Aktuelles Recklinghausen

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Otto-Burrmeister-Realschule wird Talentschule
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Schulleiter Lars Trzecinski,  Bürgermeister Christoph Tesche und Schuldezernent Georg Möllers, die erst am Montag anlässlich des Holocaust-Gedenktages eine Gedenktafel für den Hain der Menschenrechte vorstellten, durften sich am Freitag über positive Nachrichten aus Düsseldorf freuen.
Einleitung
Die Otto-Burrmeister-Realschule an der Maybachstraße gehört zu den 35 Schulen, die am Schulversuch „Talentschulen“ des Landes Nordrhein-Westfalen teilnehmen.
Haupttext

Darüber haben am Freitag, 1. Februar, Schulministerin Yvonne Gebauer und Staatssekretär Mathias Richter Bürgermeister Christoph Tesche informiert. „Solche Anrufe hat man gerne. Das ist natürlich eine gute Nachricht für den Bildungsstandort Recklinghausen. Insbesondere freue ich mich für das Kollegium der Otto-Burmeister-Realschule, das auf der Hillerheide seit Jahren hervorragende Arbeit leistet“, erklärte Tesche.

Zu den Talentschulen gehört auch das Max-Born-Berufskolleg am Campus Vest. „Ich beglückwünsche auch die Verantwortlichen dieser Schule, die bekanntlich unter der Trägerschaft des Kreises steht, aber ein wichtiger Baustein in der Schullandschaft unserer Stadt ist“, sagte der Bürgermeister.

An den Talentschulen soll mit Beginn des kommenden Schuljahres die Entkopplung von Bildungserfolg und sozialer Herkunft exemplarisch erprobt werden. Die Otto-Burrmeister-Realschule hatte dazu eine umfassende Bewerbung mit verschiedenen Ideen und Konzepten eingereicht, die bei der Expertenjury des Ministeriums auf Zustimmung gestoßen sind. Die Jurymitglieder weisen einen einschlägigen fachlichen Hintergrund auf und entstammen verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Um ihre Konzepte auch erfolgreich in die Tat umsetzen zu können, erhält die Schule mit ihrem Leiter Lars Trzecinski an der Spitze nun vom Land zusätzliche Ressourcen und weitere Unterstützungsangebote.

Die Träger der Bewerberschulen haben sich im Vorfeld verpflichtet, die Nutzung der Mittel aus dem NRW-Programm „Gute Schule 2020“, dem Kommunalinvestitionsförderungsgesetz, dem Digitalpakt, der Schulpauschale/Bildungspauschale und gegebenenfalls weiterer schulbezogener Infrastrukturförderprogramme in eine sehr gute bauliche und digitale Ausstattung der Talentschulen zu stecken. „Als Schulträger haben wir auch in dieser Hinsicht unsere Hausaufgaben gemacht und freuen uns natürlich, dass das Gesamtpaket, das Schule und Stadt geschnürt haben, bei der Expertenjury Anerkennung gefunden hat“, sagte der Erste Beigeordnete Georg Möllers, zu dessen Dezernat auch der Schulbereich gehört.

Beworben hatte sich für die Aufnahme in das Programm auch die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule in der Südstadt. Sie fand diesmal noch keine Berücksichtigung, kann sich aber für das Schuljahr 2020/21 erneut bewerben. „Natürlich werden wir die Käthe-Kollwitz-Schule dabei nach besten Kräften unterstützen“, betonte Möllers. „Es wurde signalisiert, dass die Süder Gesamtschule in der zweiten Runde gute Chancen hat. Sie hätte die Aufnahme in das Programm auch verdient“, sagte Bürgermeister Tesche.

Nur das Beste für Schüler mit den schlechtesten Voraussetzungen - so will die Landesregierung für mehr Chancengerechtigkeit an sozialen Brennpunkten sorgen. „Wir unterstützen den Ansatz, dass die soziale Herkunft kein Hindernis beim Zugang zu Bildung und Ausbildung sein darf“, begrüßte Tesche am Donnerstag, 31. Januar, ausdrücklich die Initiative der Landesregierung. Schwerpunkte setzen die Talentschulen in den Bereichen MINT oder „kulturelle Bildung“. Die Otto-Burmeister-Realschule hat den Fokus ihrer Bewerbung insbesondere auf die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik gerichtet.

Beim Ministerium waren 149 Bewerbungen von 64 Schulträgern eingegangen. Im ersten Schritt wurden 35 Schulen ausgewählt, die zum Schuljahr 2019/20 mit dem Konzept starten. Weitere 25 sollen ein Jahr später an den Start gehen. Die schwarz-gelbe Landesregierung setzt damit ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag um. Dort steht geschrieben: „Von diesen Talentschulen erhoffen wir uns, dass sie als Leuchtturmprojekte der schulischen Bildung eine positive Wirkung auf die Qualitätsentwicklung in allen Schulen entfalten.“ Der Schulversuch wird wissenschaftlich begleitet. Die Erkenntnisse, die gesammelt werden, sollen letztlich allen Schulen im Land zu Gute kommen.

 

 

Datum
04.02.2019


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