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Standortentwicklung - Potenziale erschließen

Recklinghausen ist der Standort für das Wohnen, Leben und Arbeiten an der Nahtstelle zwischen Ruhrgebiet und Münsterland. In der langen Entwicklung von einer Ackerbürgerstadt im Mittelalter über eine Stadt des Bergbaus und seinem Ende hat die Stadt viele Umbrüche und Wandel der Strukturen erlebt.

Die Stadt hat sich als Verwaltungssitz und größte Stadt des Kreises Recklinghausen - mit über 650.000 Einwohnern bevölkerungsreichster Kreis der Bundesrepublik - mit Bundes- und Landesbehörden und überregionalen Verbänden seine zentrale, kultu-relle und wirtschaftliche Bedeutung in der Hansetradition über Jahrhunderte bewahrt. Die in der Emscher-Lippe Region im Norden des hochverdichteten Ruhrgebiets gelegene Stadt hat traditionell eine starke Ausrichtung auf die Oberzentren des Ruhrge-biets, öffnet sich nach Norden jedoch dem ländlich strukturierten Münsterland und profitiert daher von beiden Kulturräumen.

Heute trägt die Stadt ein Image, das jenseits von Kohle und Stahl positive Zukunfts-aspekte betont und vor allem die vorhandenen klaren Standortvorteile nach außen und innen kommuniziert. Die über die Landesgrenze hinaus bedeutenden Ruhrfestspiele, die reiche Ausstattung mit Museen und die “Stadt im Grünen” prägen Recklinghausen mittlerweile in gleicher Weise wie einst die Zechenanlagen und Industriehöfe.

Im Vergleich zu den meisten anderen Ruhrgebietsstädten hat Recklinghausen eine attraktive Altstadt mit einer lebhaften Fußgängerzone, die von einem mittelalterlichen Wallring umgeben ist und noch einen etwa 200 m langen Stadtmauerrest mit Türmen aus dem 14. Jh. aufweist.

Die zahlreichen Stadtteile mit eigener Geschichte machen einen wesentlichen Reiz Recklinghausens aus, haben sie doch auch nach den verschiedenen Eingemeindungswellen ihren ganz besonderen Charme bewahrt. Die heterogene Nutzung, in der teilweise alte Bauernhöfe, Bergarbeitersiedlungen mit Grünzügen und Fabrikanlagen zusammenfinden, ist ein Pluspunkt hinsichtlich der Maßgabe einer Funktions-mischung. Zwischen den südlichen, eher altindustriell geprägten und den nördlichen, durch einen gehobenen Wohnwert gekennzeichneten Stadtteilen, bestehen allerdings starke soziale Unterschiede, die sich auch in der Mentalität der jeweiligen Bevölkerung niederschlagen.

Mit zahlreichen Projekten geht die Stadt den Weg der ersten Jahre des dritten Jahr-tausends und ist auf die Herausforderungen vorbereitet.

Hier erhalten Sie die Informationen zu den Projekten, die zu einer weiteren Entwicklung der Stadt Recklinghausen als Standort für Wohnen, Leben und Arbeiten beitragen: