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Erste Details zum „Westfälischen Hansetag 2025“ in Recklinghausen; Busfahrt nach Beckum zu gewinnen
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Bürgermeister Christoph Tesche (2.v.l) stellte mit (v.l.) Lars Tottmann, Stadtführerin Hannelore Kemper, Stadtführer Dr. Werner Koppe, Hendrik Eßers, Georg Gabriel sowie dem ersten Beigeordneten Ekkehard Grunwald erste Details zum „Westfälischen Hansetag 2025“ in Recklinghausen vor. Foto: Stadt RE
Einleitung
Der „Westfälische Hansetag 2025“ wirft seine Schatten voraus. Im kommenden Jahr wird die Stadt Recklinghausen erstmals Gastgeberin der Großveranstaltung der westfälischen Hanse sein. Von Freitag, 4. Juli 2025, bis Sonntag, 6. Juli 2025, steht nahezu die gesamte Altstadt im Zeichen des Handelsbundes.
Haupttext


Bei dem Stadtfest ist dann ganz nach dem Motto „umsonst und draußen“ ein umfangreiches Angebot für große und kleine Besucher*innen geplant – organisiert vom Stadtmarketing der Stadt Recklinghausen in Kooperation mit der Arena Recklinghausen GmbH.

„Die Vorfreude auf den Hansetag ist jetzt schon spürbar. Für die Stadt Recklinghausen ist es eine große Ehre, drei Tage lang Gastgeberin einer Veranstaltung zu sein, die nahezu ins gesamte Bundesgebiet strahlt. Schließlich haben wir dann in unserer ,Guten Stube‘ Vertreterinnen und Vertreter von insgesamt 47 Mitgliedsstädten zu Gast“, erklärte Bürgermeister Christoph Tesche im Rahmen eines Pressetermins am Montag, 15. April.

Auch wenn der Startschuss für den Hansetag in Recklinghausen erst in mehr als einem Jahr ertönen wird, laufen bereits jetzt die Vorbereitungen auf Hochtouren. Dazu gehört unter anderem auch eine Busfahrt, die am Sonntag, 9. Juni, stattfinden wird. Ziel dieser Fahrt ist Beckum, die gastgebende Stadt des „Westfälischen Hansetags 2024“. Dort wird sich die Stadt Recklinghausen – wie alle anderen Städte des Westfälischen Hansebunds – mit einem eigenen Stand und zusätzlichen Programmangeboten präsentieren.

Aber auch Bürger*innen haben die Möglichkeit, an der Busfahrt teilzunehmen. Dazu sind das Stadtmarketing und die Arena Recklinghausen GmbH eine Kooperation mit der Recklinghäuser Zeitung eingegangen. Die Busfahrt startet am Sonntag, 9. Juni, um 10.30 Uhr am Konrad-Adenauer-Platz. Von der Recklinghäuser Zeitung erhalten die 30 Gewinner*innen ein Lunchpaket und ein Überraschungspräsent.

Vor Ort in Beckum erwartet die Reisegruppe ein umfangreiches Programm. Ein Höhepunkt wird die symbolische Übergabe der Fahne des „Westfälischen Hansetags“ sein. Die Fahne werden die stellvertretende Bürgermeisterin Marita Bergmaier und der Erste Beigeordnete Ekkehard Grunwald von Vertreter*innen der Stadt Beckum entgegennehmen. Die Rückreise von Beckum nach Recklinghausen ist am Sonntag, 9. Juni, für 19 Uhr geplant.

Wer den Hansetag in Beckum erleben möchte, kann sich unter www.recklinghaeuser-zeitung.de/hansetag melden. Die Anmeldung wird im Laufe der 17. KW freigeschaltet.

Im Rahmen des Pressetermins wurden auch schon erste Details zum „Westfälischen Hansetag 2025“ in Recklinghausen genannt. So werden für die einzelnen Programmpunkte folgende Orte bespielt: Rathausplatz, Erlbruchpark, Dr.-Helene-Kuhlmann-Park, Altstadtmarkt, Kirchplatz, Willy-Brandt-Park und Löhrhof-Platz.

