Bürgerinformation
Ihr Weg zu uns
Ausschreibungen
Standesamt
Melderegister- auskunft
Virtuelles Fundbüro
Gewerbemeldung
Ortsrecht / Satzungen
Amtsblatt
Ideen und Beschwerden
Vereine
Verwaltungs- suchmaschine-NRW

Bürgerinformation > Fairtrade Towngestrichelte Linie

Recklinghausen auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt - Zeichen setzen für eine gerechte Welt
 

                                                                                                                                                                            
Recklinghausen hat sich auf den Weg gemacht, eine Stadt des Fairen Handels zu werden.

Mit dem Fairen Handel (englisch Fair Trade) soll den Produzenten von entsprechend gekennzeichneten Waren  ein gerechteres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel ermöglicht werden. Wichtig ist, dass bei der Produktion internationale Umwelt- und Sozialstandards eingehalten und kontrolliert werden.

Diese clevere Idee weiter verstärken will die internationale Kampagne "Fairtrade-Towns“. Städte wie Rom, Brüssel, London, Nürnberg, Saarbrücken und Münster sind mit dabei. Knapp 60 Fair Trade-Towns gibt es aktuell deutschlandweit. Im Kreisgebiet tragen bereits Waltrop und Castrop-Rauxel den Titel, andere sind in der Vorbereitung. Mit der Unterzeichnung der Magna Charta Ruhr 2010 hat die Stadt Recklinghausen schon ein starkes Signal gegen ausbeuterische Kinderarbeit gesetzt. Rat und Haupt- und Finanzausschuss haben nun im Sommer 2011 der Initiative einer Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger, Einrichtungen und Organisationen zugestimmt und damit die Weichen in Richtung Fairtrade-Stadt Recklinghausen gestellt.

Diese Kriterien sind zu erfüllen:

1. Es liegt ein Beschluss der Kommune vor, dass bei allen Sitzungen der Ausschüsse und des Rates sowie im Bürgermeister‐, bzw. Fair Trade‐Kaffee sowie ein weiteres Produkt aus Fairem Handel verwendet wird. Es wird die Entscheidung getroffen, den Titel "Fairtrade Stadt“ anzustreben.

2. Es wird eine lokale Steuerungsgruppe gebildet, die auf dem Weg zur "Fairtrade‐Stadt“ die Aktivitäten vor Ort koordiniert.

3. In mindestens 22 Recklinghäuser Einzelhandelsgeschäften werden gesiegelte Produkte aus Fairem Handel angeboten und in mindestens 11 Cafés und Restaurants werden Fair Trade‐Produkte ausgeschenkt - jeweils mindestens zwei.

4. In öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen werden Fair Trade‐Produkte verwendet und es werden dort Bildungsaktivitäten zum Thema "Fairer Handel“ durchgeführt.

5. Die örtlichen Medien berichten über alle Aktivitäten auf dem Weg zur "Fairtrade‐Stadt“.

Weitere Informationen finden Sie hier: Fairtrade Towns

 

 

                                                                                                                               Gruppenfoto der Projektgruppe

Am Mittwoch (5. Oktober) tagte der Lenkungskreis auf Einladung von Christel Schürmann-Riewe und Monika Tomazic auf dem Kuniberg, um die nächsten Etappen für die Kampagne zu planen. Für die Schulleitung wohnten Heinz Erzkamp und Werner Rhein der Arbeitssitzung bei.