Umwelt generiert werden, so macht der Verkehrssektor schließlich um die 38 Prozent der gesamten CO2-Emissionen auf dem Recklinghäuser Stadtgebiet aus und bildet damit den größten Anteil an den CO2-Emissionen.

Auch finanziell lohnt sich der Umstieg auf das Fahrrad oder den öffentlichen Nahverkehr. Um den finanziellen Vorteil optimal ausnutzen zu können, empfiehlt sich je nach Nutzungsverhalten der Erwerb von Abo- oder Zeittickets.


JobTicket

Die Vestische besitzt auch für Großkunden entsprechende Angebote. Auf die ohnehin schon rabattierten Tickets wird durch die Abnahme eines größeren Ticketkontingents, beispielsweise für Unternehmen, Verbände und Behörden, ein weiterer Preisnachlass gewährt.
Über die verschiedenen Möglichkeiten können Sie sich entweder persönlich oder auch telefonisch beraten lassen unter Tel. 02366/186-500. Weitere Informationen erhalten Sie ebenfalls in der Broschüre „Rabatte für Großkunden“, die Sie sich hier anschauen können


CarSharing

Wer nicht zwingend regelmäßig mit dem Auto fahren muss, sondern nur gelegentlich ein Auto benötigt, hat die Möglichkeit sich beim CarSharing anzumelden. Dadurch kann bares Geld gespart werden, denn auch wenn das Auto überwiegend nur vor der Tür steht und somit keine Benzinkosten verursacht, fallen weiterhin hohe Kosten durch Versicherung und Wartung des Autos an. In der Regel fallen beim CarSharing eine monatliche Gebühr, sowie eine Stunden- und Kilometerabgabe an. Verschiedene Tarife ermöglichen für Vielfahrer (günstigere Kilometerpauschale) oder Wenigfahrer (zum Beispiel keine Grundgebühr) ermöglichen darüber hinaus einen individuellen Zuschnitt auf das eigene Nutzerverhalten. Benzinkosten müssen in der Regel nicht mehr gezahlt werden.
Auch aus Umwelt- und Klimaperspektive macht die gemeinschaftliche Nutzung von Autos durchaus Sinn, da die Produktion von Autos mit einem hohen Ressourceneinsatz einhergeht.

CarSharing ist Teil einer ganzen Trendbewegung - der sogenannten „Sharing Economy“. Hierbei handelt es sich um eine neue Form des Konsumierens, bei der nicht mehr der eigentliche Besitz im Vordergrund steht, sondern stattdessen die Nutzung. Neben Carsharing sind Werkzeugverleih-Läden oder auch das Leihen von Kleidung weitere beliebte Formate der Sharing Economy.

Auch in Recklinghausen ist die Sharing Economy längst angekommen. Bürger*innen können online nach „Carsharing Recklinghausen“ suchen und erhalten dann eine Übersicht der Anbieter. 

Vorsicht Rebound-Effekt!
Wenn Sie Strecken, die Sie vorher mit dem Fahrrad oder dem Auto zurückgelegt haben, auf einmal mit einem CarSharing-Auto erledigen, dann verpufft der positive Effekt auf die Umwelt.

Veranstaltungskalender

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Klimagipfel
Klimagipfel
Am 19. Februar startet der Klimagipfel. Informationen dazu gibt es hier.
Klimaroute
Recklinghausen neu entdecken: Die Klimaroute präsentiert Maßnahmen zum Klimaschutz und zur -anpassung direkt vor Ort. Seien Sie neugierig und nutzen am besten das Rad oder gehen zu Fuß. Mehr
Ladesäulen für E-Fahrzeuge
Wo kann ich mein E-Fahrzeug laden? Eine Antwort darauf finden Sie in dem Ladesäulenregister der Bundesnetzagentur.
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