Zentraler Ort ist aber der Rathausplatz: Dort sollen die Hauptbühne sowie gastronomische Angebote platziert werden. Aktuell wird an einem abwechslungsreichen Programm gearbeitet, weitere Informationen folgen.

Hintergrund:

Der Westfälische Hansebund wurde 1983 gegründet. Mittlerweile gehören 47 Städte der Gemeinschaft an. Einmal jährlich findet der Westfälische Hansetag in einer Mitgliedsstadt statt. Die Mitgliedsstädte wollen Bürger*innen und Besucher*innen ihrer Städte beweisen, dass der alte hansische Gedanke gerade heute wieder dazu beitragen kann, die Attraktivität einer Stadt zu steigern.

In der jeweils ausrichtenden Stadt präsentieren die Mitgliedsstädte an Ständen sich und Teile ihres Angebots. Hinter den Kulissen treffen sich die Delegierten der Hansestädte, um über neue Projekte zu beraten und neue Städte im Westfälischen Hansebund zu begrüßen.

Historie: 

Es waren vorwiegend Kaufleute aus Westfalen, die auf ihren Handelszügen zur Ostsee die in der Mitte des 12. Jahrhunderts gegründete Stadt Lübeck besiedelten und von dort über Riga und Nowgorod den russischen Handelsraum erschlossen. 

Ursprünglich gegründet als Interessenvertretung der Kaufleute im Ausland und zum gegenseitigen Schutz, entwickelte sich die Hanse bald zu einem mächtigen Handelsbund, der seinen Mitgliedern das privilegierte Erschließen neuer Märkte ermöglichte.

Schon nach relativ kurzer Zeit hatten die Kaufleute der Hanse die Märkte West-, Nord- und Osteuropas durch ein gemeinsames Handelswerk verbunden.

Mit steigendem Wohlhaben der Kaufleute entwickelte sich auch der wirtschaftliche und politische Einfluss der Städte. In ihrer Blütezeit waren mehr als 160 Städte in der Hanse zusammengeschlossen. Vor allem die Wirtschaftsräume im Norden und Osten verdankten dieser starken Organisation ihr Aufblühen.

Im 14. Jahrhundert verlagerten sich die Haupthandelsrouten, sodass die Westfalen zwangsläufig an den Rand des hansischen Handels gerieten. Die alten Handelsstraßen verloren ihre Bedeutung, die Seewege gewannen dazu. Dennoch blieben einige westfälische Städte der Hanse bis zu ihrem Untergang 1669 verbunden.

Heute, gut 300 Jahre später, haben ehemalige Hansestädte aus Hessen, Niedersachsen und Westfalen den alten Bund neu aufleben lassen. 20 von ihnen unterzeichneten am 25. Juni 1983 in Herford die Gründungsurkunde des „Westfälischen Hansebundes“ und bestimmten die alte Reichs- und Hansestadt Herford zu seinem Sitz. 

Die Mitgliedsstädte dieser neuen Hanse wollen ihren Bürger*innen und Besucher*innen auch mithilfe des „Westfälischen Handelstags“ beweisen, dass der alte hansische Gedanke gerade heute wieder dazu beitragen kann, die Attraktivität einer Stadt zu steigern und eine Anziehungskraft auszuüben, wie es von einer Hansestadt erwartet wird.

Quelle: Homepage „Westfälische Hanse“: www.westfaelische-hanse.de

Pressefoto: Bürgermeister Christoph Tesche (2.v.l) stellte mit (v.l.) Lars Tottmann (Arena Recklinghausen GmbH), Stadtführerin Hannelore Kemper, Stadtführer Dr. Werner Koppe, Hendrik Eßers (Leiter Fachbereich Wirtschaftsförderung, Standortmanagement, Stadtmarketing), Georg Gabriel (stellvertretender Leiter Fachbereich Wirtschaftsförderung, Standortmanagement, Stadtmarketing) sowie dem ersten Beigeordneten Ekkehard Grunwald erste Details zum „Westfälischen Hansetag 2025“ in Recklinghausen vor. Foto: Stadt RE

Datum
15.04.2024


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